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Freitag, 28. November 2014

Das nächste Jahr wird anders? - Workshop "Das Leben selbst gestalten"

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten (Zitat Albert Einstein)

Wollen Sie im neuen Jahr etwas anderes haben als bisher, so macht es Sinn auch etwas anderes zu tun als bisher. Wie wäre es mit meinem Workshop „Das Leben selbst gestalten“? 
An diesem Wochenende finden Sie heraus welche Erwartungen, Befürchtungen, Glaubenssätze und Bewertungen Sie haben und wie sie Ihr Leben zu dem machen, was es für Sie ist. Außerdem lernen Sie einfache Übungen als Hilfsmittel für Veränderungen kennen.
Der Workshop ist für Menschen, die etwas in Ihrem Leben verändern wollen, die Lust haben sich selbst zu entdecken und zu verstehen und bereit sind umzudenken und neue Wege zu gehen.

Der nächste Workshop findet am 3.- 4. Januar 2015 statt. Kosten pro TeilnehmerIn: 150,-. Schnell Entschlossene zahlen bei verbindlicher Anmeldung bis zum 8. Dezember 130,- €. Anmeldungen bis spätestens 24. Dezember 2014 per Mail an mail@heikebehr.de.

Feedback einer Teilnehmerin: „…. Das Seminar hat einen Prozess bei mir ausgelöst, mir Möglichkeiten aufgezeigt, Sichtweisen, die mir viele Begegnungen und Erlebnisse jetzt in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Ich habe ein Stück mehr die Verantwortung für mein Leben in die Hand genommen um mein Leben jetzt und in Zukunft selber zu gestalten. Dafür werde ich Heike immer dankbar sein.“

Neugierig? Mehr Informationen zu meinem Workshop und meine Arbeit erhalten Sie unter www.heikebehr.de und gern auch telefonisch (0175 5461954 bzw. 030 85743438).


Montag, 8. Februar 2010

wie ich es schaffe unglücklich zu sein und zu bleiben

Der sicherste Weg unglücklich zu sein ist sich auf das zu konzentrieren, was man haben will und nicht hat. Für den Fall der Fälle, das man das dann doch bekommt, sollte man sich sofort klar machen, dass man es auch wieder verlieren kann oder man konzentriert sich darauf, dass es noch andere Dinge im Leben gibt, die man nicht hat. Dies ist eine sichere Methode niemals glücklich zu sein, egal was man hat und bekommt.
Eine weitere Methode ist etwas zu wollen, was es nicht gibt. Beispielsweise will ich in Deutschland leben, aber das Wetter wie in südlichen Ländern haben. Oder ich lebe in einem südlichen Land und will dann dort deutsche Verhältnisse. Ganz beliebt ist diese Methode auch in Beziehungen. Ich will diesen Mann / diese Frau, aber er / sie soll anders sein als er / sie ist. Da ich keinen Menschen ändern kann, ist auch dies eine sichere Methode, um nicht glücklich sein.

Viele Menschen glauben gar nicht an die Möglichkeit langfristig glücklich zu sein. Andere glauben, dass glückliche Menschen sich nur etwas vormachen und ihr eigentliches unglücklich sein verdrängen. Wieder andere haben unbewusst Angst nicht mehr zu ihrem Umfeld zu passen, wenn sie glücklich wären. Und dann gibt es noch diejenigen, die glauben , dass es ihr Schicksal ist und sie keinen Einfluss darauf haben, ob sie glücklich sind.
Ein erster Schritt der Veränderung ist laut auszusprechen "ich entscheide mich glücklich zu sein" oder "ich entscheide mich einen Weg zu finden, glücklich zu sein". Dies ist ein erster Schritt mit einer starken Wirkung. Viel Spaß!

Samstag, 18. Juli 2009

Die Energie folgt dem Gedanken - Teil 3

"Die Energie folgt dem Gedanken" oder wie in den HUNA Prinzipien "Die Energie folgt der Aufmerksamkeit" ist einer der für mich wichtigsten Sätze bei gewünschten Veränderungen. Um eine Veränderung zu bewirken kann ich beispielsweise mir meine Gedanken "anschauen" und mich fragen, ob das, was ich denke auch das ist, was ich will.

Dabei ist für mich vor allem der Fokus wichtig. Natürlich kann ich in der Analyse erkennen, was ich nicht will und warum es dennoch in meinem Leben ist - Idealerweise mit dem Ziel dadurch das Gewünschte zu erreichen. Manchmal geht nur der Blick auf das Ziel des Gewünschten verloren und man verläuft sich im wahrsten Sinne des Wortes in dem Unerwünschten.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Der Blick auf Blockaden / Fehler

Ich möchte es mal ganz mathematisch ausdrücken:

Blick auf Fehler oder Blockaden + Formel "die Energie folgt dem Gedanken"
ergibt: es folgen Fehler / Blockaden

Natürlich ist es manchmal sinnvoll zu erkennen, was hinter den Ereignissen steht und dafür muss ich oft das ansehen, was blockiert. Grundsätzlich sollte ich nur mein Leben auf das ausrichten, was ich will und wie ich es bekomme - und eventuell bekomme ich es, indem ich mir das bewusst mache, was blockiert. Aber die Ausrichtung und das Motiv bleibt das Positive - und damit folgt die Energie dem Gedanken und das Positive wird kommen. Manchmal mit Zeitverzug ;-)

Auch hier wirken aus meiner Sicht Modelle wie "die Energie folgt dem Gedanken" und "es ist nicht wichtig, was wir tun, sondern warum wir es tun".

Sonntag, 5. April 2009

Eine Frage des Motivs

So wie die Energie den Gedanken folgt, so ist das Resultat unseres Handelns auch eine Frage des Motivs. Es wird beim Gegenüber unbewusst auch mein Motiv relevant für die Wirkung meiner Worte sein - nicht nur meine Worte selbst und die Betonung. Ob wir Dinge befürworten oder ablehnen ist ebenfalls vom Motiv abhängig. So ist es für die meisten ein Unterschied, ob wir schreien "komm her" weil wir genervt sind oder weil wir Gefahr sehen. In beiden Fällen tun wir das Gleiche mit dem selben Tonfall - nur mit einem anderen Motiv. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür. Dies ist die eine Seite des Motivs - sie bestimmt die Wirkung und die Akzeptanz beim Umfeld.
Die andere Seite ist, das unser Motiv unsere Freude am Handeln bestimmt. Wenn wir zum Job gehen, weil wir müssen, erleben wir unseren Job anders als wenn wir dort hingehen, weil wir Spaß an der Tätiglkeit haben oder weil wir uns freuen, dass wir damit Geld verdienen oder wir etwas sinnvolles tun. Je nach Motiv erleben wir die gleiche Tätigkeit unterschiedlich. Wir können uns einen Job sichen, der uns von Natur aus etwas bietet, was uns Freude macht. Aber - wenn wir wollen - haben wir ebenfalls die Möglichkeit den Sinn in dem zu finden, was wir gerade tun.
Ich kenne eine Frau, die ungern backt und dennoch relativ häufig Kuchen backt. Das tut sie unter anderem, weil sie Freude hat an dem Lächeln der anderen, die den Kuchen geschenkt bekommen. Dieses Lächeln ist für sie Sinn genug den Kuchen mit Freude zu backen.

Samstag, 7. März 2009

Stufen der Bewusstwerdung

Nach meiner Erfahrung gibt es im Prozess der Bewusstwerdung ein paar Stufen, die uns schwieriger erscheinen als andere.

Die erste Stufe ist für mich die erste Erkenntnis, dass etwas ist wie es ist. So kann ich beispielsweise regelmäßig in meinen Haaren spielen und erkenne es erst als ein Freund mich darauf aufmerksam macht. Oder ich habe Angst vor Bindung oder Abhängigkeit in einer Beziehung und merke es erst nachdem ich das erste Mal mit einem Partner zusammen lebe. Diese erste Stufe erleben wir oft als intensiv und aufwühlend.

Nachdem wir - symbolisch gesprochen - die Tür das erste Prozent geöffnet haben, arbeitet die Erkenntnis in uns weiter und die Tür geht im Laufe der Zeit Stück für Stück weiter auf. Diese Phase erleben wir meist als sanft bis wir an der Schwelle der 50% stehen. Ich vergeliche dies gern mit einer Aktienmehrheit. Bei 50% ist die Schwelle. Bei 49% haben wir zwar viel zu sagen, aber wir bestimmen nicht selbst, was passiert. Bei 51% haben wir dann die Aktienmehrheit. Wir sind unabhängig vom Rest - die ausschlaggebende Stimme haben wir selbst. Diese Stufe erleben wir oft als anstrengend während dessen und befreiend sobald sie abgeschlossen ist.

Die Zeit nach dem Sprung in die Mehrheit ist ähnlich sanft wie die Zeit zwischen dem ersten Schritt und dem Sprung über die 50%. Anders wird es erst bei den letzten 3%. Das ist eine Zeit in der wir es fast geschafft haben aber uns das Leben zeigt, dass es doch nur fast ist und ein Rest bleibt der auch aufgelöst werden will. Manchmal habe ich das Gefühl das Leben präsentiert uns die letzten drei Prozent mit einem Vergrößerungsspiegel damit wir es sehen können. Dieser letzte Schritt läßt uns oft verzweifeln. Es fühlt sich so an als hätten wir nichts gelernt, als würden wir wieder am Anfang stehen. Und das läßt verzweifeln, wenn man berücksichtigt, dass man kurz vorher noch das Gefühl hatte, dass alles klar sei. Mir persönlich hilft in dieser Situation die Erinnerung an bereits durchlaufene Prozesse und die Erfahrung, dass dieses Gefühl der Verzweifelung bis hin zur Hoffnungslosigkeit nichts mit der Realität zu tun hat - nur ein Gefühl ist, was sich in dieser Phase einstellt.

Wenn dann der letzte Schritt erfolgt ist, erinnern wir uns nach einer Weile oft genug nicht einmal mehr daran, dass wir einmal diesen Weg gegangen sind. Wir haben die Erkenntnis in unser Leben integriert.

Montag, 2. März 2009

Mein "Modell" über Ursache und Wirkung im Leben

Wenn wir etwas erleben, was uns nicht gefällt, neigen wir dazu es wegmachen zu wollen. Das macht Sinn und es gelingt auch häufig. Was ist aber mit den Erlebnissen, die wir aus unterschiedlichen Gründen nicht verändern können? An dieser Stelle greift nach meinem Verständnis mein "Modell" von Ursache und Wirkung im Leben:

Bereits als Kinder lernen wir was gut und was schlecht, was lieb und was böse ist - bzw. wie die Bezugspersonen darüber denken. Da wir besonders als Kinder starke Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung haben, lernen wir uns so anzupassen, dass wir bekommen, was wir brauchen. Wenn unsere Bezugsperson beispielsweise auf unser wütendes Verhalten mit Ablehnung oder sogar Bestrafung reagiert, werden wir unser Verhalten und darüber hinaus auch das Gefühl Wut an sich als schlecht interpretieren. Die meisten lernen nicht das Gefühl von dem Verhalten zu unterscheiden und Kanäle zu finden, wo die Wut ihren Platz haben kann und ausagiert werden kann- zum Beispiel beim Sport. Daher fangen wir an unsere Wut zu unterdrücken. Das Wort heil heißt ganz. D.h. wenn wir etwas unterdrücken, sind wir nicht mehr ganz und daher auch nicht heil. Heilung passiert nach meinem Modell dadurch, dass das, was wir unterdrücken, wieder zu uns zurück kommmt. Dies geschieht auf unterschiedliche Art und Weise. Es kann sein, dass etwas passiert, was uns wütend macht - dadurch sind wir wieder in Kontakt mit dem Gefühl der Wut. Oder wir werden mit jemanden konfrontiert, der seine Wut zeigt - auch dadurch werden wir mit der Wut konfrontiert. Wenn also - auf welche Art auch immer - die Wut wieder zu uns kommt und uns so wieder ganz macht, versuchen wir sie loszuwerden. Das ist eine Art Hamsterrad, was sich endlos drehen kann. Dies gilt natürlich nicht nur für das Gefühl Wut, sondern für alles, was wir verdrängen oder ablehnen. Der Schlüssel meiner Methode liegt darin zuerst zu erkennen, was wir verdrängen, ablehnen,.... Indem wir aufhören es abzulehnen und stattdessen es liebevoll annehmen, geschieht Heilung.

Montag, 23. Februar 2009

Die Energie folgt dem Gedanken - Teil 2

Eine weitere Variante dieses "Prinzips" liegt darin, dass wir unsere Situation verändern können indem wir unseren Blickwinkel verändern. So können wir beispielsweise unseren Blick auf das richten, was wir haben statt auf das, was wir nicht haben. Eine weitere Möglichkeit ist unseren Blick auf das zu richten was wir möchten statt auf das, was wir nicht wollen. Und worauf wir unseren Blick wenden, verstätkz sich.

Die Energie folgt dem Gedanken - Teil 1

Dieses Prinzip hat viele Varianten. Die eine ist, dass wir unser Leben durch unsere Gedanken erzeugen und daher auch selbst unser Leben allein durch andere Gedanken verändern können.

Samstag, 7. Februar 2009

Alles hat seine Zeit

Bei mir zeigt sich diese Weisheit besonders, wenn ich kreativ sein will und muss. Wenn ich beispielsweise Texte für einen Flyer brauche, ist es anstrengend für mich, wenn ich nicht auf den „richtigen Zeitpunkt“ achte. Dann brauche ich viel Zeit und das Ergebnis gefällt mir nicht oder mittelmäßig. Ich bin auf jeden Fall unzufrieden mit dem Ergebnis. Ich habe aus einem Pflichtgefühl heraus die Arbeit gemacht, weil ich dachte es müsste so sein. Mit dem Resultat, dass ich die Arbeit mehrmals überarbeite, d.h. letzten Endes passiert folgendes:
 ich brauche viel Zeit
 und noch mehr Zeit durch die Überarbeitungen
 die Arbeit macht mir keinen Spaß – ich bin nicht mit Freude dabei
 und dauerhaft begleitend gibt es das Gefühl ich müsste weitermachen, da die Arbeit noch nicht fertig ist – d.h. auch die Freizeit ist davon gefärbt.

Wenn ich dagegen den „richtigen Zeitpunkt“ abwarte, erspare ich mir viel Arbeit. Ich schaffe die gleiche Arbeit in erheblich weniger Zeit und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Insgesamt ergibt sich das folgende Ergebnis:
 ich brauche wenig Zeit
 ich erledige die Arbeit einmalig, da sie mir auf Anhieb gefällt
 die Arbeit macht mir Spaß – ich bin mit Freude dabei
 und dauerhaft begleitend gibt es keinerlei Belastung, da ich weiß, dass ich mich zum „richtigen Zeitpunkt“ (erfolgreich) darum kümmere und bis dahin bin ich frei von den Gedanken daran