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Donnerstag, 7. Januar 2010

wie ich mein Glück finde

Königin oder Bettlerin bzw. König oder Bettler

oder wie ich mein Glück finde


Wieso fühlen wir uns manchmal kraftvoll und stark wie ein König bzw. eine Königin und manchmal als Bettler bzw. Bettlerin? Was tun wir, dass das passiert? Ich möchte etwas und bekomme es nicht und fühle mich machtlos. Besonders in Beziehungen zu nahe stehenden Menschen wie dem Partner, dem Kind oder auch zu einem Kollegen mit dem ich eng zusammen arbeite.

Es ist vor allem die Haltung von uns selbst. Wenn wir glauben, dass unser Glück von anderen Menschen abhängt, sind wir von dem Handeln dieser Menschen abhängig und fühlen uns natürlich machtlos, wenn der andere gegen unsere Bedürfnisse handelt. Dann fangen wir an am anderen rumzunörgeln oder auch mit weisen und klugen Worten auf ihn einzureden, dass er sich ändern müsse. Je länger wir dieses Spiel spielen, desto mehr jammern wir (innerlich oder auch äußerlich) und desto mehr fühlen wir uns als Bettler bzw. Bettlerin.

Erst mit dem tiefen Wissen, dass unser Glück nur von uns abhängt, fühlen wir uns machtvoll wie ein König bzw. eine Königin. Wir gestalten unser Leben selbst, statt es von den Umständen oder anderen Menschen gestalten zu lassen.


Ich begleite Sie gern, dass auch Sie Ihren König bzw. Ihre Königin in sich wieder finden - durch Einzelsitzungen und Aufstellungsseminare. Weitere Informationen unter www.heikebehr.de.


Dienstag, 13. Oktober 2009

Nur das Glück in uns ist von Dauer

Jedes Glück, das wir im Außen finden, können wir verlieren. Auch wenn es für einen Moment hilft, so werden wir es entweder wirklich wieder verlieren oder wir werden Angst haben, es zu verlieren. In beiden Fällen verlieren wir unser gewonnenes Glück.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Das Glück Aufstellen - systemische Aufstellungen in Berlin

Wer nach dem Glück sucht und es noch nicht gefunden hat, kann dies natürlich auch in einer systemischen Aufstellung "klären". Eine systemische Aufstellung bietet unter anderem die Möglichkeit zu erkennen, was einen vom Glück abhält und was einWeg zum Glück sein kann.

Termine für meine Aufstellungen in Berlin Schöneberg finden SIe auf www.heikebehr unter dem Punkt Seminare.

Montag, 5. Oktober 2009

Zitate über das Glück

Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.
Nicolas Chamfort (1740 - 1794), Schriftsteller

Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluss, glücklich zu sein.
Lawrence Durrell (1912 - 1990), Schriftsteller

Glück ist kein Geschenk der Götter - es ist die Frucht einer inneren Einstellung.
Erich Fromm (1900 - 1980), Psychoanalytiker

Sonntag, 4. Oktober 2009

Die Suche nach dem Glück ohne es zu finden

Viele von uns sind auf der Suche nach dem Glück. Warum gibt es so wenige Menschen, die sagen "ich habe mein Glück gefunden" oder einfach "ich bin glücklich". Ich meine natürlich nicht das Glück, was wir für einen Moment empfinden, weil wir beispielsweise eine Prüfung bestanden haben, uns verliebt haben oder etwas geschenkt bekommen. Ich meine das Glück ohne äußeren Auslöser. Eben den Alltag.
Vielleicht erfüllt uns ja die Suche nach dem Glück und wir wollen es gar nicht finden. Vielleicht gibt es auch andere Gründe warum relativ wenige Menschen ihr Glück finden. Auf der Suche nach meinem Glück habe ich vor allem erkannt wie ich es achaffe das Glück zu verhindern. Außerdem konnte ich ähnliche Verhaltensweisen auch bei meinen Mitmenschen feststellen.

Hier also ein paar Regeln um das Glück zu vermeiden:
  • Ich wünsche mir etwas, was ich nicht haben kann. Das wird noch gesteigert durch den Wunsch, dass das, was ichnicht haben kann von anderen Menschen abhängig ist, sodass ich definitiv machtlos bin. Beispielsweise wünsche ich mir einen Partner, der mich nicht liebt oder ich wünsche mir meinen Partner anders als er ist. Oder ich wünsche mir an einem verregneten Tag Sonne.
  • Ich wünsche mir etwas, was ich jetzt nicht haben kann und gehe davon aus, dass ich nicht glücklich sein kann, solange dieser Wunsch nicht erfüllt ist. Beispielsweise wünsche ich mir jetzt mehr Geld zu haben, weniger zu wiegen oder wo anders zu leben. Diese Wünsche kann ich mir erfüllen, aber nicht jetzt. Jetzt habe ich das Geld, das ich habe, das Gewicht, was ich habe und ich lebe eben dort, wo ich gerade lebe. Das kann ich dadurch steigern, dass die Wunscherfüllung in weiter ferne liegt und ich bis zur Erreichung dieses Ziels bestimmt nicht glücklich sein kann. Beispielsweise wünsche ich mir nicht nur das Geld für einen Urlaub, sondern für ein neues Auto oder sogar das Geld um für immer sorgenlos zu leben.
  • Ich blicke auf das, was ich nicht habe und nicht versehentlich auf das, was ich habe. Beispielsweise kann ich nach Erreichung meines Wunsches mir einen Urlaub zu ermöglichen mir gleich bewusst machen, dass es noch unerfüllte Wünsche gibt. Dies ist nach meiner Erfahrung die sicherste Methode das Glück nicht zu finden.
Eine aus meiner Sicht gute Übung ist es, die Augen zu schließen und sich einmal vorzustellen wie es wäre er wäre glücklich und zufrieden genau jetzt. Mit all dem, was nicht da ist oder einfach noch besser werden kann.
Dabei geht es keineswegs darum sich seine Wünsche nicht zu erfüllen, sondern das eigene Glücksgefühl jetzt nicht abhängig von der Situation zu machen.

Ich begleite nicht nur meine Klienten durch dies Art von Veränderungsprozessen, sondern in erster Linie natürlich mich selbst. Daher weiß ich, wie schwer der Schritt eines Perspektivenwechsels sich anfühlen kann. Ich weiß aber auch wie schön das Leben sein kann, wenn man das Glück im jetzt sucht und daher auch findet.

Samstag, 6. Juni 2009

3 Schritte zu mehr Glück und Zufriedenheit

  1. Ich erkenne, was ich bei mir oder einer anderen Person ablehne - beispielsweise Neid
  2. Um das, was ich ablehne annehmen zu können, ist es hilfreich auch einen Vorteil zu dem zu finden, was ich ablehne - Beispiel: Ich bin auf jemanden neidisch, der jeden Tag baden geht. Dadurch erkenne ich, dass ich mir dieses Vergnügen lange nicht erlaubt habe und finde einen Weg auch baden zu gehen. Dadurch zeigt mir der Neid welche Bereiche ich in meinem Leben vernachlässige.
  3. Ich akzeptiere, dass das, was ich ablehne, ein Teil von mir ist - das kann ich unterstützen, indem ich laut sage "ja, auch ich habe Neid in mir"
Allein durch das JA zu Aspekten von mir verändert sich mein Leben und wird erheblicher einfacher.
Viel Freude beim Ausprobieren.