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Mittwoch, 8. Dezember 2010

Leichtigkeit und Selbstverantwortung / Selbstmacht

Ich habe schon mehrmals zum Thema "Selbstverantwortung" geschrieben und möchte an dieser Stelle nur noch einmal darauf hinweisen, das ich darunter die Macht / Möglichkeit verstehe selbst etwas zu gestalten oder zu verändern.
 
Ich erlebe es immer wieder, dass selbst die Menschen, die davon überzeugt sind, dass sie selbst ihr Leben gestalten (können), es beim Thema "Leichtigkeit" anders wahrnehmen. Sie sagen so etwas wie "diese Veränderung / dieses Erlebnis ist nicht leicht" statt "ich nehme es im Moment als nicht leicht wahr". Beim ersten Satz verliere ich die Kraft und habe das Gefühl nichts ändern zu können. Beim zweiten Satz bleibe ich kraftvoll und habe die Sicherheit, es verändern zu können. Auch wenn ich noch keine Lösung kenne, so weiß ich, dass es in meiner Macht und meinen Händen liegt eine Lösung zu finden.
 
Hierfür gibt es mehrere Ursachen. Dazu gehören:
  • Glaubenssätze: Ich glaube so fest an die Schwere, dass sich Leichtigkeit nicht einstellen kann. 
  • Alte Erfahrungen, die ich nicht losgelassen habe: Wenn in der Vergangenheit ein Erlebnis immer schwer war, so reaktiviere ich ggf. die Gefühle von damals, wenn sich dieses Erlebnis wiederholt. 
  • Ich verhindere unbewusst den nächsten Schritt. Auch wenn ich das Alte ablehne, so ist es mir dennoch vertraut. Ich fühle mich sicher, da ich gelernt habe damit umzugehen. Das Neue hingegen ist mir fremd und kann daher Angst machen. Ich weiß nicht, ob ich damit umgehen kann. 
Der Jahreswechsel ist eine besonders schöne Zeit, um mehr Leichtigkeit ins Leben zu lassen. Ob durch eine einfache Entscheidung, eine Inspiration durch ein Buch oder durch professionelle Hilfe (beispielsweise Coaching oder systemische Aufstellungen, in denen ich die Ursachen erkenne und auflose und dadurch neue Wege öffne - siehe auch www.heikebehr.de).
 
Ich wünsche viel Freude und Leichtigkeit dabei ;-)

Sonntag, 13. Juni 2010

Die Energie folgt dem Gedanken,...

Wir sind das Ergebnis der eigenen Gedanken, Erfahrungen und Überzeugungen.
Die im Grundtenor ähnlichen Lebensweisheiten stammen aus verschiedenen Epochen - Wissen aus zweitausendfünfhundert Jahren Erfahrung:

Buddha:
„Alles, was wir sind, ist das Ergebnis dessen, was wir gedacht haben.“

Bibel:
„Wie ein Mensch denkt, so ist er.“

Mark Aurel (römischer Kaiser und Philosoph);
„Wir sind das Ergebnis unserer Gedanken“

William James (Vater der amerikanischen Psychologie):
„Der Glaube erzeugt die Tatsachen.“

Joseph Murphy:
„Die Inhalte Ihres Denkens und Glaubens gestalten Ihre Persönlichkeit, Ihr Leben, Ihre Zukunft.“

Talmud:
„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

HUNA Prinzip Makia (das dritte von insgesamt 7 Prinzipien):
„Die Energie folgt der Aufmerksamkeit“

Donnerstag, 24. September 2009

von der Fülle in die Fülle - die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Wer kennt das nicht aus seiner Vergangenheit - wenn ich gerade frisch verliebt in einer Partnerschaft war, schienen auch deutlich mehr andere Männer Interesse an mir zu haben.
Als Student habe ich meinen Lebensunterhalt vor allem in den Semesterferien verdient. Dadurch war das Geld kurz vor den Ferien eher knapp. Als ich dann das erste Gehalt bekam und ich für den Moment mehr als genug Geld hatte, kam häufig noch unvorhergesehen und unverhofft Geld oder andere materielle Dinge in mein Leben.

Wenn ich also genug hatte bekam ich noch mehr.

Mit hat mein Leben gezeigt, dass dieses Resonanzprinzip wirkt und dass ich es bewusst steuern kann. Dabei helfen mir zwei Wege ganz besonders. Wenn ich beispielsweise krank bin und den ersten Schreck überwunden habe, kann ich
1. meine Aufmerksamkeit auf den gesunden Teil in mir richten, den es gibt. Ich kann gehen und kann denken und kann essen und trinken und ... Mit der Aufmerksamkeit auf die gesunden Teile in mir kann ich ein Gefühl des Gesundseins erzeugen. Dieses Gefühl kann ich verstärken und dann ausdehnen, sodass der kranke Bereich so klein ist, dass er in dem Moment keine Bedeutung für mein Gefühl hat. Je nachdem wir krank jemand ist, kann dieses Übung leichter oder schwerer fallen. Aber es ist möglich, wenn ich es will.
2. meine Aufmerksamkeit auf etwas richten, was gerade besonders gut ist und dadurch ein gutes Gefühl in mir erzeugen. Auch dieses Gefühl kann ich verstärken, sodass die Krankheit oder der Schmerz kaum noch Bedeutung haben.

Wenn ich vor einem Buffet stehe, auf dem zahlreiche Leckereien stehen außer einem Gericht, was ich jetzt gern gegessen hätte, kann ich meine Aufmerksamkeit auf das was fehlt richten oder auf die Vielfalt, die vorhanden ist.

Diese Übung kann ich natürlich mit jeder Art von gefühltem Mangel machen - mit finanziellem Mangel, fehlender Partnerschaft, ... . Und gern begleite ich Sie mit meiner Arbeit dabei.

Montag, 23. Februar 2009

Die Energie folgt dem Gedanken - Teil 2

Eine weitere Variante dieses "Prinzips" liegt darin, dass wir unsere Situation verändern können indem wir unseren Blickwinkel verändern. So können wir beispielsweise unseren Blick auf das richten, was wir haben statt auf das, was wir nicht haben. Eine weitere Möglichkeit ist unseren Blick auf das zu richten was wir möchten statt auf das, was wir nicht wollen. Und worauf wir unseren Blick wenden, verstätkz sich.

Die Energie folgt dem Gedanken - Teil 1

Dieses Prinzip hat viele Varianten. Die eine ist, dass wir unser Leben durch unsere Gedanken erzeugen und daher auch selbst unser Leben allein durch andere Gedanken verändern können.