Montag, 11. Februar 2013

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet



Ein Leser schrieb:
Ich habe seit einiger Zeit eine Freundin, die ich wirklich liebe. Aber ihre Eifersucht ist unerträglich. Ich bin treu und daher gibt es auch keinen Grund für sie eifersüchtig zu sein. Ich vermeide schon Situationen, die sie eifersüchtig machen könnten. Aber das hilft auch nicht. Was kann ich tun noch tun, damit sie nicht mehr eifersüchtig ist?


Antwort:
Lieber Leser, es gibt unterschiedliche Perspektiven. Das eine ist ihr Verhalten, dass Auslöser der Eifersucht ihrer Freundin ist. Hierbei geht es um das, was sie tun. Aber auch das, was sie zwar nicht tun, aber fühlen oder denken. So wird eine sensible Partnerin in der Regel wahrnehmen, wenn sie sich zu einer anderen Frau hingezogen fühlen, auch wenn ihre Handlungen dafür keinen Anlass geben. In diesem Fall ist der erste Schritt die Ehrlichkeit zu sich selbst. Erlauben sie sich alle eigenen Facetten wahrzunehmen. Das zweite ist die Perspektive ihrer Freundin, die sie nur selbst lösen kann. Das dritte ist ihre Entscheidung, wie sie mit der Eifersucht ihrer Freundin umgehen. Eine Möglichkeit ist die Akzeptanz. Wenn ihnen dies im Moment nicht möglich ist, helfen Fragen wie „warum kann ich es nicht annehmen, wie es ist?“, „was assoziiere ich mit den Vorwürfen meiner Freundin?“. Finden sie heraus, was sie von der Akzeptanz abhält. Wenn sie es herausgefunden haben erlauben sie sich einen Moment die Sichtweise, dass ihre Wahrnehmung nicht DIE Wahrheit, sondern IHRE Wahrheit ist. Das stimmt sie Milde und erlaubt neue Horizonte. Viel Spaß beim Entdecken.

Montag, 21. Januar 2013

Workshop vom 16. bis 17. März 2013



Wir erschaffen unser Leben … bewusst oder unbewusst …. durch das wir tun und das, was wir nicht tun… und noch mehr erschaffen wir unser Leben durch unsere Ängste, unsere Erwartungen und unsere Sichtweisen. Diese haben wir teilweise übernommen– von Eltern, Freunden, Partnern – und teilweise entwickelt, aufgrund von Erfahrungen, die wir gemacht haben. 

Unsere Ängste, Erfahrungen und Erwartungen bestimmen unsere Gedanken und unsere Gedanken bestimmen unsere Realität. Dies passiert auf vielfältige Weise. Hier nur ein Beispiel:
Drei Frauen fahren morgens zur Arbeit. Allen drei Frauen pfeift jemand hinterher.

·     Die eine interpretiert das Pfeifen als Bestätigung für ihre Attraktivität und freut sich.

·     Die Zweite denkt sich „Typisch, jetzt findet mich schon mal ein Mann attraktiv und dann ist immer der Falsche und ist frustriert.

·     Die Dritte empfindet es vielleicht sogar als Unverschämtheit und Diskriminierung, wenn ihr ein Mann hinterher pfeift und ärgert sich.



Alle drei Frauen erleben das Gleiche und alle drei erleben auch etwas anderes – abhängig von dem, was sie über sich glauben und auch über Männer und das Pfeifen.



Diese Frauen sind geprägt - besonders durch das, was sie bereits früh erfahren haben

  • Nehmen wir eine Frau, die das Pfeifen als Bestätigung ihrer Attraktivität interpretiert. Sie hatte vielleicht bereits eine Mutter, die es ebenso interpretiert hat. Oder ihr Vater hat ihr immer gesagt wie hübsch sie ist.

  • Eine Frau, die glaubt, dass Männer sie nicht attraktiv finden wird ihre Erfahrungen auch entsprechend interpretieren. Selbst wenn ihr ein Mann deutlich sagt, dass sie hübsch ist, wird sie denken, dass er das nur aus Höflichkeit sagt. Oder sie findet einen anderen Grund das Kompliment zu zerstören um dadurch ihren Glaubenssatz aufrecht zu erhalten.

Jeder von uns hat eine Menge Beispiele in dieser Art – manches ist uns bewusst und vieles auch nicht bewusst. Dieser Workshop gibt die Möglichkeit sich selbst zu erkennen und wenn man will auch zu verändern.


Wann:  16. bis 17. März2013
Wo:      Praxis in der Hauptstraße 15 in Berlin-Schöneberg
Kosten: 150,- Euro
Anmeldung per Mail an mail@heikebehr.de
Rückfragen unter 0175 5461954 oder 030 85743438



Sonntag, 13. Januar 2013

Meditation zur Selbstliebe

Eine Meditation zur Selbstliebe von Heike Behr (Dauer ca. 15 Minuten)
http://www.youtube.com/watch?v=v4to1hG-3vY

Die Meditation entspannt nicht nur, sondern verändert auch 
-  einfach ausprobieren - viel Spaß ;-)

Workshop vom 19.-20. Januar 2013 - noch Plätze frei



Dieser Workshop möchte Ihnen zeigen, dass sie ihr Leben gestalten und wodurch sie ihr Leben gestalten und wie sie es verändern können, wenn sie wollen. 
 
Wir erschaffen unser Leben durch das wir tun und das, was wir nicht tun. Und noch mehr durch unsere Ängste, Erwartungen, Sichtweisen, u.s.w. Diese haben wir teilweise übernommen– von Eltern, Freunden, Partnern – und teilweise entwickelt, aufgrund von Erfahrungen, die wir gemacht haben. 
 
So wird etwa eine Frau, die in mehreren Beziehungen vom Partner belogen wurde oder deren Vater die Mutter belogen hat, skeptischer und weniger vertrauensvoll sein als eine Frau die bisher keine schlechten Erfahrungen diesbezüglich gemacht hat. 
 
So entfalten sich unsere Sichtweisen auf unterschiedliche Art. Wenn wir uns bewusst machen wie sie sich bei uns entwickeln, können wir sie auch bewusst verändern. Das gilt natürlich nicht nur für Sichtweisen, sondern für viele Dinge mehr.
 
Dieser Workshop soll einen Einblick und Überblick geben über die Vielfalt an welchen Stellen und wie wir unser Leben kreieren – ohne es oft zu wissen. Und es zeigt Möglichkeiten es zu verändern. Die erste Möglichkeit ist überhaupt zu erkennen, dass wir unser Leben gestalten und wie wir es tun.


Wann:  19. bis 20. Januar 2013
Wo:      Praxis in der Hauptstraße 15 in Berlin-Schöneberg
Kosten: 150,- Euro
Anmeldung per Mail an mail@heikebehr.de
Rückfragen unter 0175 5461954 oder 030 85743438

Dienstag, 1. Januar 2013

happy new year

Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen ein gesundes und glückliches neues Jahr mit vielen schönen und erfüllenden Momenten.

Von Herzen alles Gute
Heike Behr

Freitag, 28. Dezember 2012

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet



Eine Leserin schrieb:
Das neue Jahr steht vor der Tür und auch ich möchte wie die meisten Menschen einiges in meinem Leben anders haben als es ist. Etwas zu verändern, was nur mit einem selbst zu tun hat, ist schon schwer genug – beispielsweise abnehmen oder mehr Sport treiben. Aber was mache ich mit den Wünschen, bei denen sozusagen Dritte involviert sind - wie beispielsweise der Partner, der mit so einigem nervt oder mein Wunsch nach einer Weltreise, den ich mir mit meinem Gehalt nie leisten kann?


Antwort:
Liebe Leserin, natürlich gibt es Menschen, deren Gesellschaft wir als unangenehm empfinden. Aber das führt nicht zwingend zu unerträglichen Empfindungen. Es liegt bei uns wie wir uns fühlen. Es sind unsere Erfahrungen, Sichtweisen, Erwartungen u.s.w., die unsere Wahrnehmung beeinflussen. Probieren sie es einfach einmal aus. Finden sie einen Weg, ihren Schwager verständnisvoll zu betrachten. Dabei kann es helfen sich bewusst zu machen, dass es auch Menschen gibt, die sie so wahrnehmen könnten, wie sie ihren Schwager. Beispielsweise Menschen, die wenig zu essen haben. Die würden ihre Probleme vermutlich ebenso verständnislos sehen wie sie die Probleme ihres Schwagers. Es zeigt wie relativ die Dinge sind. Es ist immer eine Frage der Perspektive. Falls das nicht ausreicht um verständnisvoll zu sein, denken sie sich eine Geschichte aus, die sein Verhalten für sie nachvollziehbar erklärt. Außerdem ist es wichtig sich bewusst zu machen, dass es Wege gibt für sich selbst zu sorgen. Wenn sie dann trotz aller Akzeptanz die Anwesenheit ihres Schwagers als unerträglich empfinden, suchen sie nach einem Weg, damit sie sich besser fühlen.  Ggf. einen anderen Platz oder einen anderen Raum. Ich wünsche ihnen viel Freude beim Ausprobieren.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Frohes Fest

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein schönes Weihnachtsfest und trotz aller Erledigungen viele besinnliche Stunden.

Mit herzlichen Grüßen
Heike Behr

Sonntag, 9. Dezember 2012

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet



Eine Leserin schrieb:
Weihnachten steht vor der Tür und obwohl ich Weihnachten liebe, graust es mir davor. Wie jedes Jahr Weihnachten treffe  ich am ersten Weihnachtstag die Verwandtschaft meines Mannes. Ich finde die gesamte Familie etwas anstrengend, aber es wäre alles halb so schlimm, wenn da nicht der Bruder meines Mannes wäre. Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, dem der Erfolg zu Kopf gestiegen ist. Ihn beschäftigt vor allem wie er noch reicher werden kann und die PS Zahl seines Autos. Das ist für mich kaum zu ertragen. Da ich meinem Mann zu Liebe auch dieses Jahr zu seiner Verwandtschaft mitkomme, stellt sich mir die Frage was ich tun kann, um den Tag bestmöglich zu überstehen.


Antwort:
Liebe Leserin, natürlich gibt es Menschen, deren Gesellschaft wir als unangenehm empfinden. Aber das führt nicht zwingend zu unerträglichen Empfindungen. Es liegt bei uns wie wir uns fühlen. Es sind unsere Sichtweisen, Erwartungen u.s.w., die unsere Wahrnehmung beeinflussen. Probieren sie es einfach einmal aus. Finden sie einen Weg, ihren Schwager verständnisvoll zu betrachten. Dabei kann es helfen sich bewusst zu machen, dass es auch Menschen gibt, die sie so wahrnehmen könnten, wie sie ihren Schwager. Beispielsweise Menschen, die wenig zu essen haben. Die würden ihre Probleme vermutlich ebenso verständnislos sehen wie sie die Probleme ihres Schwagers. Es zeigt wie relativ die Dinge sind. Es ist immer eine Frage der Perspektive. Falls das nicht ausreicht um verständnisvoll zu sein, denken sie sich eine Geschichte aus, die sein Verhalten für sie nachvollziehbar erklärt. Außerdem ist es wichtig sich bewusst zu machen, dass es Wege gibt für sich selbst zu sorgen. Wenn sie dann trotz aller Akzeptanz die Anwesenheit ihres Schwagers als unerträglich empfinden, suchen sie nach einem Weg, damit sie sich besser fühlen.  Ggf. einen anderen Platz oder einen anderen Raum. Ich wünsche ihnen viel Freude beim Ausprobieren und ein frohes Fest.

Montag, 3. Dezember 2012

Warum auf die Erfüllung unserer Wünsche warten um glücklich zu sein?

Was ist, wenn wir uns etwas wünschen, was wir nicht haben können? 

Wenn es nicht möglich ist oder es nicht möglich scheint. Wenn sie sich z.B.
  • wünschen einen Kopf kleiner oder größer zu sein als sie sind oder
  • eine Partnerschaft mit jemandem wünschen, der sie nicht liebt und keine Partnerschaft mit ihnen möchte oder 
  • sie wünschen sich ein Haus oder einen Porsche und werden aus heutiger Sicht niemals das Geld dafür besitzen oder
  • ....
Manchmal gibt es Wunder in unserem Leben, die diese Träume wahr machen. So kann es sein, dass wir unverhofft einen Porsche oder ein Haus geschenkt bekommen oder erben. Hingegen wird sich unsere Körpergröße eher nicht ändern. Aber ob die Wahrscheinlichkeit null oder zehn Prozent ist, dass sich unser Wunsch erfüllt, es liegt bei uns ob wir trotzdem glücklich und zufrieden sind. Ob sich unsere Wünsche jemals erfüllen wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht, ob wir dann das finden was wir erhoffen. Warum also auf die Erfüllung unserer Wünsche warten um glücklich zu sein?
  
Die größten Hemmschwellen zum Glück liegen in uns - unsere Ängste, Erwartungen, Sichtweisen etc. Damit liegt es aber auch in unseren Händen ob wir glücklich sind oder nicht.

Ich wünsche allen viel Freude beim entdecken und begleite alle, die Lust haben durch Einzelsitzungen, Seminare und Ausbildungen... siehe auch "Workshop - weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern".



Sonntag, 2. Dezember 2012

Zitat Bibel - Johannes 8.31.32

Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen