Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern. Als Coach und Heilpraktikerin Psychotherapie begleite ich Sie dabei durch Einzelsitzungen, systemische Aufstellungen / Familienaufstellungen und Seminare. Diese Arbeit ist meine Passion. Meine Gedanken und Ideen teile ich mit Ihnen in diesem blog.
Montag, 31. August 2009
Freitag, 28. August 2009
Ursache und / oder Wirkung
Beim Erkennen von Zusammenhängen frage ich mich oft was die Ursache und was die Wirkung ist. Dies gilt in mehrerer Hinsicht.
Zum einen bei Gefühlen. Habe ich ein komisches Gefühl, das etwas schief geht weil ich es vorausschauend erahne oder geht es schief, weil ich das negative Gefühl habe.
Ebenso bei Ereignissen. Ganz extrem zeigt sich dies in meinem Leben bei Partnerschaften. Es gibt einen Teil in mir, der der Überzeugung ist, dass es in einer Partnerschaft auch um Auseinandersetzung und Wachstum geht und es wenige Gründe für eine Trennung gibt. Ein Grund für eine Trennung ist Untreue. Und so ist es für mich wenig verwunderlich, dass dies auch typischerweise der Trennungsgrund in meinen Beziehungen war. Die Frage, die sich für mich stellt ist: Gehe ich aufgrund der Untreue oder erschaffe ich mir diese um gehen zu können? Ist nun die Treue die Ursache der Trennung oder hatte ich mich getrennt und die Untreue war die Wirkung?
Zum einen bei Gefühlen. Habe ich ein komisches Gefühl, das etwas schief geht weil ich es vorausschauend erahne oder geht es schief, weil ich das negative Gefühl habe.
Ebenso bei Ereignissen. Ganz extrem zeigt sich dies in meinem Leben bei Partnerschaften. Es gibt einen Teil in mir, der der Überzeugung ist, dass es in einer Partnerschaft auch um Auseinandersetzung und Wachstum geht und es wenige Gründe für eine Trennung gibt. Ein Grund für eine Trennung ist Untreue. Und so ist es für mich wenig verwunderlich, dass dies auch typischerweise der Trennungsgrund in meinen Beziehungen war. Die Frage, die sich für mich stellt ist: Gehe ich aufgrund der Untreue oder erschaffe ich mir diese um gehen zu können? Ist nun die Treue die Ursache der Trennung oder hatte ich mich getrennt und die Untreue war die Wirkung?
Mittwoch, 26. August 2009
Dienstag, 25. August 2009
Fallbeispiel Coaching zum Thema Aggression und Autoaggression
Das folgende Fallbeispiel von Herrn Konrad basiert auf einem realen Fall aus meiner Praxis, der Name ist frei erfunden.
Telefonisches Vorgespräch
Anlass: Depressionen, Aggressionen, Autoaggressionen.
Herr Konrad ist seit 2 Jahren wegen Depressionen in einer Gesprächstherapie, die in 6 Wochen abgeschlossen sein wird. Die Therapie gestaltete sich folgendermaßen: Herr Konrad erzählte wie es ihm ging und was in der Vorwoche passiert ist. Seiner Meinung nach seien die Depressionen besser geworden – Aggressionen und Autoaggressionen sind unverändert. Aus diesem Grund will er mit mir als Coach zu den Themen Aggression und Autoaggression arbeiten. Wir vereinbaren einen Termin.
Erstgespräche
Herr Konrad wiederholte, was er bereits im telefonischen Vorgespräch erzählte und betonte, dass diese Situation für ihn sehr qualvoll sei, da er oft impulsiv und aggressiv reagiere und keine Handlungsalternative hat. Aus seiner Angst vor Ablehnung vermeidet er neue Beziehungen, da er glaubt, dass niemand mit seiner Aggressionen umgehen kann. Ich schlage Herrn Konrad vor, dass wir uns zunächst einmal pro Woche und später alle zwei Wochen treffen.
Herr Konrad lehnt seine Aggressionen und ähnlichen Gefühle wie Wut inzwischen in so starker Form ab, dass er zeitweise davon bestimmt wird und nicht mehr offen für etwas anderes ist. Die Ablehnung der Aggression führt zur Autoaggression. D.h. wenn Herr Konrad sich aggressiv verhält, treten Schuldgefühle auf, die zu autoaggressiven Handlungen führen. Herr Konrad hat einerseits ein aufbrausendes Temperament, was sich auch hin und wieder in den Sitzungen zeigt. Andererseits reicht meistens bereits eine mitfühlende Frage oder ein mitfühlender Kommentar, dass er wieder ruhig und gelassen ist. Außerdem hat Herr Konrad ein großes Bedürfnis zu verstehen – dies zeigt sich deutlich in seinen Fragen, die er sich und mir stellt. In den weiteren Gesprächen erzählte Herr Konrad, dass das Büro indem er arbeite von einem anderen übernommen wurde. Der neue Geschäftsführer sei der Auffassung, dass jemand in seiner Position jederzeit, d.h. auch abends und an Wochenenden, für Firmenaufgaben zur Verfügung stehen müsse, was ihn richtig wütend mache. Allerdings habe er Angst vor Entlassung,
Ziel
Als Coach verstehe ich meine Arbeit nicht als wegmachen von Gefühlen eher als Reduzierung und als Umgang mit Gefühlen.
Vorgehensweise
Ø Durch Fragen erarbeiteten wir als Ziel unserer Arbeit nicht das Wegmachen der aggressiven Gefühle, sondern eine Reduzierung und einen guten Umgang damit. Außerdem eine deutliche Reduzierung der Autoaggressionen.
Ø Wir arbeiten Konzepte aus, die ihm helfen
o generell ruhiger zu sein lassen und
o In stressigen Situationen gelassener zu sein
Ø Wir arbeiten daran, die Vorteile seiner Aggressionen zu erkennen, wodurch
o mehr Selbstakzeptanz entsteht und
o der anstrengende Kampf aufhört, seine unerwünschten Gefühle verdrängen zu müssen.
Ø Da sich Herr Konrad im Laufe der Sitzungen als sehr reflektionsfähig herausstellt und gleichzeitig ein großes Bedürfnis hat zu verstehen, integriere ich nach und nach den Blick auf die Vergangenheit als einen Teil der Ursache für seine Situation. Um dann eigenverantwortlich den Fokus auf die Lösungen zu richten.
Methoden
1. Im Laufe der Sitzungen und ergänzend durch „Hausaufgaben“ entsteht eine Liste von Möglichkeiten, die Herrn Konrad in eine friedliche Stimmung bringen.
a) kompensatorische Aktivitäten, die präventiv wirken:
* körperliche Aktivitäten, wie Laufen und Boxen
* Hobbys, wie Gitarre spielen und Musik hören
b) „Notfall-Aktivitäten“ abhängig vom Umfeld, wie beispielsweise
* Atemübungen
* Verbalisieren der Wut
c) Es entsteht eine Liste anhand der Herr Konrad präventiv erkennt, dass sich Aggressionen anbahnen. Dies ermöglicht ihm, vor Auftreten der intensiven Gefühle gegensteuern zu können.
2. Parallel arbeiten wir an der Selbstakzeptanz – insbesondere an der Akzeptanz von Gefühlen wie Wut und Aggression. Wir erarbeiten eine Liste von Vorteilen, die diese Gefühle mit sich bringen (z.B. was wäre, wenn es diese Gefühle nicht gäbe). Es stellt sich beispielsweise heraus, dass Herr Konrad keine Grenzen setzen kann und die aggressive Reaktion als eine Art Grenzsetzung dient. Diese Liste bringt Herrn Konrad in Frieden mit diesen Gefühlen.
3. Das Herstellen von Zusammenhängen aus der Kindheit und generell der Vergangenheit und der Gegenwart erleichtert Herrn Konrad sehr. Es unterstützt das Verständnis und Mitgefühl für sich selbst und fördert die Selbstakzeptanz.
Resultate
Herr Konrad ist nach eigenem Empfinden wesentlich gelassener geworden und kommt inzwischen immer seltener in Situationen, in denen er aggressiv reagiert. Selbst wenn er aggressiv reagiert, bleiben im Regelfall die bisherigen Schuldgefühle weg, sodass es dann zu keinen autoaggressiven Handlungen kommt. Im Job setzt er inzwischen Grenzen, besonders bei Arbeitszeiten und anderen Anforderungen, die für ihn nicht akzeptabel sind. Auch innerhalb von persönlichen Beziehungen gelingt es ihm immer häufiger, Grenzen zu setzen und seine Interessen zu vertreten.
Herr Konrad berichtet weiter, dass er sich durch diese Veränderungen wieder mehr für Beziehungen öffnet – auch für Beziehungen zu Frauen. Außerdem hat er weniger Angst und mehr Freude und Selbstbewusstsein im Leben.
Ich nehme aus meiner Sicht ähnliche Veränderungen bei Herrn Konrad wahr.
Anschließende Vorgehensweise
Herr Konrad ist von den Ergebnissen und Möglichkeiten meiner Arbeit überzeugt und möchte an folgenden Themen weiterarbeiten: Job und Jobwechsel, was vor allem folgende Punkte beinhaltet:
Ø :Lernen noch mehr zu sich und seinen Interessen zu stehen in seinem jetzigen Job – trotz Angst vor Konsequenzen / Entlassung
Ø Seine Angst vor einer Führungsposition zu verlieren
Ø Parallel weiter sein Selbstbewusstsein zu stärken und seine Reflektionsfähigkeit
Telefonisches Vorgespräch
Anlass: Depressionen, Aggressionen, Autoaggressionen.
Herr Konrad ist seit 2 Jahren wegen Depressionen in einer Gesprächstherapie, die in 6 Wochen abgeschlossen sein wird. Die Therapie gestaltete sich folgendermaßen: Herr Konrad erzählte wie es ihm ging und was in der Vorwoche passiert ist. Seiner Meinung nach seien die Depressionen besser geworden – Aggressionen und Autoaggressionen sind unverändert. Aus diesem Grund will er mit mir als Coach zu den Themen Aggression und Autoaggression arbeiten. Wir vereinbaren einen Termin.
Erstgespräche
Herr Konrad wiederholte, was er bereits im telefonischen Vorgespräch erzählte und betonte, dass diese Situation für ihn sehr qualvoll sei, da er oft impulsiv und aggressiv reagiere und keine Handlungsalternative hat. Aus seiner Angst vor Ablehnung vermeidet er neue Beziehungen, da er glaubt, dass niemand mit seiner Aggressionen umgehen kann. Ich schlage Herrn Konrad vor, dass wir uns zunächst einmal pro Woche und später alle zwei Wochen treffen.
Herr Konrad lehnt seine Aggressionen und ähnlichen Gefühle wie Wut inzwischen in so starker Form ab, dass er zeitweise davon bestimmt wird und nicht mehr offen für etwas anderes ist. Die Ablehnung der Aggression führt zur Autoaggression. D.h. wenn Herr Konrad sich aggressiv verhält, treten Schuldgefühle auf, die zu autoaggressiven Handlungen führen. Herr Konrad hat einerseits ein aufbrausendes Temperament, was sich auch hin und wieder in den Sitzungen zeigt. Andererseits reicht meistens bereits eine mitfühlende Frage oder ein mitfühlender Kommentar, dass er wieder ruhig und gelassen ist. Außerdem hat Herr Konrad ein großes Bedürfnis zu verstehen – dies zeigt sich deutlich in seinen Fragen, die er sich und mir stellt. In den weiteren Gesprächen erzählte Herr Konrad, dass das Büro indem er arbeite von einem anderen übernommen wurde. Der neue Geschäftsführer sei der Auffassung, dass jemand in seiner Position jederzeit, d.h. auch abends und an Wochenenden, für Firmenaufgaben zur Verfügung stehen müsse, was ihn richtig wütend mache. Allerdings habe er Angst vor Entlassung,
Ziel
Als Coach verstehe ich meine Arbeit nicht als wegmachen von Gefühlen eher als Reduzierung und als Umgang mit Gefühlen.
Vorgehensweise
Ø Durch Fragen erarbeiteten wir als Ziel unserer Arbeit nicht das Wegmachen der aggressiven Gefühle, sondern eine Reduzierung und einen guten Umgang damit. Außerdem eine deutliche Reduzierung der Autoaggressionen.
Ø Wir arbeiten Konzepte aus, die ihm helfen
o generell ruhiger zu sein lassen und
o In stressigen Situationen gelassener zu sein
Ø Wir arbeiten daran, die Vorteile seiner Aggressionen zu erkennen, wodurch
o mehr Selbstakzeptanz entsteht und
o der anstrengende Kampf aufhört, seine unerwünschten Gefühle verdrängen zu müssen.
Ø Da sich Herr Konrad im Laufe der Sitzungen als sehr reflektionsfähig herausstellt und gleichzeitig ein großes Bedürfnis hat zu verstehen, integriere ich nach und nach den Blick auf die Vergangenheit als einen Teil der Ursache für seine Situation. Um dann eigenverantwortlich den Fokus auf die Lösungen zu richten.
Methoden
1. Im Laufe der Sitzungen und ergänzend durch „Hausaufgaben“ entsteht eine Liste von Möglichkeiten, die Herrn Konrad in eine friedliche Stimmung bringen.
a) kompensatorische Aktivitäten, die präventiv wirken:
* körperliche Aktivitäten, wie Laufen und Boxen
* Hobbys, wie Gitarre spielen und Musik hören
b) „Notfall-Aktivitäten“ abhängig vom Umfeld, wie beispielsweise
* Atemübungen
* Verbalisieren der Wut
c) Es entsteht eine Liste anhand der Herr Konrad präventiv erkennt, dass sich Aggressionen anbahnen. Dies ermöglicht ihm, vor Auftreten der intensiven Gefühle gegensteuern zu können.
2. Parallel arbeiten wir an der Selbstakzeptanz – insbesondere an der Akzeptanz von Gefühlen wie Wut und Aggression. Wir erarbeiten eine Liste von Vorteilen, die diese Gefühle mit sich bringen (z.B. was wäre, wenn es diese Gefühle nicht gäbe). Es stellt sich beispielsweise heraus, dass Herr Konrad keine Grenzen setzen kann und die aggressive Reaktion als eine Art Grenzsetzung dient. Diese Liste bringt Herrn Konrad in Frieden mit diesen Gefühlen.
3. Das Herstellen von Zusammenhängen aus der Kindheit und generell der Vergangenheit und der Gegenwart erleichtert Herrn Konrad sehr. Es unterstützt das Verständnis und Mitgefühl für sich selbst und fördert die Selbstakzeptanz.
Resultate
Herr Konrad ist nach eigenem Empfinden wesentlich gelassener geworden und kommt inzwischen immer seltener in Situationen, in denen er aggressiv reagiert. Selbst wenn er aggressiv reagiert, bleiben im Regelfall die bisherigen Schuldgefühle weg, sodass es dann zu keinen autoaggressiven Handlungen kommt. Im Job setzt er inzwischen Grenzen, besonders bei Arbeitszeiten und anderen Anforderungen, die für ihn nicht akzeptabel sind. Auch innerhalb von persönlichen Beziehungen gelingt es ihm immer häufiger, Grenzen zu setzen und seine Interessen zu vertreten.
Herr Konrad berichtet weiter, dass er sich durch diese Veränderungen wieder mehr für Beziehungen öffnet – auch für Beziehungen zu Frauen. Außerdem hat er weniger Angst und mehr Freude und Selbstbewusstsein im Leben.
Ich nehme aus meiner Sicht ähnliche Veränderungen bei Herrn Konrad wahr.
Anschließende Vorgehensweise
Herr Konrad ist von den Ergebnissen und Möglichkeiten meiner Arbeit überzeugt und möchte an folgenden Themen weiterarbeiten: Job und Jobwechsel, was vor allem folgende Punkte beinhaltet:
Ø :Lernen noch mehr zu sich und seinen Interessen zu stehen in seinem jetzigen Job – trotz Angst vor Konsequenzen / Entlassung
Ø Seine Angst vor einer Führungsposition zu verlieren
Ø Parallel weiter sein Selbstbewusstsein zu stärken und seine Reflektionsfähigkeit
Sonntag, 26. Juli 2009
Selbstverantwortung / Eigenverantwortung
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Selbstverantwortung unterschiedlich interpretiert bzw. verstanden wird. Für mich bedeutet es, dass ich selbst für mein Glück und jedes andere Gefühl verantwortlich bin. Natürlich ist es einfacher Glück zu empfinden, wenn ich gesund und reich und.. bin als in einer Situation der Armut, Krankheit,.... Dennoch besteht die Möglichkeit auch dann Glück zu empfinden. Wenn es in meinem Leben einen Einbruch wie schwere Krankheit oder Verlust einer nahe stehenden Person gibt, gibt es zuerst eine Trauerphase, die wichtig ist. Diese Phase kann unterschiedlich lang sein. Ist sie abgeschlossen, kann ich in dem Schmerz verweilen oder die Richtung ändern. In den meisten Fällen ist das ein schwieriger Schritt. Dennoch kann nur ich ihn gehen und niemand anderes kann ihn für mich gehen. Es liegt in meiner Hand, d.h. in meiner Verantwortung. So kann ich entscheiden, ob ich es allein schaffe oder mir Unterstützung durch Freunde oder einen Experten hole - aber es ist und bleibt in meiner Hand. Die anderen können "nur" begleiten. Auf der einen Seite müssen wir es tun und auf der anderen Seite können wir es tun - wir sind frei.
Das gleich gilt aus meiner Sicht bei einer schwierigen Kindheit oder einem traumatischen Erlebnis. Auch da liegt es in unseren Händen, ob wir nach einer Phase der Verarbeitung in Verbitterung gehen oder uns für ein freudvolles Leben trotz der Erlebnisse entscheiden. Groll oder Unmut mit der Vergangenheit - ist es auch noch so verständlich - bestimmt unsere Gegenwart und Zukunft.
Das gleich gilt aus meiner Sicht bei einer schwierigen Kindheit oder einem traumatischen Erlebnis. Auch da liegt es in unseren Händen, ob wir nach einer Phase der Verarbeitung in Verbitterung gehen oder uns für ein freudvolles Leben trotz der Erlebnisse entscheiden. Groll oder Unmut mit der Vergangenheit - ist es auch noch so verständlich - bestimmt unsere Gegenwart und Zukunft.
Samstag, 18. Juli 2009
Die Energie folgt dem Gedanken - Teil 3
"Die Energie folgt dem Gedanken" oder wie in den HUNA Prinzipien "Die Energie folgt der Aufmerksamkeit" ist einer der für mich wichtigsten Sätze bei gewünschten Veränderungen. Um eine Veränderung zu bewirken kann ich beispielsweise mir meine Gedanken "anschauen" und mich fragen, ob das, was ich denke auch das ist, was ich will.
Dabei ist für mich vor allem der Fokus wichtig. Natürlich kann ich in der Analyse erkennen, was ich nicht will und warum es dennoch in meinem Leben ist - Idealerweise mit dem Ziel dadurch das Gewünschte zu erreichen. Manchmal geht nur der Blick auf das Ziel des Gewünschten verloren und man verläuft sich im wahrsten Sinne des Wortes in dem Unerwünschten.
Dabei ist für mich vor allem der Fokus wichtig. Natürlich kann ich in der Analyse erkennen, was ich nicht will und warum es dennoch in meinem Leben ist - Idealerweise mit dem Ziel dadurch das Gewünschte zu erreichen. Manchmal geht nur der Blick auf das Ziel des Gewünschten verloren und man verläuft sich im wahrsten Sinne des Wortes in dem Unerwünschten.
Donnerstag, 9. Juli 2009
Segen oder Fluch? - Zen Geschichte
Eine Zen Geschichte aus dem Osho Tarot:
Ein Mann besaß ein wunderschönes Pferd, das so exquisit war, dass selbst Könige es ihm abkaufen wollten – zu jedem Preis. Er lehnte es jedoch ab. Eines Morgens stellte er fest, dass das Pferd gestohlen worden war.
Alle Leute vom Dorf versammelten sich, um ihr Mitleid auszudrücken. Sie sagten: „Was für ein Unglück! Du hättest ein Vermögen damit verdienen können; man hat dir so viel dafür geboten! Aber du warst ja so dickköpfig und dumm. Jetzt ist das Pferd gestohlen.“
Der alte Mann lachte und sagte: „Redet keinen Unsinn. Alles was man sagen kann ist, dass das Pferd nicht mehr im Stall ist. Lasst die Zukunft kommen. Dann wird man sehen, was ist.“ Und nach fünfzehn Tagen kehrte das Pferd plötzlich zurück, und nicht nur das: Es brachte ein Dutzend wilder Pferde aus dem Wald mit. Das ganze Dorf versammelte sich. Sie sagten: „Der alte Mann hatte Recht. Sein Pferd ist zurückgekommen und hat auch noch zwölf gute Pferde mitgebracht. Jetzt kann er so viel Geld verdienen, wie er will.“ Sie gingen zu dem alten Mann hin und sagten: „Es tut uns Leid. Wir konnten die Zukunft nicht sehen und die Wege Gottes nicht verstehen. Aber du bist großartig! Du hast es wohl geahnt; du hast die Zukunft vorausgesehen.“
„Unsinn!“ sagte er. „Ich weiß nur eines, nämlich dass das Pferd mit zwölf Pferden zurückgekommen ist. Was morgen geschehen wird, weiß niemand.“ Und schon am nächsten Tag geschah es, dass der einzige Sohn des alten Mannes, der eines der neuen Pferde zureiten wollte, vom Pferd fiel und sich die Beine brach. Wieder versammelten sich alle und sagten: „Man weiß nie… Du hattest Recht! Es hat sich als ein Fluch erwiesen. Es wäre besser gewesen, wenn das Pferd gar nicht zurückgekommen wäre. Nun wird dein Sohn sein Leben lang verkrüppelt sein.“
Er sagte: „Greift nicht vor! Wartet ab und man wird sehen, was geschieht. Man kann nur eines sagen, nämlich dass sich mein Sohn die Beine gebrochen hat. Das ist alles.“
Fünfzehn Tage später ergab es sich, dass alle jungen Männer des Dorfes von der Regierung zwangsweise eingezogen wurden, da das Land in den Krieg zog. Nur der Sohn des alten Mannes blieb da, weil er untauglich war. Wieder versammelten sich alle und sagten: „Unsere Söhne sind fort. Du hast wenigstens noch deinen Sohn. Er mag zwar verkrüppelt sein, aber wenigstens ist er hier. Unsere Söhne sind fort, und der Feind ist viel mächtiger – sie werden bestimmt umkommen. Jetzt werden wir im Alter niemanden haben, der sich um uns kümmert, aber du hast wenigstens deinen Sohn. Vielleicht wird er ja sogar wieder gesund.“
Der alte Mann sagte jedoch nur: „Man kann nur eins sagen: Eure Söhne wurden eingezogen. Mein Sohn ist hier geblieben. Daraus folgt jedoch nichts.“
Stelle einfach die Tatschen fest, und glaube nicht, dass irgendetwas ein Segen oder ein Fluch sei. Interpretiere nichts, dann wirst du plötzlich erkennen, dass alles gut ist, wie es ist.
Ein Mann besaß ein wunderschönes Pferd, das so exquisit war, dass selbst Könige es ihm abkaufen wollten – zu jedem Preis. Er lehnte es jedoch ab. Eines Morgens stellte er fest, dass das Pferd gestohlen worden war.
Alle Leute vom Dorf versammelten sich, um ihr Mitleid auszudrücken. Sie sagten: „Was für ein Unglück! Du hättest ein Vermögen damit verdienen können; man hat dir so viel dafür geboten! Aber du warst ja so dickköpfig und dumm. Jetzt ist das Pferd gestohlen.“
Der alte Mann lachte und sagte: „Redet keinen Unsinn. Alles was man sagen kann ist, dass das Pferd nicht mehr im Stall ist. Lasst die Zukunft kommen. Dann wird man sehen, was ist.“ Und nach fünfzehn Tagen kehrte das Pferd plötzlich zurück, und nicht nur das: Es brachte ein Dutzend wilder Pferde aus dem Wald mit. Das ganze Dorf versammelte sich. Sie sagten: „Der alte Mann hatte Recht. Sein Pferd ist zurückgekommen und hat auch noch zwölf gute Pferde mitgebracht. Jetzt kann er so viel Geld verdienen, wie er will.“ Sie gingen zu dem alten Mann hin und sagten: „Es tut uns Leid. Wir konnten die Zukunft nicht sehen und die Wege Gottes nicht verstehen. Aber du bist großartig! Du hast es wohl geahnt; du hast die Zukunft vorausgesehen.“
„Unsinn!“ sagte er. „Ich weiß nur eines, nämlich dass das Pferd mit zwölf Pferden zurückgekommen ist. Was morgen geschehen wird, weiß niemand.“ Und schon am nächsten Tag geschah es, dass der einzige Sohn des alten Mannes, der eines der neuen Pferde zureiten wollte, vom Pferd fiel und sich die Beine brach. Wieder versammelten sich alle und sagten: „Man weiß nie… Du hattest Recht! Es hat sich als ein Fluch erwiesen. Es wäre besser gewesen, wenn das Pferd gar nicht zurückgekommen wäre. Nun wird dein Sohn sein Leben lang verkrüppelt sein.“
Er sagte: „Greift nicht vor! Wartet ab und man wird sehen, was geschieht. Man kann nur eines sagen, nämlich dass sich mein Sohn die Beine gebrochen hat. Das ist alles.“
Fünfzehn Tage später ergab es sich, dass alle jungen Männer des Dorfes von der Regierung zwangsweise eingezogen wurden, da das Land in den Krieg zog. Nur der Sohn des alten Mannes blieb da, weil er untauglich war. Wieder versammelten sich alle und sagten: „Unsere Söhne sind fort. Du hast wenigstens noch deinen Sohn. Er mag zwar verkrüppelt sein, aber wenigstens ist er hier. Unsere Söhne sind fort, und der Feind ist viel mächtiger – sie werden bestimmt umkommen. Jetzt werden wir im Alter niemanden haben, der sich um uns kümmert, aber du hast wenigstens deinen Sohn. Vielleicht wird er ja sogar wieder gesund.“
Der alte Mann sagte jedoch nur: „Man kann nur eins sagen: Eure Söhne wurden eingezogen. Mein Sohn ist hier geblieben. Daraus folgt jedoch nichts.“
Stelle einfach die Tatschen fest, und glaube nicht, dass irgendetwas ein Segen oder ein Fluch sei. Interpretiere nichts, dann wirst du plötzlich erkennen, dass alles gut ist, wie es ist.
Montag, 6. Juli 2009
Sonntag, 5. Juli 2009
Bewusstheit - ein Weg in die Freiheit
In meinem Leben war mir meine Freiheit immer wichtig. Was allerdings Freiheit für mich bedeutet, hat sich geändert. Heute ist Freiheit für mich ein Gefühl eine Wahl zu haben - ich kann wählen. Dafür brauche ich eine Überzeugung, grundsätzlich eine Wahl zu haben. Wenn ich diese Überzeugung habe, mache ich mich überhaupt erst auf die Suche nach den Möglichkeiten, die ich haben könnte. Und dann werde ich sie früher oder später auch erkennen.
An der Stelle folgt auch die Energie der Aufmerksamtkeit - ich werde finden, was ich suche.
An der Stelle folgt auch die Energie der Aufmerksamtkeit - ich werde finden, was ich suche.
Samstag, 4. Juli 2009
Wer will diesen Schein - von Coelho
... Cassan Said Amer erzählte mir die Geschichte von einem Seminar, dessen Leiter seinen Vortrag folgendermassen begann:
Er hielt einen 20-Dollar-Schein hoch und fragte: " Wer will diesen 20-Dollar-Schein?"
Einige Hände erhoben sich, doch der Seminarleiter meinte: " Bevor ich ihn verschenke, muss ich noch einiges tun". Er zerknüllte ihn zu einer kleinen Kugel und fragte wieder: "Wer will diesen Schein?". Die Hände blieben weiterhin in der Luft. "Und wenn ich nun das damit mache?"
Und er warf den Schein gegen Wand, liess ihn zu Boden fallen, trampelte darauf herum und hielt ihn dann wieder hoch. Die Hände blieben weiterhin erhoben. "Sie sollten dies niemals wieder vergessen", meinete der Seminarleiter. "Was immer ich auch mit dem Schein angestelle, er bleibt eine 20-Dollar-Note. Auch wir werden in unserem Leben kleingemacht, getreten, misshandelt, beschimpft. Dennoch sind wir immer gleichviel wert."
Er hielt einen 20-Dollar-Schein hoch und fragte: " Wer will diesen 20-Dollar-Schein?"
Einige Hände erhoben sich, doch der Seminarleiter meinte: " Bevor ich ihn verschenke, muss ich noch einiges tun". Er zerknüllte ihn zu einer kleinen Kugel und fragte wieder: "Wer will diesen Schein?". Die Hände blieben weiterhin in der Luft. "Und wenn ich nun das damit mache?"
Und er warf den Schein gegen Wand, liess ihn zu Boden fallen, trampelte darauf herum und hielt ihn dann wieder hoch. Die Hände blieben weiterhin erhoben. "Sie sollten dies niemals wieder vergessen", meinete der Seminarleiter. "Was immer ich auch mit dem Schein angestelle, er bleibt eine 20-Dollar-Note. Auch wir werden in unserem Leben kleingemacht, getreten, misshandelt, beschimpft. Dennoch sind wir immer gleichviel wert."
Donnerstag, 2. Juli 2009
eine Frage der Haltung / der Motivation
Ändern wir die Haltung zu den Umständen,
so ändern wir die Umstände selbst. (Heike Behr)
Hierzu zwei Beispiele:
Ich mag meinen Job nicht und bin deshalb unzufrieden - Änderung der Haltung zum Job:
Ich erfreue mich an dem Geld, das ich verdiene, an der Sicherheit, die ich durch den Job habe, ich nehme die negativen Ereignisse als Herausforderung und Lernlektion,..
Durch diese Änderung der Haltung verändert sich auch das Gefühl der Unzufriedenheit und mein Gefühl zum Job.
Ich bin unglücklich, weil ich auf meiner Party ein Picknick machen wollte und es nun regnet - Änderung der Haltung:
Ich nehme den Umstand, dass es regnet zum Anlass mir etwas Neues auszudenken. Durch die Änderung der Haltung von unglücklich sein in konstruktives Denken können sich andere Lösungen ergeben - beispielsweise mache ich Picknick im Wohnzimmer oder stattdessen dekoriere ich die Wohnung mit einem Merr an Kerzen - passend zum Wetter.
so ändern wir die Umstände selbst. (Heike Behr)
Hierzu zwei Beispiele:
Ich mag meinen Job nicht und bin deshalb unzufrieden - Änderung der Haltung zum Job:
Ich erfreue mich an dem Geld, das ich verdiene, an der Sicherheit, die ich durch den Job habe, ich nehme die negativen Ereignisse als Herausforderung und Lernlektion,..
Durch diese Änderung der Haltung verändert sich auch das Gefühl der Unzufriedenheit und mein Gefühl zum Job.
Ich bin unglücklich, weil ich auf meiner Party ein Picknick machen wollte und es nun regnet - Änderung der Haltung:
Ich nehme den Umstand, dass es regnet zum Anlass mir etwas Neues auszudenken. Durch die Änderung der Haltung von unglücklich sein in konstruktives Denken können sich andere Lösungen ergeben - beispielsweise mache ich Picknick im Wohnzimmer oder stattdessen dekoriere ich die Wohnung mit einem Merr an Kerzen - passend zum Wetter.
Freitag, 26. Juni 2009
Harmonie der Seele mit uns selbst
Harmonie
Das höchste Gut ist die Harmonie
der Seele mit sich selbst.
Seneca
Oft versuchen wir Harmonie herzustellen, indem wir den erlernten Regeln und Erwartungen von Außen gerecht werden wollen statt uns selbst. Und es bewirkt oft genau das Gegenteil - Disharmonie.
Das höchste Gut ist die Harmonie
der Seele mit sich selbst.
Seneca
Oft versuchen wir Harmonie herzustellen, indem wir den erlernten Regeln und Erwartungen von Außen gerecht werden wollen statt uns selbst. Und es bewirkt oft genau das Gegenteil - Disharmonie.
Montag, 22. Juni 2009
Zitat - Sufi Geschichte
Eine Sufi Geschichte aus dem Osho Tarot
Ein König befragte einmal die Weisen an seinem Hof und sagte zu ihnen: „Ich lasse mir einen wunderschönen Ring machen. Ich habe die besten Diamanten, die man bekommen kann. Ich möchte in dem Ring eine verborgene Botschaft haben, die mir in Zeiten völliger Verzweiflung helfen kann. Sie muss sehr kurz sein, damit sie unter dem Diamanten des Rings verborgen werden kann.“
All die Weisen, all die großen Gelehrten hätten lange Abhandlungen darüber schreiben können. Aber ihm eine Botschaft zu geben, die nur zwei oder drei Worte enthielt und ihm in Zeiten größter Verzweiflung helfen würde… Sie dachten nach, sie schauten in ihre Bücher, aber sie konnten nichts finden. Der König hatte einen alten Diener, der ihm fast wie ein Vater war. Er war schon der Diener seines Vaters gewesen. Die Mutter des Königs war früh gestorben, und dieser Diener hatte sich um ihn gekümmert. Deshalb wurde er nicht wie ein Diener behandelt, und der König hatte großen Respekt vor ihm.
Der alte Mann sagte: „Ich bin kein Weiser, bin nicht gebildet und nicht gelehrt, aber ich kenne die Botschaft. Es gibt nämlich nur eine Botschaft. Diese Männer können sie dir nicht geben. Nur ein Mystiker, jemand, der sich selbst erkannt hat, kann sie dir geben.
Während meines langen Lebens im Palast bin ich allen möglichen Menschen begegnet, darunter einmal einem Mystiker. Er war bei deinem Vater zu Gast, und ich wurde ihm als Diener zugeteilt. Als er abreiste, gab er mir als Geste des Danks für meine Dienste diese Botschaft…“ Und er schrieb sie auf einen kleinen Zettel, faltete ihn zusammen und sagte zum König: „Lies sie nicht jetzt. Halte sie in deinem Ring verborgen und öffne sie erst, wenn alles gescheitert ist, wenn es keinen Ausweg mehr gibt.“
Diese Zeit sollte bald kommen. Das Land wurde überfallen, und der König verlor sein Reich. Er musste auf seinem Pferd fliehen um sein Leben zu retten, und die feindlichen Reiter verfolgten ihn. Er war allein; sie waren in der Überzahl. Er kam an einen Ort, wo er anhalten musste, weil der Weg zu Ende war – er stand an einer Klippe über einem tiefen Abgrund. Dort hinunter zu fallen, wäre das Ende gewesen. Er konnte nicht zurück, weil dort die Feinde waren, und er hörte bereits die Hufe ihrer Pferde. Er konnte nicht vorwärts gehen, und es gab keinen anderen Weg.
Plötzlich erinnerte er sich an den Ring. Er öffnete ihn, nahm den Zettel heraus, und darauf stand eine kurze Botschaft von sehr wertvoller Bedeutung. Sie hieß: „Auch dies wird vorübergehen.“ Während er den Satz las, wurde er ganz still. „Auch dies wird vorübergehen.“ Und es ging vorüber. Alles geht vorbei. Nichts ist beständig in dieser Welt. Die Feinde, die ihn verfolgt hatten, hatten sich wohl im Wald verlaufen, hatten wohl einen falschen Weg eingeschlagen. Nach einer Weile konnte er die Laute ihrer Hufe nicht mehr hören.
Der König verspürte große Dankbarkeit gegenüber seinem Diener und jenem unbekannten Mystiker. Diese Worte hatten wie ein Wunder gewirkt. Er faltete den Zettel wieder zusammen, steckte ihn zurück in den Ring. Er sammelte seine Truppen wieder um sich und eroberte sein Reich zurück. Und der Tag, an dem er siegreich wieder in seine Hauptstadt einzog, wurde in der ganzen Stadt großartig gefeiert, mit Musik und Tanz. Er war sehr stolz auf sich selbst.
Der alte Mann ging neben seinem Wagen her. Er sagte: „Auch jetzt ist es wieder der richtige Moment. Schau die Botschaft noch einmal an.“ „Was meinst du damit?“ sagte der König. „Jetzt bin ich siegreich. Das Volk feiert mich. Ich bin nicht verzweifelt; ich bin in keiner auswegslosen Situation.“
„Hör mir zu,“ sagte der alte Mann. „Das hat mir der Heilige damals gesagt: Diese Botschaft ist nicht nur für Zeiten der Verzweiflung; sie ist auch für Zeiten der Freude. Sie gilt nicht nur, wenn du Verlierer bist. Sie gilt auch, wenn du Sieger bist; nicht nur wenn du der Letzte bist, sondern auch wenn du der Erste bist.“
Der König öffnete seinen Ring und las die Botschaft: „Auch dies wird vorübergehen.“ Und plötzlich überkam ihn derselbe Frieden, dieselbe Stille – mitten in der Menge, die jubilierte, feierte und tanzte. Sein Stolz, sein Ego waren verflogen. Alles geht vorüber.
Er bat seinen alten Diener, in seinen Wagen zu kommen und neben ihm zu sitzen. Er fragte ihn: „Gibt es noch etwas? Alles geht vorüber… Deine Botschaft hat mir ungemein geholfen.“ Der alte Mann sagte: „Das Dritte, was mir der Weise damals sagte, war: ,Vergiss nicht, dass alles vorübergeht. Nur du bleibst, du bleibst ewig als Zeuge.’“
Alles geht vorbei, aber du bleibst. Du bist die Wirklichkeit; alles andere ist nur ein Traum. Es gibt schöne Träume, und es gibt Alpträume. Aber es spielt keine Rolle, ob es ein schöner Traum oder ein Alptraum ist. Was eine Rolle spielt, ist das, was den Traum sieht. Dieses Sehen ist die einzige Wirklichkeit.
Ein König befragte einmal die Weisen an seinem Hof und sagte zu ihnen: „Ich lasse mir einen wunderschönen Ring machen. Ich habe die besten Diamanten, die man bekommen kann. Ich möchte in dem Ring eine verborgene Botschaft haben, die mir in Zeiten völliger Verzweiflung helfen kann. Sie muss sehr kurz sein, damit sie unter dem Diamanten des Rings verborgen werden kann.“
All die Weisen, all die großen Gelehrten hätten lange Abhandlungen darüber schreiben können. Aber ihm eine Botschaft zu geben, die nur zwei oder drei Worte enthielt und ihm in Zeiten größter Verzweiflung helfen würde… Sie dachten nach, sie schauten in ihre Bücher, aber sie konnten nichts finden. Der König hatte einen alten Diener, der ihm fast wie ein Vater war. Er war schon der Diener seines Vaters gewesen. Die Mutter des Königs war früh gestorben, und dieser Diener hatte sich um ihn gekümmert. Deshalb wurde er nicht wie ein Diener behandelt, und der König hatte großen Respekt vor ihm.
Der alte Mann sagte: „Ich bin kein Weiser, bin nicht gebildet und nicht gelehrt, aber ich kenne die Botschaft. Es gibt nämlich nur eine Botschaft. Diese Männer können sie dir nicht geben. Nur ein Mystiker, jemand, der sich selbst erkannt hat, kann sie dir geben.
Während meines langen Lebens im Palast bin ich allen möglichen Menschen begegnet, darunter einmal einem Mystiker. Er war bei deinem Vater zu Gast, und ich wurde ihm als Diener zugeteilt. Als er abreiste, gab er mir als Geste des Danks für meine Dienste diese Botschaft…“ Und er schrieb sie auf einen kleinen Zettel, faltete ihn zusammen und sagte zum König: „Lies sie nicht jetzt. Halte sie in deinem Ring verborgen und öffne sie erst, wenn alles gescheitert ist, wenn es keinen Ausweg mehr gibt.“
Diese Zeit sollte bald kommen. Das Land wurde überfallen, und der König verlor sein Reich. Er musste auf seinem Pferd fliehen um sein Leben zu retten, und die feindlichen Reiter verfolgten ihn. Er war allein; sie waren in der Überzahl. Er kam an einen Ort, wo er anhalten musste, weil der Weg zu Ende war – er stand an einer Klippe über einem tiefen Abgrund. Dort hinunter zu fallen, wäre das Ende gewesen. Er konnte nicht zurück, weil dort die Feinde waren, und er hörte bereits die Hufe ihrer Pferde. Er konnte nicht vorwärts gehen, und es gab keinen anderen Weg.
Plötzlich erinnerte er sich an den Ring. Er öffnete ihn, nahm den Zettel heraus, und darauf stand eine kurze Botschaft von sehr wertvoller Bedeutung. Sie hieß: „Auch dies wird vorübergehen.“ Während er den Satz las, wurde er ganz still. „Auch dies wird vorübergehen.“ Und es ging vorüber. Alles geht vorbei. Nichts ist beständig in dieser Welt. Die Feinde, die ihn verfolgt hatten, hatten sich wohl im Wald verlaufen, hatten wohl einen falschen Weg eingeschlagen. Nach einer Weile konnte er die Laute ihrer Hufe nicht mehr hören.
Der König verspürte große Dankbarkeit gegenüber seinem Diener und jenem unbekannten Mystiker. Diese Worte hatten wie ein Wunder gewirkt. Er faltete den Zettel wieder zusammen, steckte ihn zurück in den Ring. Er sammelte seine Truppen wieder um sich und eroberte sein Reich zurück. Und der Tag, an dem er siegreich wieder in seine Hauptstadt einzog, wurde in der ganzen Stadt großartig gefeiert, mit Musik und Tanz. Er war sehr stolz auf sich selbst.
Der alte Mann ging neben seinem Wagen her. Er sagte: „Auch jetzt ist es wieder der richtige Moment. Schau die Botschaft noch einmal an.“ „Was meinst du damit?“ sagte der König. „Jetzt bin ich siegreich. Das Volk feiert mich. Ich bin nicht verzweifelt; ich bin in keiner auswegslosen Situation.“
„Hör mir zu,“ sagte der alte Mann. „Das hat mir der Heilige damals gesagt: Diese Botschaft ist nicht nur für Zeiten der Verzweiflung; sie ist auch für Zeiten der Freude. Sie gilt nicht nur, wenn du Verlierer bist. Sie gilt auch, wenn du Sieger bist; nicht nur wenn du der Letzte bist, sondern auch wenn du der Erste bist.“
Der König öffnete seinen Ring und las die Botschaft: „Auch dies wird vorübergehen.“ Und plötzlich überkam ihn derselbe Frieden, dieselbe Stille – mitten in der Menge, die jubilierte, feierte und tanzte. Sein Stolz, sein Ego waren verflogen. Alles geht vorüber.
Er bat seinen alten Diener, in seinen Wagen zu kommen und neben ihm zu sitzen. Er fragte ihn: „Gibt es noch etwas? Alles geht vorüber… Deine Botschaft hat mir ungemein geholfen.“ Der alte Mann sagte: „Das Dritte, was mir der Weise damals sagte, war: ,Vergiss nicht, dass alles vorübergeht. Nur du bleibst, du bleibst ewig als Zeuge.’“
Alles geht vorbei, aber du bleibst. Du bist die Wirklichkeit; alles andere ist nur ein Traum. Es gibt schöne Träume, und es gibt Alpträume. Aber es spielt keine Rolle, ob es ein schöner Traum oder ein Alptraum ist. Was eine Rolle spielt, ist das, was den Traum sieht. Dieses Sehen ist die einzige Wirklichkeit.
Freitag, 12. Juni 2009
kostenlose Beratung - Coaching
Jeder kennt vermutlich die "Fragen sie Dr. Sommer" Rubrik in Zeitschriften. Ebenso bietet meine Rubrik "Fragen Sie Frau Olga" auf diesem Blog die Möglichkeit kostenlos (Lebens-) Fragen zu stellen.
Wie funktioniert das?
Sie stellen mir Ihre Frage per Mail an mail@heikebehr.de und ich veröffentliche Ihre Frage anonym mit meiner Antwort auf meinem Blog. D.h. Sie können meine Antwort ein paar Tage später nachlesen. Wenn Sie wünschen kann ich Ihnen die Antwort parallel auch per Mail senden.
Warum biete ich das an?
Abgesehen davon, dass ich meine Arbeit liebe, möchte ich sie publik machen und das kann ich am Besten, wenn ich sie veröffentliche. Dazu brauche ich natürlich reale Fragen. ;-)
Bei Interesse lesen Sie doch die bereits gegebenen Antworten.
Wie funktioniert das?
Sie stellen mir Ihre Frage per Mail an mail@heikebehr.de und ich veröffentliche Ihre Frage anonym mit meiner Antwort auf meinem Blog. D.h. Sie können meine Antwort ein paar Tage später nachlesen. Wenn Sie wünschen kann ich Ihnen die Antwort parallel auch per Mail senden.
Warum biete ich das an?
Abgesehen davon, dass ich meine Arbeit liebe, möchte ich sie publik machen und das kann ich am Besten, wenn ich sie veröffentliche. Dazu brauche ich natürlich reale Fragen. ;-)
Bei Interesse lesen Sie doch die bereits gegebenen Antworten.
Donnerstag, 11. Juni 2009
Zitat - Autor unbekannt
Für Optimisten ist ein Problem eine Aufgabe,
für Pessimisten ist eine Aufgabe ein Problem.
für Pessimisten ist eine Aufgabe ein Problem.
Mittwoch, 10. Juni 2009
Neue Termine Aufstellungen und Seminare
Die neuen Termine für Aufstellungsabende und Seminare stehen ab sofort aktuell auf meiner Homepage www.heikebehr.de unter dem Punkt "Seminare"
Für kleine und große Gruppen können individuelle Termine vereinbart werden - bitte nachfragen.
Für kleine und große Gruppen können individuelle Termine vereinbart werden - bitte nachfragen.
Dienstag, 9. Juni 2009
Veränderungen im Leben
Veränderungen im Leben erreichen wir vor allem durch die Änderung unserer Sichtweise und Haltung zu dem, was wir sind und erleben.
Ich kann den Regen sehen und jammern, dass die Sonne fehlt und
- ich kann mich an dem Regenbogen erfreuen oder an den Geräuschen des Regens oder darüber, dass die Erde Wsser bekommt oder...
Ich kann den Regen sehen und jammern, dass die Sonne fehlt und
- ich kann mich an dem Regenbogen erfreuen oder an den Geräuschen des Regens oder darüber, dass die Erde Wsser bekommt oder...
Daher auch:
"Ändern wir die Haltung zu den Umständen,
so ändern wir die Umstände selbst"
Montag, 8. Juni 2009
Sonntag, 7. Juni 2009
JA zu mir und JA zum Leben
Meine Überzeugung und meine Erfahrung ist: Wenn ich mich annehme, wie ich bin - mit all meinen Facetten; und ebenso mein Leben - mit all seinen Ereignissen, bin ich ein ausgeglichener und zufriedener Mensch.
Ebenso gilt nach meiner Erfahrung: Wenn ich unzufrieden bin gibt es meistens etwas, was ich ablehne und allein das Annehmen/Akzeptieren von dem, was ich ablehne, wandelt meine Unzufriedenheit.
Anmerkung:
Hierzu biete ich regelmäßig gemeinsam mit meiner Kollegin Michelle Amecke Intensivseminare in Berlin und Dortmund an.
Ebenso gilt nach meiner Erfahrung: Wenn ich unzufrieden bin gibt es meistens etwas, was ich ablehne und allein das Annehmen/Akzeptieren von dem, was ich ablehne, wandelt meine Unzufriedenheit.
Anmerkung:
Hierzu biete ich regelmäßig gemeinsam mit meiner Kollegin Michelle Amecke Intensivseminare in Berlin und Dortmund an.
Samstag, 6. Juni 2009
3 Schritte zu mehr Glück und Zufriedenheit
- Ich erkenne, was ich bei mir oder einer anderen Person ablehne - beispielsweise Neid
- Um das, was ich ablehne annehmen zu können, ist es hilfreich auch einen Vorteil zu dem zu finden, was ich ablehne - Beispiel: Ich bin auf jemanden neidisch, der jeden Tag baden geht. Dadurch erkenne ich, dass ich mir dieses Vergnügen lange nicht erlaubt habe und finde einen Weg auch baden zu gehen. Dadurch zeigt mir der Neid welche Bereiche ich in meinem Leben vernachlässige.
- Ich akzeptiere, dass das, was ich ablehne, ein Teil von mir ist - das kann ich unterstützen, indem ich laut sage "ja, auch ich habe Neid in mir"
Viel Freude beim Ausprobieren.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Der Blick auf Blockaden / Fehler
Ich möchte es mal ganz mathematisch ausdrücken:
Blick auf Fehler oder Blockaden + Formel "die Energie folgt dem Gedanken"
ergibt: es folgen Fehler / Blockaden
Natürlich ist es manchmal sinnvoll zu erkennen, was hinter den Ereignissen steht und dafür muss ich oft das ansehen, was blockiert. Grundsätzlich sollte ich nur mein Leben auf das ausrichten, was ich will und wie ich es bekomme - und eventuell bekomme ich es, indem ich mir das bewusst mache, was blockiert. Aber die Ausrichtung und das Motiv bleibt das Positive - und damit folgt die Energie dem Gedanken und das Positive wird kommen. Manchmal mit Zeitverzug ;-)
Auch hier wirken aus meiner Sicht Modelle wie "die Energie folgt dem Gedanken" und "es ist nicht wichtig, was wir tun, sondern warum wir es tun".
Blick auf Fehler oder Blockaden + Formel "die Energie folgt dem Gedanken"
ergibt: es folgen Fehler / Blockaden
Natürlich ist es manchmal sinnvoll zu erkennen, was hinter den Ereignissen steht und dafür muss ich oft das ansehen, was blockiert. Grundsätzlich sollte ich nur mein Leben auf das ausrichten, was ich will und wie ich es bekomme - und eventuell bekomme ich es, indem ich mir das bewusst mache, was blockiert. Aber die Ausrichtung und das Motiv bleibt das Positive - und damit folgt die Energie dem Gedanken und das Positive wird kommen. Manchmal mit Zeitverzug ;-)
Auch hier wirken aus meiner Sicht Modelle wie "die Energie folgt dem Gedanken" und "es ist nicht wichtig, was wir tun, sondern warum wir es tun".
Sonntag, 31. Mai 2009
Ehen werden im Himmel geschlossen - Autor unbekannt
Ehen werden im Himmel geschlossen
und auf Erden vollzogen.
Dies entspricht auch meiner Erfahrung. So besaß beispielweise mein letzter Lebenspartner Einstellungen zur Partnerschaft, die ich unter normalen Umständen nicht einmal in meiner Phantasie erlaubt hätte - weit weg von meiner Vorstellung. Aus irgendeinem Grund fühlte es sich dennoch richtig und schön an gemeinsam den Weg zu gehen. Es war eine schöne und erfahrungsreiche Zeit. Und genauso richtig und gut hat es sich angefühlt zum passenden Zeitpunkt verschiedene Wege zu gehen - unabhängig von Gefühlen der Liebe. Alles hat seine Zeit.
und auf Erden vollzogen.
Dies entspricht auch meiner Erfahrung. So besaß beispielweise mein letzter Lebenspartner Einstellungen zur Partnerschaft, die ich unter normalen Umständen nicht einmal in meiner Phantasie erlaubt hätte - weit weg von meiner Vorstellung. Aus irgendeinem Grund fühlte es sich dennoch richtig und schön an gemeinsam den Weg zu gehen. Es war eine schöne und erfahrungsreiche Zeit. Und genauso richtig und gut hat es sich angefühlt zum passenden Zeitpunkt verschiedene Wege zu gehen - unabhängig von Gefühlen der Liebe. Alles hat seine Zeit.
Donnerstag, 28. Mai 2009
Intensivseminar in Berlin - neuer Termin
Intensivseminar in Berlin
für alle, die in ihrem Leben etwas ändern wollen.
Teilnehmer: 6-8 Teilnehmer
Termin:
Freitag, den 17. Juli von 13:30 – 19 Uhr
Samstag, den 18. Juli von 10 – 17 Uhr
Sonntag, den 19. Juli von 10 – 16 Uhr
Mit Heike Behr und Michelle Amecke
für alle, die in ihrem Leben etwas ändern wollen.
Teilnehmer: 6-8 Teilnehmer
Termin:
Freitag, den 17. Juli von 13:30 – 19 Uhr
Samstag, den 18. Juli von 10 – 17 Uhr
Sonntag, den 19. Juli von 10 – 16 Uhr
Mit Heike Behr und Michelle Amecke
Mittwoch, 27. Mai 2009
Spiritualität und Bewusstsein - eine wirkliche Veränderung?
Wenn ich mich mit Spiritualität und Bewusstsein befasse und diese in mein Leben integriere, verändere ich mein Leben!?
Wie alles im Leben hat auch diese Art von Veränderung aus meiner Sicht viele Facetten. Neben vielen Veränderungen gibt es dennoch einen Aspekt, der mir immer wieder auffällt: Ich nehme mich mit. So wie Ich mich mitnehme, wenn ich den Freund wechsele oder den Job oder mein Äußeres - so nehme ich mich auch mit, wenn ich mein Leben insofern verändere, dass ich mich mit Spiritualität und Bewusstsein befasse. bzw. Spiritualität und Bewusstsein ein Teil meines Lebens wird.
So ist mir bereits vor vielen Jahren aufgefallen, dass ich früher hohe Ansprüche an mich im Job hatte und später beim bewusst werden und Erkennen von Hintergründen.
Früher habe ich vieles über mich ergehen lassen, weil ich nicht gelernt hatte meine Grenzen zu ziehen und später tat ich das Gleiche, weil ich eigenverantwortlich handeln wollte. Ich lebte also weiterhin die Einseitigkeit der Auseinandersetzung, dh. nur mit mir, statt mich mit dem anderen auseinanderzusetzen.
Früher habe ich viel geträumt und mich oft der Realität entzogen - später wusste ich durch diverse Bücher, dass ich nur zu bestellen brauche und schon bekomme ich, was ich will. Irgendwann verstand ich, dass ich meiner Traumwelt nur ein neues Gesicht gab.
Mein Resümee: Trotz aller Erkenntnisse wirkt manchmal Unbewusstes, sodass wir einer alten Struktur nur ein neues Outfit geben, statt es zu verändern.
Wie alles im Leben hat auch diese Art von Veränderung aus meiner Sicht viele Facetten. Neben vielen Veränderungen gibt es dennoch einen Aspekt, der mir immer wieder auffällt: Ich nehme mich mit. So wie Ich mich mitnehme, wenn ich den Freund wechsele oder den Job oder mein Äußeres - so nehme ich mich auch mit, wenn ich mein Leben insofern verändere, dass ich mich mit Spiritualität und Bewusstsein befasse. bzw. Spiritualität und Bewusstsein ein Teil meines Lebens wird.
So ist mir bereits vor vielen Jahren aufgefallen, dass ich früher hohe Ansprüche an mich im Job hatte und später beim bewusst werden und Erkennen von Hintergründen.
Früher habe ich vieles über mich ergehen lassen, weil ich nicht gelernt hatte meine Grenzen zu ziehen und später tat ich das Gleiche, weil ich eigenverantwortlich handeln wollte. Ich lebte also weiterhin die Einseitigkeit der Auseinandersetzung, dh. nur mit mir, statt mich mit dem anderen auseinanderzusetzen.
Früher habe ich viel geträumt und mich oft der Realität entzogen - später wusste ich durch diverse Bücher, dass ich nur zu bestellen brauche und schon bekomme ich, was ich will. Irgendwann verstand ich, dass ich meiner Traumwelt nur ein neues Gesicht gab.
Mein Resümee: Trotz aller Erkenntnisse wirkt manchmal Unbewusstes, sodass wir einer alten Struktur nur ein neues Outfit geben, statt es zu verändern.
Mittwoch, 20. Mai 2009
Wir bestimmen unser Schicksal - Zitat Talmud
Achte auf Deine Gedanken
denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte
denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter
denn er wird dein Schicksal.
Montag, 18. Mai 2009
Wahrheit ist subjektiv
Stellen Sie sich vor, ein Erwachsener hatte als Kind einen Hund als Spielgefährten; vielleicht sogar als Freund und ein anderer wurde als Kind von einem Kind gebissen und hat eventuell sogar noch eine Narbe davon. Diese beiden Personen gehen spazieren und treffen einen Hund, der auf ihrem Weg sitzt. Nun werden die Beiden vermutlich den Hund mit anderen Augen sehen - sozusagen mit der Brille ihrer Vergangenheit.Genauso ist unsere Wahrnehmung der Gegenwart geprägt von unserer Vergangenheit. Und das ist in dem Moment unsere Wahrheit. Ist uns bewusst, dass wir jeweils mit der Brille unserer Vergangenheit sehen, können wir die Wahrnehmung ändern - und damit unsere Wahrheit und Realität.Dies ist ein wesentlicher Bestandteil bei einem Coaching und ebenso bei systemischen Aufstellungen und natürlich auch bei anderen Methoden.
Sonntag, 17. Mai 2009
Zuhören und mitfühlen
Ich stelle oft fest, dass viele Menschen sich schwer tun mit für sie unangenehmen Gefühlen eines anderen umzugehen. Ich erfahre es gerade bedingt durch einen Todesfall in der Familie. Es fragt selten jemand "wie geht es dir?" oder "brauchst du etwas?". Die meisten erzählen sofort von ihren Todesfällen in der Familie und ihren Erfahrungen - kaum jemand der bereit ist zuzuhören.
Aus meiner Erfahrung als Coach vermute ich, dass es vor allem die Hilflosigkeit ist, die die meisten nicht ertragen.
Aus meiner Erfahrung als Coach vermute ich, dass es vor allem die Hilflosigkeit ist, die die meisten nicht ertragen.
Mittwoch, 13. Mai 2009
Dienstag, 12. Mai 2009
Familien- und System- Aufstellungen in Berlin
finden regelmäßig montags in Berlin- Schöneberg statt - jeweils 19:00 bis ca. 21:30 Uhr. Nächster Termin ist am 18. Mai 2009.
Aufstellungen für mehr Lebensfreude, kreative Problemlösungen und neue Perspektiven. Diese Arbeit bietet Raum für alle Anliegen und speziell für Themen wie
und damit verbundenen Verstrickungen zu erkennen. So bekommen wir eine Möglichkeit Lösungen zu finden.
Allgemeine Informationen zu Systemaufstellungen und Coaching finden Sie auch unter www.heikebehr.de
Aufstellungen für mehr Lebensfreude, kreative Problemlösungen und neue Perspektiven. Diese Arbeit bietet Raum für alle Anliegen und speziell für Themen wie
- Liebevolle Beziehungen (zu sich selbst, zu Eltern, zum Partner, zum Kind, …)
- Zufriedenheit / Freude
- Erfolg / finanzielle Fülle
- Gesundheit
- Wunschfigur
und damit verbundenen Verstrickungen zu erkennen. So bekommen wir eine Möglichkeit Lösungen zu finden.
Allgemeine Informationen zu Systemaufstellungen und Coaching finden Sie auch unter www.heikebehr.de
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