Freitag, 26. Juni 2009

Harmonie der Seele mit uns selbst

Harmonie
Das höchste Gut ist die Harmonie
der Seele mit sich selbst.
Seneca

Oft versuchen wir Harmonie herzustellen, indem wir den erlernten Regeln und Erwartungen von Außen gerecht werden wollen statt uns selbst. Und es bewirkt oft genau das Gegenteil - Disharmonie.

Montag, 22. Juni 2009

Zitat - Sufi Geschichte

Eine Sufi Geschichte aus dem Osho Tarot

Ein König befragte einmal die Weisen an seinem Hof und sagte zu ihnen: „Ich lasse mir einen wunderschönen Ring machen. Ich habe die besten Diamanten, die man bekommen kann. Ich möchte in dem Ring eine verborgene Botschaft haben, die mir in Zeiten völliger Verzweiflung helfen kann. Sie muss sehr kurz sein, damit sie unter dem Diamanten des Rings verborgen werden kann.“

All die Weisen, all die großen Gelehrten hätten lange Abhandlungen darüber schreiben können. Aber ihm eine Botschaft zu geben, die nur zwei oder drei Worte enthielt und ihm in Zeiten größter Verzweiflung helfen würde… Sie dachten nach, sie schauten in ihre Bücher, aber sie konnten nichts finden. Der König hatte einen alten Diener, der ihm fast wie ein Vater war. Er war schon der Diener seines Vaters gewesen. Die Mutter des Königs war früh gestorben, und dieser Diener hatte sich um ihn gekümmert. Deshalb wurde er nicht wie ein Diener behandelt, und der König hatte großen Respekt vor ihm.

Der alte Mann sagte: „Ich bin kein Weiser, bin nicht gebildet und nicht gelehrt, aber ich kenne die Botschaft. Es gibt nämlich nur eine Botschaft. Diese Männer können sie dir nicht geben. Nur ein Mystiker, jemand, der sich selbst erkannt hat, kann sie dir geben.

Während meines langen Lebens im Palast bin ich allen möglichen Menschen begegnet, darunter einmal einem Mystiker. Er war bei deinem Vater zu Gast, und ich wurde ihm als Diener zugeteilt. Als er abreiste, gab er mir als Geste des Danks für meine Dienste diese Botschaft…“ Und er schrieb sie auf einen kleinen Zettel, faltete ihn zusammen und sagte zum König: „Lies sie nicht jetzt. Halte sie in deinem Ring verborgen und öffne sie erst, wenn alles gescheitert ist, wenn es keinen Ausweg mehr gibt.“

Diese Zeit sollte bald kommen. Das Land wurde überfallen, und der König verlor sein Reich. Er musste auf seinem Pferd fliehen um sein Leben zu retten, und die feindlichen Reiter verfolgten ihn. Er war allein; sie waren in der Überzahl. Er kam an einen Ort, wo er anhalten musste, weil der Weg zu Ende war – er stand an einer Klippe über einem tiefen Abgrund. Dort hinunter zu fallen, wäre das Ende gewesen. Er konnte nicht zurück, weil dort die Feinde waren, und er hörte bereits die Hufe ihrer Pferde. Er konnte nicht vorwärts gehen, und es gab keinen anderen Weg.

Plötzlich erinnerte er sich an den Ring. Er öffnete ihn, nahm den Zettel heraus, und darauf stand eine kurze Botschaft von sehr wertvoller Bedeutung. Sie hieß: „Auch dies wird vorübergehen.“ Während er den Satz las, wurde er ganz still. „Auch dies wird vorübergehen.“ Und es ging vorüber. Alles geht vorbei. Nichts ist beständig in dieser Welt. Die Feinde, die ihn verfolgt hatten, hatten sich wohl im Wald verlaufen, hatten wohl einen falschen Weg eingeschlagen. Nach einer Weile konnte er die Laute ihrer Hufe nicht mehr hören.

Der König verspürte große Dankbarkeit gegenüber seinem Diener und jenem unbekannten Mystiker. Diese Worte hatten wie ein Wunder gewirkt. Er faltete den Zettel wieder zusammen, steckte ihn zurück in den Ring. Er sammelte seine Truppen wieder um sich und eroberte sein Reich zurück. Und der Tag, an dem er siegreich wieder in seine Hauptstadt einzog, wurde in der ganzen Stadt großartig gefeiert, mit Musik und Tanz. Er war sehr stolz auf sich selbst.

Der alte Mann ging neben seinem Wagen her. Er sagte: „Auch jetzt ist es wieder der richtige Moment. Schau die Botschaft noch einmal an.“ „Was meinst du damit?“ sagte der König. „Jetzt bin ich siegreich. Das Volk feiert mich. Ich bin nicht verzweifelt; ich bin in keiner auswegslosen Situation.“

„Hör mir zu,“ sagte der alte Mann. „Das hat mir der Heilige damals gesagt: Diese Botschaft ist nicht nur für Zeiten der Verzweiflung; sie ist auch für Zeiten der Freude. Sie gilt nicht nur, wenn du Verlierer bist. Sie gilt auch, wenn du Sieger bist; nicht nur wenn du der Letzte bist, sondern auch wenn du der Erste bist.“

Der König öffnete seinen Ring und las die Botschaft: „Auch dies wird vorübergehen.“ Und plötzlich überkam ihn derselbe Frieden, dieselbe Stille – mitten in der Menge, die jubilierte, feierte und tanzte. Sein Stolz, sein Ego waren verflogen. Alles geht vorüber.

Er bat seinen alten Diener, in seinen Wagen zu kommen und neben ihm zu sitzen. Er fragte ihn: „Gibt es noch etwas? Alles geht vorüber… Deine Botschaft hat mir ungemein geholfen.“ Der alte Mann sagte: „Das Dritte, was mir der Weise damals sagte, war: ,Vergiss nicht, dass alles vorübergeht. Nur du bleibst, du bleibst ewig als Zeuge.’“

Alles geht vorbei, aber du bleibst. Du bist die Wirklichkeit; alles andere ist nur ein Traum. Es gibt schöne Träume, und es gibt Alpträume. Aber es spielt keine Rolle, ob es ein schöner Traum oder ein Alptraum ist. Was eine Rolle spielt, ist das, was den Traum sieht. Dieses Sehen ist die einzige Wirklichkeit.

Freitag, 12. Juni 2009

kostenlose Beratung - Coaching

Jeder kennt vermutlich die "Fragen sie Dr. Sommer" Rubrik in Zeitschriften. Ebenso bietet meine Rubrik "Fragen Sie Frau Olga" auf diesem Blog die Möglichkeit kostenlos (Lebens-) Fragen zu stellen.

Wie funktioniert das?
Sie stellen mir Ihre Frage per Mail an mail@heikebehr.de und ich veröffentliche Ihre Frage anonym mit meiner Antwort auf meinem Blog. D.h. Sie können meine Antwort ein paar Tage später nachlesen. Wenn Sie wünschen kann ich Ihnen die Antwort parallel auch per Mail senden.

Warum biete ich das an?
Abgesehen davon, dass ich meine Arbeit liebe, möchte ich sie publik machen und das kann ich am Besten, wenn ich sie veröffentliche. Dazu brauche ich natürlich reale Fragen. ;-)

Bei Interesse lesen Sie doch die bereits gegebenen Antworten.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Zitat - Autor unbekannt

Für Optimisten ist ein Problem eine Aufgabe,
für Pessimisten ist eine Aufgabe ein Problem.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Neue Termine Aufstellungen und Seminare

Die neuen Termine für Aufstellungsabende und Seminare stehen ab sofort aktuell auf meiner Homepage www.heikebehr.de unter dem Punkt "Seminare"

Für kleine und große Gruppen können individuelle Termine vereinbart werden - bitte nachfragen.

Dienstag, 9. Juni 2009

Veränderungen im Leben

Veränderungen im Leben erreichen wir vor allem durch die Änderung unserer Sichtweise und Haltung zu dem, was wir sind und erleben.

Ich kann den Regen sehen und jammern, dass die Sonne fehlt und
- ich kann mich an dem Regenbogen erfreuen oder an den Geräuschen des Regens oder darüber, dass die Erde Wsser bekommt oder...

Daher auch:

"Ändern wir die Haltung zu den Umständen,

so ändern wir die Umstände selbst"


Zitat - Seneca

"Nicht wer sehr wenig hat, sondern wer mehr begehrt, ist arm." (Seneca)


Sonntag, 7. Juni 2009

JA zu mir und JA zum Leben

Meine Überzeugung und meine Erfahrung ist: Wenn ich mich annehme, wie ich bin - mit all meinen Facetten; und ebenso mein Leben - mit all seinen Ereignissen, bin ich ein ausgeglichener und zufriedener Mensch.
Ebenso gilt nach meiner Erfahrung: Wenn ich unzufrieden bin gibt es meistens etwas, was ich ablehne und allein das Annehmen/Akzeptieren von dem, was ich ablehne, wandelt meine Unzufriedenheit.

Anmerkung:
Hierzu biete ich regelmäßig gemeinsam mit meiner Kollegin Michelle Amecke Intensivseminare in Berlin und Dortmund an.

Samstag, 6. Juni 2009

3 Schritte zu mehr Glück und Zufriedenheit

  1. Ich erkenne, was ich bei mir oder einer anderen Person ablehne - beispielsweise Neid
  2. Um das, was ich ablehne annehmen zu können, ist es hilfreich auch einen Vorteil zu dem zu finden, was ich ablehne - Beispiel: Ich bin auf jemanden neidisch, der jeden Tag baden geht. Dadurch erkenne ich, dass ich mir dieses Vergnügen lange nicht erlaubt habe und finde einen Weg auch baden zu gehen. Dadurch zeigt mir der Neid welche Bereiche ich in meinem Leben vernachlässige.
  3. Ich akzeptiere, dass das, was ich ablehne, ein Teil von mir ist - das kann ich unterstützen, indem ich laut sage "ja, auch ich habe Neid in mir"
Allein durch das JA zu Aspekten von mir verändert sich mein Leben und wird erheblicher einfacher.
Viel Freude beim Ausprobieren.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Der Blick auf Blockaden / Fehler

Ich möchte es mal ganz mathematisch ausdrücken:

Blick auf Fehler oder Blockaden + Formel "die Energie folgt dem Gedanken"
ergibt: es folgen Fehler / Blockaden

Natürlich ist es manchmal sinnvoll zu erkennen, was hinter den Ereignissen steht und dafür muss ich oft das ansehen, was blockiert. Grundsätzlich sollte ich nur mein Leben auf das ausrichten, was ich will und wie ich es bekomme - und eventuell bekomme ich es, indem ich mir das bewusst mache, was blockiert. Aber die Ausrichtung und das Motiv bleibt das Positive - und damit folgt die Energie dem Gedanken und das Positive wird kommen. Manchmal mit Zeitverzug ;-)

Auch hier wirken aus meiner Sicht Modelle wie "die Energie folgt dem Gedanken" und "es ist nicht wichtig, was wir tun, sondern warum wir es tun".

Sonntag, 31. Mai 2009

Ehen werden im Himmel geschlossen - Autor unbekannt

Ehen werden im Himmel geschlossen
und auf Erden vollzogen.

Dies entspricht auch meiner Erfahrung. So besaß beispielweise mein letzter Lebenspartner Einstellungen zur Partnerschaft, die ich unter normalen Umständen nicht einmal in meiner Phantasie erlaubt hätte - weit weg von meiner Vorstellung. Aus irgendeinem Grund fühlte es sich dennoch richtig und schön an gemeinsam den Weg zu gehen. Es war eine schöne und erfahrungsreiche Zeit. Und genauso richtig und gut hat es sich angefühlt zum passenden Zeitpunkt verschiedene Wege zu gehen - unabhängig von Gefühlen der Liebe. Alles hat seine Zeit.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Intensivseminar in Berlin - neuer Termin

Intensivseminar in Berlin

für alle, die in ihrem Leben etwas ändern wollen.

Teilnehmer: 6-8 Teilnehmer
Termin:
Freitag, den 17. Juli von 13:30 – 19 Uhr
Samstag, den 18. Juli von 10 – 17 Uhr
Sonntag, den 19. Juli von 10 – 16 Uhr

Mit Heike Behr und Michelle Amecke

Mittwoch, 27. Mai 2009

Spiritualität und Bewusstsein - eine wirkliche Veränderung?

Wenn ich mich mit Spiritualität und Bewusstsein befasse und diese in mein Leben integriere, verändere ich mein Leben!?

Wie alles im Leben hat auch diese Art von Veränderung aus meiner Sicht viele Facetten. Neben vielen Veränderungen gibt es dennoch einen Aspekt, der mir immer wieder auffällt: Ich nehme mich mit. So wie Ich mich mitnehme, wenn ich den Freund wechsele oder den Job oder mein Äußeres - so nehme ich mich auch mit, wenn ich mein Leben insofern verändere, dass ich mich mit Spiritualität und Bewusstsein befasse. bzw. Spiritualität und Bewusstsein ein Teil meines Lebens wird.
So ist mir bereits vor vielen Jahren aufgefallen, dass ich früher hohe Ansprüche an mich im Job hatte und später beim bewusst werden und Erkennen von Hintergründen.
Früher habe ich vieles über mich ergehen lassen, weil ich nicht gelernt hatte meine Grenzen zu ziehen und später tat ich das Gleiche, weil ich eigenverantwortlich handeln wollte. Ich lebte also weiterhin die Einseitigkeit der Auseinandersetzung, dh. nur mit mir, statt mich mit dem anderen auseinanderzusetzen.
Früher habe ich viel geträumt und mich oft der Realität entzogen - später wusste ich durch diverse Bücher, dass ich nur zu bestellen brauche und schon bekomme ich, was ich will. Irgendwann verstand ich, dass ich meiner Traumwelt nur ein neues Gesicht gab.

Mein Resümee: Trotz aller Erkenntnisse wirkt manchmal Unbewusstes, sodass wir einer alten Struktur nur ein neues Outfit geben, statt es zu verändern.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Wir bestimmen unser Schicksal - Zitat Talmud

Achte auf Deine Gedanken
denn sie werden Worte.

Achte auf Deine Worte
denn sie werden Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen
denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten
denn sie werden dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter
denn er wird dein Schicksal.

Montag, 18. Mai 2009

Wahrheit ist subjektiv

Stellen Sie sich vor, ein Erwachsener hatte als Kind einen Hund als Spielgefährten; vielleicht sogar als Freund und ein anderer wurde als Kind von einem Kind gebissen und hat eventuell sogar noch eine Narbe davon. Diese beiden Personen gehen spazieren und treffen einen Hund, der auf ihrem Weg sitzt. Nun werden die Beiden vermutlich den Hund mit anderen Augen sehen - sozusagen mit der Brille ihrer Vergangenheit.Genauso ist unsere Wahrnehmung der Gegenwart geprägt von unserer Vergangenheit. Und das ist in dem Moment unsere Wahrheit. Ist uns bewusst, dass wir jeweils mit der Brille unserer Vergangenheit sehen, können wir die Wahrnehmung ändern - und damit unsere Wahrheit und Realität.Dies ist ein wesentlicher Bestandteil bei einem Coaching und ebenso bei systemischen Aufstellungen und natürlich auch bei anderen Methoden.

Sonntag, 17. Mai 2009

Zuhören und mitfühlen

Ich stelle oft fest, dass viele Menschen sich schwer tun mit für sie unangenehmen Gefühlen eines anderen umzugehen. Ich erfahre es gerade bedingt durch einen Todesfall in der Familie. Es fragt selten jemand "wie geht es dir?" oder "brauchst du etwas?". Die meisten erzählen sofort von ihren Todesfällen in der Familie und ihren Erfahrungen - kaum jemand der bereit ist zuzuhören.

Aus meiner Erfahrung als Coach vermute ich, dass es vor allem die Hilflosigkeit ist, die die meisten nicht ertragen.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Zitat - Seneca

Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen,
sondern unsere Meinung über die Dinge.

Dienstag, 12. Mai 2009

Familien- und System- Aufstellungen in Berlin

finden regelmäßig montags in Berlin- Schöneberg statt - jeweils 19:00 bis ca. 21:30 Uhr. Nächster Termin ist am 18. Mai 2009.

Aufstellungen für mehr Lebensfreude, kreative Problemlösungen und neue Perspektiven. Diese Arbeit bietet Raum für alle Anliegen und speziell für Themen wie
  • Liebevolle Beziehungen (zu sich selbst, zu Eltern, zum Partner, zum Kind, …)
  • Zufriedenheit / Freude
  • Erfolg / finanzielle Fülle
  • Gesundheit
  • Wunschfigur
Durch Aufstellungen und andere geeignete Methoden betrachten wir die Anliegen der Teilnehmer in liebevoller Atmosphäre und geschütztem Raum. Dies erlaubt die Hintergründe
und damit verbundenen Verstrickungen zu erkennen. So bekommen wir eine Möglichkeit Lösungen zu finden.

Allgemeine Informationen zu Systemaufstellungen und Coaching finden Sie auch unter www.heikebehr.de

Samstag, 9. Mai 2009

Wie funktioniert Telefon-Coaching?

Das Coaching am Telefon funktioniert genauso wie in einem Praxisraum. Der Unterschied ist nur, dass man sich nicht sieht und das hat - wie alles im Leben – Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist man könnte nicht Vorort eingreifen. Daher wäre ein Telefon-Coaching mit einem labilen Menschen eher ungeeignet. Einer der Vorteile ist, dass viele Klienten sich freier fühlen und weniger genieren heikle Themen anzusprechen – das Telefonat baut also eine Hemmschwelle ab. Ein weitere und nicht zu unterschätzender Vorteil ist die eingesparte Zeit – der Klient spart sich oft 2 Stunden Fahrt.

Freitag, 8. Mai 2009

Zitat - Seneca

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Mittwoch, 6. Mai 2009

das Außen als ein Spiegel von uns

Diese Erkenntnis gibt es auf vielerlei Weise ausgedrückt.
Gerade habe ich durch Zufall ein Zitat von Hermann Hesse gelesen

Wenn wir einen Menschen hassen,
so hassen wir in seinem Bild etwas,
was in uns selber sitzt.
Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf.

Dienstag, 5. Mai 2009

wir suchen die Lösung oft am "falschen" Ende

Bedingt durch meine Arbeit und durch meine eigenen Veränderungsprozesse glaube ich immer mehr, dass wir oft am falschen Ende nach Lösungen suchen.
Wenn wir etwas haben wollen, gucken wir, wie wir es bekommen - statt zu gucken, wie wir es geschafft haben es nicht zu haben. Beispielsweise die Liebe - sie ist von Natur aus überall. D.h. wenn ich sie nicht wahrnehme, muss ich nicht suchen wo sie ist, sondern erkennen, wie ich mich davon abschneide.
Anders herum ebenfalls - wenn etwas zu mir kommt, was ich nicht will, geht es oft nicht darum es wegzumachen, sondern zu erkennen, wie ich es schaffe, dass es immer wieder zu mir kommt. Dazu gehört auch mein Modell von Ursache und Wirkung im Leben - wie im Post beschrieben.

Montag, 4. Mai 2009

Sonntag, 3. Mai 2009

Selbstmanagement - Umsetzung Teil 3

Die Grundbedürfnisse müssen erfüllt sein:

o persönliche Balance zwischen Beruf, Familie, Freunden und den eigenen Bedürfnissen und Wünschen zu finden

o Körperliche Bedürfnisse

- Schlaf

- Ernährung

- Bewegung / Sport

- Entspannung

o Emotionale Bedürfnisse

- Sicherheit (Gesundheit, Familie, Freundschaft, Arbeitsplatz, Gesetz)

- Gibt es emotionalen Stress (z.B. Trennung)

Tipp: Alles, was ich verändere und wie ich es verändere sollte den Fokus auf etwas Positives haben

Samstag, 2. Mai 2009

Selbstmanagement - Umsetzung Teil 2 (Ziele)

Wer nicht weiß,

in welchen Hafen er will,

für den ist kein Wind der Richtige

Seneca

Ein Ziel mit folgenden Kriterien gibt Energie (alle anderen Ziele nehmen Energie):

o Wollen / Sollen – Ziele

- Ein Ziel soll ein innerer Wunsch sein (Herzenswunsch) - kein „ich müsste“ oder „es wäre besser, wenn“.

- Es soll mein Ziel sein und nicht der Wunsch einer anderen Person (z.B. Eltern)

- Es soll um das Ziel gehen und nicht um etwas, was ich damit verbinde

o Weitere Kriterien

o Priorität. Hat dieses Ziel genügend Priorität oder gibt es ein wichtigeres Ziel für mich?

o Tipp: Paradigmenwechsel. Wie würde mein Ziel lauten, wenn alles möglich wäre?

o Hat das Ziel Auswirkungen auf andere Bereiche meines Lebens? Steht dieses Ziel ggf im Widerspruch zu anderen Zielen?

o SMART-Kriterien

- S – Spezifisch. Ein Ziel soll konkret und eindeutig formuliert sein.

- M – Messbar. Ein Ziel und sein Erreichungsgrad müssen überprüft werden können.

- A – Angemessen. Ein Ziel soll Ansatzpunkt für positive Veränderungen aufzeigen

- R – Realistisch: Ein Ziel soll zwar hoch gesteckt, aber erreichbar sein (es soll die eigenen Stärken / Schwächen berücksichtigen und notwendige Ressourcen sollen Vorhanden sein – z.B. Fähigkeiten).

- T – Terminiert. Ein Ziel soll einen ausreichenden zeitlichen Bezug mit einem festen End(zeit)punkt haben. Jeder Schritt ist ein Ziel!

o Ziele sind keine Konstanten – sie sollten sich entwickeln dürfen

Freitag, 1. Mai 2009

Selbstmanagement - Umsetzung Teil 1

Was kann ich tun - was kann ich lassen?


Es gibt praktische Tipps, um Zeit einzusparen und Stress zu vermeiden. Diese Tipps sind aus meiner Sicht sinnvoll, aber nicht ausreichend. Ein Raucher weiß, dass es ungesund ist zu rauchen und es besser wäre, er würde aufhören – dieser Tipp allein hilft nicht. Auch Tipps zu Gesundheit und Bewegung sind hilfreich und inspirierend, aber oft nicht ausreichend. Vieles wissen wir und tun es trotzdem nicht.

Beispiel Ordnung: Wenn ich Ordnung halte, spare ich Zeit beim Suchen, habe weniger Stress, Dinge zu finden und es erzeugt typischerweise ein Wohlbefinden. Trotzdem haben viele Menschen Unordnung auf dem Schreibtisch.

o Einigen reichen ein paar Tipps, wie sie Ordnung schaffen können

o Diejenigen, denen das nicht reicht,

o „wollen“ es nicht – z.B. Auflehnung gegen Mutter, die einen zur Ordnung gezwungen hat

o „können“ es nicht –

- z.B. eine andere Mentalität. Diejenigen kommen in der Regel gut mit der Unordnung zurecht.

- z.B. Glaubenssätze

o Einige halten zwanghaft Ordnung

Donnerstag, 30. April 2009

Wofür ist Selbstmanagement gut?

Selbstmanagement hilft uns, unser Leben selbst aktiv so zu gestalten, wie wir es uns wirklich wünschen (privat und beruflich).

Natürlich managen wir uns selbst – ob gut oder schlecht – bewusst oder unbewusst. Warum also Selbstmanagement?

(I) Eisberg Prinzip

80% des Eisberges (das Unbewusste) ist unter Wasser.


(II) Die Herausforderungen nehmen zu und unsere Energie ist begrenzt, daher sollten wir sie bewusst und sinnvoll einsetzen und erkennen, wodurch wir sie verlieren.
Beispiel: Wenn ein Reifen Luft verliert, reicht es nicht aus, Luft nachzufüllen. Es ist sinnvoll, die Löcher zu finden und zu flicken. Das macht das Leben leichter.
» Die größten „Löcher“ in unserem Leben sind Stress, Zeitverlust und Unzufriedenheit.

Mittwoch, 29. April 2009

Was ist Selbstmanagement?

Selbstmanagement bedeutet sich selbst zu managen, so wie ein Kapitän sein Schiff steuert. Dies beinhaltet, der Schlüssel zur Veränderung bin ich selbst. D.h. wenn ich etwas möchte, kann ich es ändern oder erreichen, aber ich muss es auch (es tut kein anderer).

Dienstag, 28. April 2009

Zitat - Johann Wolfgang von Goethe

Alles, was unseren Geist befreit,
ohne uns die Herrschaft über uns selbst zu geben,
ist verderblich.