Sonntag, 22. März 2009

Der Weg der Freude - Teil 3

... und der Sinn des Lebens

Ich habe mich bereits als Kind gefragt, was der Sinn meines Lebens ist. Wie man sich vorstellen kann, hat sich die Antwort darauf im Laufe meines Lebens immer wieder verändert. Es gab eine Zeit, da dachte ich, ich möchte in meinem Leben einen guten Job in dem ich viel Geld verdiene, eine schöne Wohnung, eine Beziehung, Gesundheit,... Als ich es erreicht hatte, war ich entäuscht. Ich fand nicht, was ich gesucht hatte - ohne zu wissen was ich eigentlich suche. In späteren inneren Auseinandersetzungen mit dieser Zeit habe ich entdeckt, dass ich fast beleidigt war - ich hatte alles gegeben (schwieriges Studium zu Ende gebracht, 60 Std. die Woche gearbeitet, ..), aber nicht bekommen, was ich mir gewünscht hatte. Dann kam in unterschiedlichen Lebenssituationen immer wieder die Frage für mich auf - warum tue ich das, was ich gerade tue. Und ich musste mir immer wieder eingestehen, dass ich mir etwas davon erhoffe - Glück, Sicherheit, Freude,... Irgendwann legte sich bei mir ein Schalter um und ich erkannte, dass ein Weg für mich nur Sinn macht, wenn der Weg selbst bereits Sinn für mich macht und nicht erst die Erreichung des Endziels. Die einfachste Art dies zu schaffen ist bei jedem Schritt, den ich gehe etwas zu entdecken, was mir dabei Freude macht - dann hat es sich sozusagen bereits gelohnt. Um dies immer mehr in mein Leben zu integrieren habe ich in vielen Bereichen meines Lebens die Haltung verändert und damit auch das Ganze. Beispielsweise kann ich ein Zimmer aufräumen oder eine Wohnung putzen, weil es sein muss oder ich kann es für mich tun um mir meine Umgebung schön zu gestalten. Die erste Variante werde ich als Pflicht empfinden, die ich normalerweise lustlos verrichte. Die zweite Variante wird mir Freude bereiten, weil ich mir etwas Gutes tue und es mir schön mache. Das extremste Beispiel ist für mich nach wie vor das Zähne putzen. Als Kind in der Grundschule fand ich es anstrengend Zähne zu putzen und ich hatte überhaupt keine Lust dazu. Für mich war es besonders abends eine Qual, die ich erfüllen musste. Heute ist es das Gegenteil Ich finde Zähne putzen als Tätigkeit nach wie vor nicht besonders interessant, aber ich geniesse das Resultat und daher kann ich es heute mit Freude tun. So gibt es zahllose Beispiele und es kann ein Abenteuer sein, sich das Leben neu zu gestalten und den Weg der Freude zu gehen.

Dienstag, 17. März 2009

Selbstliebe - Rede von Charlie Chaplin

SELBSTLIEBE

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles was geschah richtig ist, von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich das nennt sich VERTRAUEN!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich das nennt man AUTHENTISCH-SEIN!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen obwohl ich wusste dass weder die Zeit reif noch der Mensch dazu bereit war und auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich das nennt sich SELBSTACHTUNG!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich das nennt man REIFE!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwickeln. Heute mache ich nur was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum lachen bringt auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich das nennt man EHRLICHKEIT!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunter zog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das "GESUNDEN EGOISMUS", aber heute weiß ich das ist SELBSTLIEBE!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, hörte ich auf, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man "EINFACH-SEIN"!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert immer weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen, jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick wo ALLES stattfindet, so lebe ich jeden Tag und nenne es VOLLKOMMENHEIT!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte bekam mein Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich "HERZENSWEISHEIT"!

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, DAS IST das LEBEN!

Samstag, 14. März 2009

Zitat - Bibel

Alles hat seine Zeit

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:

geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit;

pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;

töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit;

abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;

weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit;

klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;

Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit;

herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;

suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit;

behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;

zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit;

schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;

lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit;

Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.

Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.

Prediger Kapitel 3

Donnerstag, 12. März 2009

Ein Sprung in der Schüssel - Autor unbekannt

Eine Freundin schickte mir die folgende Geschichte, die ich mit den Lesern teilen möchte:

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln

hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.

Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere heil war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die Schüssel mit dem Sprung jedoch immer nur noch halb voll.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht wurde.

Nach 2 Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkam, sagte die Schüssel zu der alten Frau: „ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem auf dem ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser lauft.“

Die alte Frau lächelte. „ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der anderen Seite der anderen Schüssel nicht?“ ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“

Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen. Man sollte jede Person einfach nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen.

Dienstag, 10. März 2009

Der Weg der Freude - Teil 2

Wenn wir den Weg der Freude gehen, bekommt das Ziel eine andere Bedeutung. Wir genießen die einzelnen Schritte des Weges und bekommen automatisch einen Blick auf das, was wir bereits geschafft haben statt auf das. was uns noch vom Ziel fern hält. Dies hat viele Vorteile. Dazu gehören auch:
  • Wir leben im Jetzt statt in der Zukunft
  • Unser Glück ist unabhängig von der Erreichung der Ziele
  • Unsere Freude kann täglich sein statt in einzelnen Momenten der Zielerreichung
  • Unser Leben ist unabhängig von der Erfüllung unserer Erwartungen

Samstag, 7. März 2009

Stufen der Bewusstwerdung

Nach meiner Erfahrung gibt es im Prozess der Bewusstwerdung ein paar Stufen, die uns schwieriger erscheinen als andere.

Die erste Stufe ist für mich die erste Erkenntnis, dass etwas ist wie es ist. So kann ich beispielsweise regelmäßig in meinen Haaren spielen und erkenne es erst als ein Freund mich darauf aufmerksam macht. Oder ich habe Angst vor Bindung oder Abhängigkeit in einer Beziehung und merke es erst nachdem ich das erste Mal mit einem Partner zusammen lebe. Diese erste Stufe erleben wir oft als intensiv und aufwühlend.

Nachdem wir - symbolisch gesprochen - die Tür das erste Prozent geöffnet haben, arbeitet die Erkenntnis in uns weiter und die Tür geht im Laufe der Zeit Stück für Stück weiter auf. Diese Phase erleben wir meist als sanft bis wir an der Schwelle der 50% stehen. Ich vergeliche dies gern mit einer Aktienmehrheit. Bei 50% ist die Schwelle. Bei 49% haben wir zwar viel zu sagen, aber wir bestimmen nicht selbst, was passiert. Bei 51% haben wir dann die Aktienmehrheit. Wir sind unabhängig vom Rest - die ausschlaggebende Stimme haben wir selbst. Diese Stufe erleben wir oft als anstrengend während dessen und befreiend sobald sie abgeschlossen ist.

Die Zeit nach dem Sprung in die Mehrheit ist ähnlich sanft wie die Zeit zwischen dem ersten Schritt und dem Sprung über die 50%. Anders wird es erst bei den letzten 3%. Das ist eine Zeit in der wir es fast geschafft haben aber uns das Leben zeigt, dass es doch nur fast ist und ein Rest bleibt der auch aufgelöst werden will. Manchmal habe ich das Gefühl das Leben präsentiert uns die letzten drei Prozent mit einem Vergrößerungsspiegel damit wir es sehen können. Dieser letzte Schritt läßt uns oft verzweifeln. Es fühlt sich so an als hätten wir nichts gelernt, als würden wir wieder am Anfang stehen. Und das läßt verzweifeln, wenn man berücksichtigt, dass man kurz vorher noch das Gefühl hatte, dass alles klar sei. Mir persönlich hilft in dieser Situation die Erinnerung an bereits durchlaufene Prozesse und die Erfahrung, dass dieses Gefühl der Verzweifelung bis hin zur Hoffnungslosigkeit nichts mit der Realität zu tun hat - nur ein Gefühl ist, was sich in dieser Phase einstellt.

Wenn dann der letzte Schritt erfolgt ist, erinnern wir uns nach einer Weile oft genug nicht einmal mehr daran, dass wir einmal diesen Weg gegangen sind. Wir haben die Erkenntnis in unser Leben integriert.

Donnerstag, 5. März 2009

Zitat – T.S. Eliot

Am Ende unserer Suche werden wir wieder da stehen, wo wir anfingen, und wir werden den Ort zum ersten Mal sehen.

Montag, 2. März 2009

Mein "Modell" über Ursache und Wirkung im Leben

Wenn wir etwas erleben, was uns nicht gefällt, neigen wir dazu es wegmachen zu wollen. Das macht Sinn und es gelingt auch häufig. Was ist aber mit den Erlebnissen, die wir aus unterschiedlichen Gründen nicht verändern können? An dieser Stelle greift nach meinem Verständnis mein "Modell" von Ursache und Wirkung im Leben:

Bereits als Kinder lernen wir was gut und was schlecht, was lieb und was böse ist - bzw. wie die Bezugspersonen darüber denken. Da wir besonders als Kinder starke Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung haben, lernen wir uns so anzupassen, dass wir bekommen, was wir brauchen. Wenn unsere Bezugsperson beispielsweise auf unser wütendes Verhalten mit Ablehnung oder sogar Bestrafung reagiert, werden wir unser Verhalten und darüber hinaus auch das Gefühl Wut an sich als schlecht interpretieren. Die meisten lernen nicht das Gefühl von dem Verhalten zu unterscheiden und Kanäle zu finden, wo die Wut ihren Platz haben kann und ausagiert werden kann- zum Beispiel beim Sport. Daher fangen wir an unsere Wut zu unterdrücken. Das Wort heil heißt ganz. D.h. wenn wir etwas unterdrücken, sind wir nicht mehr ganz und daher auch nicht heil. Heilung passiert nach meinem Modell dadurch, dass das, was wir unterdrücken, wieder zu uns zurück kommmt. Dies geschieht auf unterschiedliche Art und Weise. Es kann sein, dass etwas passiert, was uns wütend macht - dadurch sind wir wieder in Kontakt mit dem Gefühl der Wut. Oder wir werden mit jemanden konfrontiert, der seine Wut zeigt - auch dadurch werden wir mit der Wut konfrontiert. Wenn also - auf welche Art auch immer - die Wut wieder zu uns kommt und uns so wieder ganz macht, versuchen wir sie loszuwerden. Das ist eine Art Hamsterrad, was sich endlos drehen kann. Dies gilt natürlich nicht nur für das Gefühl Wut, sondern für alles, was wir verdrängen oder ablehnen. Der Schlüssel meiner Methode liegt darin zuerst zu erkennen, was wir verdrängen, ablehnen,.... Indem wir aufhören es abzulehnen und stattdessen es liebevoll annehmen, geschieht Heilung.

Sonntag, 1. März 2009

Wie Frau Olga in mein Leben kam:

... oder woher der Name Frau Olga stammt:

Bedingt durch mein Elternhaus fand ich es schon als Kind interessant Menschen zu verstehen - soweit dies möglich ist. Wir hatten in meiner Teenager Zeit eine Fernsehzeitung mit dem Namen Gong. In diser Zeitschrift gab "Frau Olga" Antworten auf die Fragen der Leser. Die meisten Zeitschriften haben eine ähnliche Rubrik. Die Antworten von Frau Olga fand ich zum ersten Mal interessant im Gegensatz zu vielen anderen Zeitschriften. Als ich vor 6 Jahren begann als Coach zu arbeiten habe ich unter anderem mit einer Frau per Mail gearbeitet. Dabei ist mir Frau Olga aus meiner Jugend wieder eingefallen und ich wusste, dass ich diese Arbeit zur passenden Zeit in mein Leben integrieren werde, was ich jetzt tue.

Samstag, 28. Februar 2009

Frage an Frau Olga

Eine Leserin schrieb:

Und Frau Olga, jetzt habe ich doch mal eine aktuelle Frage:

In meinem Erleben gibt es verschiedene Formen der Angst. Es gibt die Angst mich körperlich zu verletzen, mich auseinanderzusetzen, vor Unbekanntem, vor Schmerzen, vor bestimmten Menschen und bestimmt noch so einige andere. Woran erkenne ich, dass die eine Angst mich beschützt, die andere mir Geduld beibringen will und die nächste mich behindern will, mir meiner selbst immer bewußter zu werden?



Liebe Leserin,

natürlich gibt es unterschiedliche Glaubenssysteme / Weltbilder – damit meine ich die Art wie wir Dinge betrachten. In meinem Bild und nach meinen Erfahrungen gibt es zu allem mindestens zwei Seiten. So gibt es aus meiner Sicht auch zwei Seiten der Angst – in Bezug auf jede Variante der Angst. Wenn Sie also das Gefühl haben, dass eine Art der Angst sie behindern will, wäre es eine Möglichkeit zu gucken, ob es irgendetwas gibt, was an dieser Angst auch positiv ist. Typische Beispiele für versteckte positive Seiten sind: „Ich brauche meinen nächsten Schritt nicht zu tun, weil die Angst mich abhält“ oder „Ich bekomme / hole mir Unterstützung von Außen weil ich Angst habe, die ich mir sonst vielleicht nicht geholt hätte“. Diese Reihe kann man endlos fortführen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es Spaß macht sich zu öffnen zu entdecken, was diese andere Seite / Nutzen sein kann bzw. ist.
Der zweite Schritt kann sein diese Angst liebevoll anzunehmen und der Dritte sich zu entscheiden neue Wege zu finden um die „positive Seite“ abzudecken. Wenn ich also beispielsweise entdecke, dass die Angst mir einen Grund bietet den anstehenden Schritt nicht zu tun, kann ich stattdessen mich bewusst entscheiden, dass ich im Moment nicht so weit bin und daher erst einmal alles belasse, wie es ist. Dadurch habe ich zwar im Außen die gleiche Situation – mit dem Unterschied, ich bin angstfrei und fühle mich kraftvoll, da ich selbst bestimme. Hingegen fühle ich mich in der alten Variante schnell als machtlos, da ich anscheinend durch die Angst fremdbestimmt bin. Außerdem bleibe ich bei diesem Weg offen für eine Veränderung zu einem anderen Zeitpunkt, der der manchmal sogar schon nach ein paar Stunden da ist.

Herzliche Grüße
Frau Olga

Donnerstag, 26. Februar 2009

Der Weg der Freude - Teil 1

Freude ist die beste Motivation. Dazu fällt mir sofort ein Zitat von Antoine de Saint-Exupéry ein:

Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

Dies gilt natürlich auch für uns selbst. Wie oft versuchen wir etwas zu tun, was uns keine Freude macht und wundern uns, wenn wir es dann abbrechen. Oft genug verurteilen wir uns dann auch noch, dass wir nicht durch gehalten haben. Typische Beispiele sind Sport und Abnehmen. Bevor wir uns zu etwas zwingen weil wir glauben, dass es gut für uns ist (Sport ist gesund) oder weil wir ein Resultat wollen (ich wäre gern schlank), sollten wir einen Weg der Freude finden. Diesen Weg zu finden ist natürlich indivuduell - abhängig vom Menschen und vom Thema. Aber es gibt aus meiner Erfahrung einen Weg den wir finden können. Viel Spaß dabei ;-)

Mittwoch, 25. Februar 2009

Intensivseminar

Dieses Seminar ist interessant und empfehlenswert für alle, die in ihrem Leben etwas ändern wollen - daher auch in diesem Blog erwähnt.


Thema:

SIE wollen in Ihrem Leben etwas verändern und wissen nicht „wie“ oder vielleicht auch nicht

genau „was“.Vielleicht wollen Sie einen neuen Job, Veränderung in der Beziehung,

Gesundheit, mehr Lebensfreude, weniger Stress oder…

WIR unterstützen Sie, sich ein genaueres Bild von dem Gewünschten zu machen, zu erkennen, was Sie bisher davon abgehalten hat und begleiten Sie auf den ersten Schritten zum Ziel. D.h. wir bringen gemeinsam den Stein ins Rollen, der dann seinen Weg zu Ihrem Ziel nimmt.


Methoden:

Heike Behr und Michelle Amecke arbeiten mit Ihnen auf körperlicher und geistig-seelischer/emotionaler Ebene.

Das beinhaltet: Einzelgespräche/Coaching, Aufstellungen, Massagen, Erkennen von Ursache und Wirkung und Phantasiereisen. Die Kursleiterinnen arbeiten seit Jahren Hand in Hand, so dass die Methoden aufeinander abgestimmt sind und die Themen/Fragen des Teilnehmers individuell aufgegriffen, von unterschiedlichen Seiten beleuchtet und so auf allen Ebenen gelöst werden können.


Teilnehmer:

5-8 Teilnehmer


Wann:

Freitag, 1. Mai bis Sonntag, 3. Mai 2009

Fr. – Sa. 10:00 bis 17:00 Uhr; So. 10:00 bis 16:00 Uhr

(1 Std. Mittagspause)


Wo:

Berlin-Schöneberg; Hauptstraße 15 (Nähe Akazienstraße)


Kosten:

280,- bei Anmeldung bis zum 15. März

320,- inkl. Wasser und Tee


Kursleiterinnen

Heike Behr

Coaching und Beratung
und systemische Aufstellungen
Mobil 0175 54 619 54 * Tel. 030 30839490
Fax 030 484989658
mail@heikebehr.de * www.heikebehr.de

Michelle Amecke

ABTAUCHEN & WOHLFÜHLEN

Massage, Entspannung, Bewusstsein

www.abtauchen-wohlfuehlen.de

fon: 0163.614 7595 - 0231.488 23 25

michelle@abtauchen-wohlfuehlen.de

Montag, 23. Februar 2009

Die Energie folgt dem Gedanken - Teil 2

Eine weitere Variante dieses "Prinzips" liegt darin, dass wir unsere Situation verändern können indem wir unseren Blickwinkel verändern. So können wir beispielsweise unseren Blick auf das richten, was wir haben statt auf das, was wir nicht haben. Eine weitere Möglichkeit ist unseren Blick auf das zu richten was wir möchten statt auf das, was wir nicht wollen. Und worauf wir unseren Blick wenden, verstätkz sich.

Die Energie folgt dem Gedanken - Teil 1

Dieses Prinzip hat viele Varianten. Die eine ist, dass wir unser Leben durch unsere Gedanken erzeugen und daher auch selbst unser Leben allein durch andere Gedanken verändern können.

Sonntag, 22. Februar 2009

Frage an Frau Olga

Eine Leserin schrieb als Kommentar zu „Fragen Sie Frau Olga“

Liebe Frau Olga, ich hoffe ich darf auch hier fragen: Was hat es mit Arroganz auf sich, wie entsteht dieses Verhalten, was bringt es dem Menschen, welche Ursache liegt zugrunde....?


Liebe Leserin,

danke für dein/Ihr Interesse. Aus meiner Sicht sind Ursachen grundsätzlich individuell. Selbst beim gleichen Menschen gibt es unterschiedliche Ursachen. Beispielsweise bei Jemandem der sich arrogant gegenüber der Partnerin und gegenüber dem Chef verhält kann es jeweils unterschiedliche Gründe geben. Eine mögliche Ursache kann mangelnder Selbstwert sein, der durch „die Arroganz“ (unbewusst) überspielt werden soll. Es ist aber auch möglich, dass jemand den anderen einfach nur als arrogant wahrnimmt, weil es in seinem Weltbild bereits arrogant ist, wenn jemand selbstbewusst auftritt und zu dem steht, was er will.
Unabhängig von der Ursache der Arroganz glaube ich daran, dass alles, was wir im Leben als negativ empfinden auch eine positive Seite für den Betroffenen hat. Bei Arroganz kann es sein, dass sich jemand durch die Arroganz sicher fühlt oder kraftvoll.

Samstag, 21. Februar 2009

Ein Weg der Veränderung

Jedes Teil hat ein Gegenteil – dies ist eines der hermetischen Gesetze. Nach meiner Erfahrung beinhaltet Veränderung, dass wir uns vom Ausgangspunkt ins Gegenteil verändern bis wir in die Mitte finden. Dabei ist der Ausschlag des Pendels in die eine Richtung genauso groß, wie er in der ursprünglichen Richtung war. D.h. war der Ursprung extrem, so wird es erfahrungsgemäß auch im ersten Schritt der Veränderung extrem im Gegenteil sein. So wird jemand der extrem viel gegessen hat nun fast nichts mehr essen. In dieser Phase gibt es eine Art Paradoxem. Man tut genau das, was man ablehnt. Beispielweise wird jemand, der nicht mehr bewertet zwischendurch das Bewerten bewerten. Ein weiteres Beispiel: Einige, die Dogmen ablehnen, tun das so perfekt, dass es ebenfalls zu einem Dogma wird. Oder jemand dessen Leben von Träumen und Wünschen bestimmt war wünscht sich nun die Wunschlosigkeit.

Und dann ist es im Allgemeinen eine Frage der Zeit, bis jeder seine Mitte findet.


Ein Weg der Veränderung an meinem erlebten Beispiel in punkto „Werte“. Ich habe bedingt durch meine Kindheit geglaubt, dass ich genau weiß, was richtig und was falsch ist. Natürlich nicht nur für mich, sondern gleich für die Allgemeinheit ;-) Es hat einige Jahre gedauert, aber irgendwann konnte auch ich die Anmaßung darin sehen und erkennen, dass jeder seine Wahrheit hat. Die Veränderung beinhaltete gleich zwei Dinge: Zum einen, dass ich ins Gegenteil ging, d.h. ich sah alles als individuell an und bewertete (fast) nichts mehr – außer paradoxerweise das Bewerten selbst.

Montag, 16. Februar 2009

Samstag, 14. Februar 2009

Wahrheit ist eine eigene Erfahrung

Wenn ich etwas sehe oder auf andere Art erkenne, ist es für mich eine Wahrheit – ich habe sie erfahren. Wenn ich davon berichte, ist es für die, die es hören etwas, was sie nicht wissen können und somit nicht ihre Wahrheit. Wenn wir also Erkenntnisse lesen oder hören kann dies interessant und inspirierend sein, aber wir haben es nicht selbst erfahren.

In Aufstellungen stehen die Menschen repräsentativ für eine beteiligte Person. Er erfährt wie es sich anfühlt, wenn er die Verantwortung für sich selbst übernimmt oder wie es sich anfühlt wenn er Unterdrücktes ausspricht oder wie es sich in einer Position anfühlt, den er bisher vielleicht abgelehnt hat. Dies ist eine Erkenntnis, die dann zu seiner Wahrheit gehört – er hat sie selbst erfahren.

Montag, 9. Februar 2009

Fragen Sie Frau Olga ;-)

Liebe Leser(innen), dieser Blog bietet die Möglichkeit Lebensfragen an mich als Coach zu stellen. Senden Sie hierfür Ihr Frage per Mail (mail@heikebehr.de) an mich und ich veröffentliche Ihre Frage mit meinem Kommentar in diesem Blog.

Samstag, 7. Februar 2009

Alles hat seine Zeit

Bei mir zeigt sich diese Weisheit besonders, wenn ich kreativ sein will und muss. Wenn ich beispielsweise Texte für einen Flyer brauche, ist es anstrengend für mich, wenn ich nicht auf den „richtigen Zeitpunkt“ achte. Dann brauche ich viel Zeit und das Ergebnis gefällt mir nicht oder mittelmäßig. Ich bin auf jeden Fall unzufrieden mit dem Ergebnis. Ich habe aus einem Pflichtgefühl heraus die Arbeit gemacht, weil ich dachte es müsste so sein. Mit dem Resultat, dass ich die Arbeit mehrmals überarbeite, d.h. letzten Endes passiert folgendes:
 ich brauche viel Zeit
 und noch mehr Zeit durch die Überarbeitungen
 die Arbeit macht mir keinen Spaß – ich bin nicht mit Freude dabei
 und dauerhaft begleitend gibt es das Gefühl ich müsste weitermachen, da die Arbeit noch nicht fertig ist – d.h. auch die Freizeit ist davon gefärbt.

Wenn ich dagegen den „richtigen Zeitpunkt“ abwarte, erspare ich mir viel Arbeit. Ich schaffe die gleiche Arbeit in erheblich weniger Zeit und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Insgesamt ergibt sich das folgende Ergebnis:
 ich brauche wenig Zeit
 ich erledige die Arbeit einmalig, da sie mir auf Anhieb gefällt
 die Arbeit macht mir Spaß – ich bin mit Freude dabei
 und dauerhaft begleitend gibt es keinerlei Belastung, da ich weiß, dass ich mich zum „richtigen Zeitpunkt“ (erfolgreich) darum kümmere und bis dahin bin ich frei von den Gedanken daran

Mittwoch, 4. Februar 2009

Zitat - Heike Behr

Ändern wir die Haltung zu den Umständen,
so ändern wir die Umstände selbst.

Montag, 2. Februar 2009

Wozu Erkenntnis und Bewusstsein?

Wollen wir Aspekte in unserem Leben ändern, so gibt es mehrere Wege dies zu tun.
Wollen wir beispielsweise eine (neue) Partnerschaft, so können wir auf Partys gehen, Anzeigen in der Zeitung und im Internet schalten und vieles mehr. Was aber, wenn wir trotz aller Bemühungen keinen Partner finden? Dann macht es Sinn durch Coaching, Systemaufstellungen oder Seminare die Ursachen zu erkennen. Es kann sein, dass ich unbewusst Angst vor möglichen Verletzungen habe oder mich unbewusste Glaubenssätze davon abhalten. Was immer es ist, was zwischen mir und einer erfüllten Partnerschaft steht, kann in der Einzel- oder Gruppenarbeit erkannt werden und ebenso die Wege der Auflösung.

Dies gilt für alle anderen Aspekte im Leben ebenso:
Was steht zwischen mir und der Freude, dem Geld, der Gesundheit, dem Erfolg, meiner Wunschfigur, … ?