Mittwoch, 28. April 2010

an den Gefühlen erfreuen

Die meisten von uns lehnen Gefühle wie Aggression, Eifersucht oder Neid ab und sind sogar unglücklich diese Gefühle zu haben. Das kann man gut verstehen, auch wenn es eher kontraproduktiv ist.
Erfahrungsgemäß erlauben die meisten aber auch schöne Gefühle wie Freude und Leidenschaft nicht. Das hat unterschiedliche Gründe. Die einen haben Angst das, was dieses schöne Gefühl auslöst, wieder zu verlieren. Und wenn sie sich erst gar nicht freuen, ist der Verlust auch nicht so schlimm. Andere wiederum freuen sich nicht über das, was Freude auslöst, weil alles Gute auch etwas Schlechtes hat. Und wenn der Blick auf das Negative gerichtet wird, kommt natürlich auch keine Freude auf. Manch einer macht seine Freude von anderen abhängig und schränkt dadurch die eigene Freude ein. Das kann sein, dass man sich nicht traut gut gelaunt zu sein, wenn die Menschen im Umfeld schlechte Laune haben. Oder jemand verliebt sich beispielsweise und statt sich an dem schönen Gefühl des Verliebtseins zu erfreuen, wartet er ab, was der andere fühlt.

Es gibt sicherlich noch zahlreiche andere Gründe. Da aber dadurch auch die Lebendigkeit verloren geht, lohnt sich aus meiner Sicht eine Veränderung, die Freude und Leidenschaft erlaubt, solange es dauert. Und selbst wenn es nach ein paar Tagen wieder vorbei ist, hat es sich für genau diese Tage gelohnt.

Freitag, 16. April 2010

Zitate zur Leidenschaft

Denn die Vernunft ist, wenn sie allein waltet, eine einengende Kraft,
und unbewacht ist die Leidenschaft eine Flamme, die bis zur Selbstzerstörung brennt.

Khalil Gibran


Nur wer nicht mit dem Feuer zu spielen versteht, verbrennt sich daran.

Oscar Wilde


Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.

Albert Einstein

Mittwoch, 14. April 2010

Montag, 12. April 2010

Geschichte - Autor unbekannt

An der Strasse sah ich einmal ein kleines Mädchen.

Erkältet und zitternd, nur mit einem dünnen Kleid bekleidet, mit wenig Hoffnung auf ein ordentliches Essen. Ich wurde wütend und sagte zu Gott: Warum lässt Du das zu? Warum tust Du nichts für das Mädchen? Für eine ganze Weile blieb Gott still. Diese Nacht antwortete er plötzlich:

'Selbstverständlich habe ich etwas unternommen. Ich habe Dich gemacht.'

Donnerstag, 1. April 2010

Ostertmontag "Aufstellungen und mehr" in Berlin-Schöneberg

Dieses besondere Seminar beinhaltet für die Teilnehmer eine eigene Aufstellung, Erkennen von "Ursache und Wirkung" und Raum für Fragen. Weitere Informationen zu Aufstellungen, Seminaren usw erhalten Sie unter www.heikebehr.de oder gern auch telefonisch unter 030 30839490 oder 0175 5461954.
Kosten mit eigener Aufstellung 90,- € und ohne eigene Aufstellung 15,- €.
Termin: Ostermontag, 14:00 bis ca. 17:00 Uhr in Berlin Schöneberg.

Sonntag, 28. März 2010

Der Weg ist das Ziel bzw. die Freude am Weg selbst

Wenn wir das Spielen eines Musikinstruments oder eine Sprache erlernen wollen, wissen wir, dass es Zeit und Übung braucht. Der Weg besteht aus Lernen und Üben. Wenn uns das Lernen und Üben aber keinen Spaß macht, werden wir kaum unser Ziel erreichen. Die Freude ist die beste Motivation.
Dies gilt aber auch für alle anderen Ziele. Wenn ich am Weg keinen Spaß habe, sondern nur das Ziel erreichen will, komme ich selten am Ziel an. Meine Sichtweise ist dann eingeschränkt auf das, was mich noch vom Ziel trennt, statt auf das zu sehen, was ich bereits erreicht habe. Wenn ich also ein bestimmtes Ziel erreichen will, macht natürlich Sinn herauszufinden, wie ich dorthin komme. Aber noch wichtiger ist es herauszufinden, wie ich es schaffe, den Weg mit Freude zu gehen.

Samstag, 27. März 2010

Aufstellungsabend in Berlin Schöneberg - 29. März 2010

Der nächste Aufstellungsabend findet am Montag, den 29. März in Berlin Schöneberg von 19:00 bis ca. 21:30 Uhr statt. Kosten betragen 90,- € mit eigener Aufstellung und 15,- € ohne eigene Aufstellung.

Weitere Informationen auf meiner Homepage www.heikebehr.de unter dem Menuepunkt "Seminare" / "Allgemein" und dem Menuepunkt "Systemaufstellungen" oder gern auch telefonisch unter 030 30839490.
Anmeldungen bitte per Mail an mail@heikebehr.de oder telefonisch.

Freitag, 19. März 2010

a way to heaven - meine Arbeit

Was immer der Himmel für Sie bedeutet, durch
  • Annehmen, was ist (sich selbst, andere und Ereignisse)
  • Wahrhaftigkeit
  • Eigenverantwortung (für die eigenen Gefühle und Sichtweisen)
  • basierend auf dem Fundament von Mitgefühl mit sich selbst
kommen Sie ihm ein Stück näher.

In meiner Arbeit nutze ich dafür Methoden wie systemische Aufstellungen, Zweier- und Einzelübungen, Reflektion, Erkennen von Ursache und Wirkung und Visualisierungen. Dadurch sind intensive Veränderungen möglich.

Montag, 15. März 2010

Zitate - Epikur

Wer Vertrauen hat, erlebt jeden Tag Wunder.

Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag.

Kleine Seelen werden durch Erfolge übermütig, durch Mißerfolge niedergeschlagen.



Sonntag, 14. März 2010

systemische Aufstellungen - Ursprung und Entwicklung

Wir Menschen sind keine vom Umfeld abgetrennten Lebewesen, sondern wir leben alle in miteinander verbundenen Netzwerken. Diese sind privater wie beruflicher Natur und stehen miteinander in Beziehung.

Ursprünglich wurden Aufstellungen nach Bert Hellinger im Familienkontext (Familienaufstellungen) angewendet und dehnen sich immer mehr auf weitere Bereiche und Beziehungs-Systeme aus (Systemaufstellungen oder systemische Aufstellungen). Der Hintergrund ist, dass wir außerhalb der Familie ebenfalls in Systemen leben, wie beispielsweise in Unternehmen, Teams, Projekten, Kundenbeziehungen, Vereinen, Freundschaften – um nur einige zu nennen. Da es sich um eine Möglichkeit handelt, um Verbindungen und Ursachen aufzuzeigen, kann diese Aufstellungsarbeit auch auf abstrakte Elemente wie Hindernisse, Ressourcen, Ziele und Erfolgsfaktoren angewendet werden und daher auch für Themen, wie Erfolg, Gesundheit, Zufriedenheit,....

Mittwoch, 10. März 2010

Zitate - Albert Einstein

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Es ist schwieriger, ein Vorurteil zu zertrümmern, als ein Atom.

Nichts kann existieren ohne Ordnung. Nichts kann entstehen ohne Chaos.

Wenn man nicht gegen den Verstand verstößt, kann man überhaupt zu nichts kommen.

Montag, 8. März 2010

Das Urteil der Mitmenschen - Autor unbekannt

Ein Mann hatte einen Sohn, der sich nicht aus dem Haus traute, weil er sich so hässlich fand."Was werden die anderen sagen, wenn sie mich sehen", sagte er immer."Höre nicht auf die Leute", riet ihm der Vater."Du wirst sehen, sie reden und reden, und es ist doch ohne Bedeutung."Am nächsten Tag gingen die beiden gemeinsam auf den Markt.Der Alte ritt, der Sohn lief nebenher.Als sie auf dem Markt ankamen, schüttelten die Menschen über ihn den Kopf."Schaut euch nur die beiden an", sagten sie."Da sitzt der Alte gemütlich auf dem Esel und der junge Mann muss laufen.""Hörst du?", sagte der alte Mann zu seinem Sohn.

"Morgen kommen wir wieder."Am nächsten Tag gingen sie wieder zum Markt, dieses Mal aber saß der Sohn auf dem Esel und der Vater lief nebenher."Seht euch die beiden an!", riefen die Leute."Dieses ungezogene Kind lässt sich tragen, und der alte Mann schleppt sich mühsam durch den Staub.""Hast du gehört?", sagte der Vater."Morgen gehen wir wieder auf den Markt."

Am nächsten Tag gingen Vater und Sohn zu Fuß, dabei führten sie den Esel am Strick. "Schaut euch diese Dummköpfe an!", lachten die Händler. "Sie laufen zu Fuß. Wissen sie denn nicht, dass man einen Esel reitet?" "Hast du auch das gehört?", fragte der Vater. "Morgen gehen wir wieder auf den Markt." Als die beiden auf den Marktplatz kamen, saßen sie beide auf dem Esel. Die Händler schüttelten empört die Köpfe. "Das arme Tier!", riefen sie. "Haben sie denn kein Herz?" Als sie am fünften Tage auf dem Marktplatz erschienen, brachen die Menschen in schallendes Gelächter aus. Vater und Sohn trugen nämlich den Esel auf dem Rücken. "Was sind das denn für Tölpel!", lachten die Leute. "Tragen den Esel, statt ihn zu reiten!"

Zu Hause setzte sich der Vater zu seinem Sohn. "Hast du nun gehört, mein Sohn?", fragte er. "Egal, was du tust, die Menschen haben immer etwas daran auszusetzen.

Darum ist es wichtig, dass du so handelst, wie du es für richtig hältst und deinen Weg gehst."

Sonntag, 7. März 2010

Zitate - Goethe

Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.

Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten,
die in uns liegen.

Samstag, 6. März 2010

Zitate - Epiktet

Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt,
sondern durch die Gedanken darüber.

Nicht Tatsachen, sondern Meinungen über Tatsachen
bestimmen das Zusammenleben.

Nicht die Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon.
Woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden.

Donnerstag, 4. März 2010

Psychotherapie (HPG)

Ich begleite Menschen, die in ihrem Leben etwas verändern, verbessern oder ihrem Leben eine neue Richtung geben wollen.

Als Heilpraktikerin Psychotherapie können Sie meine Arbeit bei den folgenden Störungen über private Krankenkassen und Zusatzversicherungen abrechnen.

Bei körperlichen Krankheiten gibt es oft auch psychosomatische Ursachen. Meine Arbeit unterstützt die Betroffenen, diese Ursachen zu erkennen, wodurch der Gesundungsverlauf meist beschleunigt wird.


Weit verbreitete psychische Störungen sind beispielsweise Angststörungen, Essstörungen, Schlafstörungen, Sexualstörungen und Belastungsstörungen. Diese und auch andere Störungen führen bei vielen Menschen zu Stress, wodurch sich das Störungsbild noch mal erschwert. Durch meine Arbeit kommt der Klient mehr zur Ruhe, wodurch sich das Störungsbild abschwächt. Außerdem führt eigenes Verstehen und Verständnis des Klienten zu positiven Veränderungen. In einigen Fällen verschwinden die Störungen ganz. In den anderen Fällen reduziert sich das Störungsbild und mit dem „Rest“ lernt der Klient gut umzugehen.

Mittwoch, 3. März 2010

Zitate über Geduld

Wenn man eine Eiche pflanzt, darf man nicht die Hoffnung hegen,
nächstens in ihrem Schatten zu ruhen.
Antoine de Saint-Exupéry

Denn noch bis jetzt gabs keinen Philosophen,
Der mit Geduld das Zahnweh konnt ertragen.
William Shakespeare

Man säe nur, man erntet mit der Zeit.
Johann Wolfgang von Goethe

Montag, 1. März 2010

Intensivseminar Pfingsten - systemische Aufstellungen und mehr

Pfingsten, Samstag, 22. Mai bis Montag, den 24. Mai 2010 In Berlin-Schöneberg

J Dieses Intensivseminar der besonderen Art ist eine Gelegenheit für alle,

J die etwas konkretes in ihrem Leben verändern wollen

o die Beziehung zu sich selbst (Selbstliebe, Wahrhaftigkeit, Wunschfigur,..)

o die Beziehung zu einer anderen Person (Partner, Eltern, …)

o mehr Freude im Leben, mehr Geld, mehr Erfolg, …

o Gesundheit (was gibt es für psychosomatische Anteile bei meiner Krankheit)

J die Spaß haben an Erkenntnissen, Weiterentwicklung,…

J Inhalt: Durch die Methoden - systemische Aufstellungen, Partner- und Einzelübungen, Raum für Fragen und Reflektion, Erkennen von Ursache und Wirkung und Phantasiereisen - und durch die Dauer des Seminars sind intensive Veränderungen möglich.

J Kosten: 320,- inkl. Tee und Wasser

270,- bei Anmeldung bis zum 23. März 2010

J Zeitplan: Samstag und Sonntag, 10:00 bis 18:00 Uhr, jeweils 1 Std. Mittagspause

Montag, 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Aufstellungs-Seminartag und mehr in Berlin Schöneberg

Aufstellungs-Seminartag und mehr

findet regelmäßig samstags von 10:00 bis ca. 18:00 Uhr statt (1 Std. Mittagspause)

nächster Termin: 13. März 2010

Dieser besondere Seminartag beinhaltet für die Teilnehmer eine eigene Aufstellung, Erkennen von "Ursache und Wirkung" und Raum für Fragen.

Kosten : 120,- mit eigener Aufstellung und Coaching

105,- bei Anmeldung bis 4 Wochen vor Seminarbeginn

30,- ohne eigene Aufstellung

Weitere Informationen unter www.heikebehr.de oder gern auch telefonisch 030 30839490

Samstag, 20. Februar 2010

Zitate über die Liebe

Der Grund zum Lieben ist die Liebe selber.
Antoine de Saint-Exupéry

Die Liebe ist die subtilste Macht der Welt.
Mahatma Gandhi

Liebe, die nicht immer wieder neu entsteht, stirbt ständig.
Oscar Wilde

Sonntag, 14. Februar 2010

Mein Blog hatte den 1. Geburtstag ;-)

Am 2. Februar 2009 habe ich den ersten Post ins Internet gestellt. Er lautete:


Wozu Erkenntnis und Bewusstsein?

Wollen wir Aspekte in unserem Leben ändern, so gibt es mehrere Wege dies zu tun.
Wollen wir beispielsweise eine (neue) Partnerschaft, so können wir auf Partys gehen, Anzeigen in der Zeitung und im Internet schalten und vieles mehr. Was aber, wenn wir trotz aller Bemühungen keinen Partner finden? Dann macht es Sinn durch Coaching, Systemaufstellungen oder Seminare die Ursachen zu erkennen. Es kann sein, dass ich unbewusst Angst vor möglichen Verletzungen habe oder mich unbewusste Glaubenssätze davon abhalten. Was immer es ist, was zwischen mir und einer erfüllten Partnerschaft steht, kann in der Einzel- oder Gruppenarbeit erkannt werden und ebenso die Wege der Auflösung.

Dies gilt für alle anderen Aspekte im Leben ebenso:
Was steht zwischen mir und der Freude, dem Geld, der Gesundheit, dem Erfolg, meiner Wunschfigur, … ?

Samstag, 13. Februar 2010

Werte als Schutz

Ich hatte in meiner Ausbildung zum Coach vor vielen Jahren eine überraschende Erkenntnis zum Thema Werte. Ich hatte bereits in diversen Seminaren meine Werte herausgearbeitet und so natürlich auch in dieser Ausbildung. Dabei haben wir in Zweiergruppen gearbeitet, sodass mir mein Übungspartner seine Werte vorstellte. Dabei ist mir aufgefallen, dass seine wichtigsten Werte ich auch als Angst bei ihm kannte. Beispielsweise war Ehrlichkeit einer seiner wichtigsten Werte. Für mich ist Ehrlichkeit ebenfalls sehr wichtig, aber gleichzeitig selbstverständlich. Daher stand in meiner Liste Ehrlichkeit nicht unter den wichtigsten Werten, obwohl es eigentlich einer der wichtigsten Werte ist. Hingegen hatte mein Übungspartner eher schlechte Erfahrungen zu diesem Thema in seinem Leben gemacht und wurde mehrmals durch Lügen enttäuscht. Ich habe später beobachtet, dass alle in der Gruppe die Werte unter den ersten platziert hatten, bei denen sie Angst hatten, sie könnten sie nicht bekommen.

Freitag, 12. Februar 2010

Gibt es ein Leben nach der Geburt? - nach Henry Nouwen

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch der Mutter:

"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.
"Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen
kommen wird." antwortet der andere Zwilling.
"Ich glaube, das ist Blödsinn!" sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt
geben - wie sollte das denn bitteschön aussehen?"
"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein.
Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine
verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du
herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."
"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."
"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der
Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."
"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber
ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."
"Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier - überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie
könnten wir gar nicht sein!"
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch
nicht."
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren,
wenn sie unsere Welt streichelt...."

Mittwoch, 10. Februar 2010

Wenn wir etwas tun, was wir eigentlich nicht wollen...

Die häufigsten Motive, warum wir etwas tun bzw. nicht tun, sind:
- wir glauben wir wären schlecht, wenn wir es tun bzw. nicht tun
- wir wollen nicht, dass wir es erleben und tun es deshalb nicht bzw. umgekehrt oder
- wir haben Angst vor den Konsequenzen, wenn wir es tun bzw. nicht tun
Idealerweise tun wir etwas oder eben nicht, weil wir es so wollen und fühlen. Dies kann natürlich durch andere Einstellungen begleitet werden, aber das Wesentliche ist, dass wir es auch wirklich wollen.
Ob wir das, was wir getan haben auch wirklich wollen erkennen wir oft daran, dass es nicht weh tut - egal, was dabei raus kommt. Hingegen wir Erwartungen entwickeln, wenn wir etwas anders tun als wir es eigentlich wollen.

Ein Beispiel: Ich habe keine Lust für die Familie zu kochen, tue es aber trotzdem, weil ich eine gute Mutter oder gute Ehefrau sein will. Dann kommen die Kinder für die ich gekocht haben zu spät oder sie meckern, weil sie das Gemüse nicht mögen oder.... Die meisten von uns wären in dieser Situation genervt oder enttäuscht oder wütend; auf jeden Fall nicht in Frieden mit der Situation. Dann kommt der Teil wo wir anfangen am anderen - in diesem Fall die Kinder - rumzunörgeln und ihnen sagen, was sie alles falsch gemacht haben. Aber eigentlich ist der Ursprung ein anderer - ich habe etwas getan, was ich nicht wollte. Und nur da liegt aus meiner Erfahrung die Lösung. Wir werden weder die Kinder noch andere Menschen so ändern, dass wir bekommen, was wir wollen. Wir können nur uns selbst ändern. Viel Spaß dabei.

Montag, 8. Februar 2010

wie ich es schaffe unglücklich zu sein und zu bleiben

Der sicherste Weg unglücklich zu sein ist sich auf das zu konzentrieren, was man haben will und nicht hat. Für den Fall der Fälle, das man das dann doch bekommt, sollte man sich sofort klar machen, dass man es auch wieder verlieren kann oder man konzentriert sich darauf, dass es noch andere Dinge im Leben gibt, die man nicht hat. Dies ist eine sichere Methode niemals glücklich zu sein, egal was man hat und bekommt.
Eine weitere Methode ist etwas zu wollen, was es nicht gibt. Beispielsweise will ich in Deutschland leben, aber das Wetter wie in südlichen Ländern haben. Oder ich lebe in einem südlichen Land und will dann dort deutsche Verhältnisse. Ganz beliebt ist diese Methode auch in Beziehungen. Ich will diesen Mann / diese Frau, aber er / sie soll anders sein als er / sie ist. Da ich keinen Menschen ändern kann, ist auch dies eine sichere Methode, um nicht glücklich sein.

Viele Menschen glauben gar nicht an die Möglichkeit langfristig glücklich zu sein. Andere glauben, dass glückliche Menschen sich nur etwas vormachen und ihr eigentliches unglücklich sein verdrängen. Wieder andere haben unbewusst Angst nicht mehr zu ihrem Umfeld zu passen, wenn sie glücklich wären. Und dann gibt es noch diejenigen, die glauben , dass es ihr Schicksal ist und sie keinen Einfluss darauf haben, ob sie glücklich sind.
Ein erster Schritt der Veränderung ist laut auszusprechen "ich entscheide mich glücklich zu sein" oder "ich entscheide mich einen Weg zu finden, glücklich zu sein". Dies ist ein erster Schritt mit einer starken Wirkung. Viel Spaß!

Freitag, 5. Februar 2010

Wahrheit befreit,... , aber nur in Verbindung mit Selbstliebe / Liebe

Wahrheit befreit, aber Wahrheit ohne Mitgefühl und Liebe verletzt.

In meiner Arbeit als Coach und Heilpraktikerin Psychotherapie zeigt sich immer wieder, das Wahrheit der erste Schritt der Lösung und Heilung ist. Es ist im Grunde mehr als nur der erste Schritt, es ist bereits die halbe Miete. Allein dadurch, dass wir hinter das Problem gucken und erkennen, worum es eigentlich geht. Ob es Glaubenssätze sind, die uns beeinflussen oder wir blind sind, da wir Aspekte von uns abgelehnt und verdrängt haben, wenn wir die Wahrheit erkennen, entsteht in der Sekunde ein befreiendes Gefühl. Das geht umso besser, wenn wir verständnisvoll und liebevoll mit uns sein können. Sonst verurteilen wir uns und die Wunde kann noch größer werden als sie schon war.
Hier ein Beispiel in Kurzform: Ein Kind macht die Erfahrung, dass ein Elternteil auf Wut mit Ablehnung reagiert. Dann wird dieses Kind vermutlich im Laufe der Zeit die Wut unterdrücken. Manchmal geht es so weit, dass dieses Kind als Erwachsener glaubt keine Wutgefühle in sich zu tragen. Der erwachsene Mensch wird erfahrungsgemäß in seinem Leben mit Menschen konfrontiert, die ihre Wut zum Ausdruck bringen. Der Erwachsene versucht sein Leben so zu kontrollieren, dass er diesen Situationen aus dem Weg geht. Dies gelingt in der Regel nur bedingt. Manchen gelingt es ein Stück weit durch Rückzug und Isolation. Dies alles geschieht natürlich nicht bewusst, sondern unbewusst. So kann sich die Wahrheit für diesen Menschen in Konflikten dadurch zeigen, dass ihm die generelle Ablehnung des eigenen Gefühls der Wut bewusst wird. Er kann im Idealfall erkennen, dass Wut nicht schlecht ist, sondern einfach nur ein Gefühl. Wut kann sogar ein kraftvolles Gefühl sein, was den Menschen zur Veränderung mobilisiert. Manchmal entsteht auch Wut, wenn wir etwas tun, was wir eigentlich nicht wollen - dann kann die Wut ein Zeichen dafür sein, dass wir besser auf uns achten können. Dann, wenn wir die Vorteile eines Gefühls erkennen, geht ein Stück Ablehnung verloren. Wichtig ist, dass wir im Erkennen dieser Wahrheit mitfühlend mit uns sind. Sonst verurteilen wir uns anschließend dafür, dass wir dieses Gefühl verdrängt haben statt mitfühlend und verständnisvoll mit uns zu sein, dass diese Strategie der Verdrängung ein kindgerechtes Verhalten war, weil es mit der Situation des Gefühls der Ablehnung nicht klar gekommen wäre.

Montag, 1. Februar 2010

echte Freiheit beinhaltet auch Abhängigkeit

Freiheit ist ein Wert von vielen Menschen. Und doch versteht jeder etwas anderes darunter. So habe auch ich in meinem Leben immer Freiheit als wesentlichen Wert für mich angesehen - die Vorstellung, was Freiheit für mich bedeutet, hat sich jedoch immer wieder geändert.
So gab es eine Zeit in jungen Jahren in der ich geglaubt habe, man müsse für seine Freiheit kämpfen müsse. Heute bin ich davon überzeugt, dass man Freiheit hat, man muss sie nur leben. Wogegen sollte man da noch kämpfen? Außerdem gab es eine Zeit in der ich glaubte, dass Abhängigkeit das Gegenteil von Freiheit bedeutet. Heute glaube ich, dass Abhängigkeit ein Teil der Freiheit ist. Wenn ich ein Gefühl der Abhängigkeit ausschließen will, bin ich nicht mehr frei alles zu tun. Wenn ich einen Mannschaftssport betreibe, bin ich von den Mitspielern natürlich abhängig. Ich bin beispielsweise abhängig von meinem Badmintonpartner bei einem Doppel. Wenn ich diese Abhängigkeit nicht wollte, wäre ich nicht frei für einen Mannschaftssport und natürliches für vieles mehr.
Wirklich frei bin ich, wenn ich mich auch mit Abhängigkeit frei fühle.

Montag, 25. Januar 2010

echter Frieden beinhaltet auch Disharmonie

Ich persönlich habe einen starken Wunsch nach Frieden und Harmonie - das teile ich mit vielen anderen Menschen. Es gab Zeiten, da habe ich es sogar Harmoniesucht genannt. Ich habe geglaubt, dass es einen Weg gibt, der hundertprozentige Harmonie ins Leben bringt und der Disharmonie ausschließt. Das hatte im nachhinein betrachtet auch viele Vorteile. Ich war sehr einfallsreich im Finden und Kreieren von Harmonie. Ich glaube sogar, dass mich diese Suche nach Harmonie auch ein Stück zu dem Therapeuten gemacht hat, der ich heute bin. Um Harmonie zu haben ist es hilfreich ein guter Schlichter zu sein, Stimmungen zu fühlen und darauf so einzugehen, dass der andere wieder in seine Harmonie findet, usw.
Nach vielen Jahren der Suche nach dieser absoluten Harmonie habe ich dann für mich erkannt, dass wahrer Frieden und Harmonie auch einschließt mit Disharmonie gut sein zu können. Seit ein paar Jahren gehe ich so weit, dass wahrer Frieden und Harmonie nichts ausschließt, sondern alles was gerade ist so annimmt wie es jetzt ist - was nicht ausschließt, dass ich es unmittelbar auch verändere, wenn dies möglich ist.

Sonntag, 24. Januar 2010

Zitat - Nelson Mandela

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind.

Unsere tiefste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns erschreckt.


Mittwoch, 20. Januar 2010

Oriah Mountain Dreamer, Indian Elder

Es ist für mich nicht wichtig, wie Du Dein Geld verdienst.
Ich möchte wissen, ob Du es wagst,
der Sehnsucht Deines Herzens zu folgen.

Es ist für mich nicht so wichtig, wie alt Du bist.
Ich möchte wissen, ob Du Dich traust,
wie ein Narr auszusehen, weil Du Deine Liebe zeigst,
Deine Träume lebst und wirklich lebendig bist.

Es ist nicht wichtig für mich, ob die Geschichte stimmt,
die Du mir erzählst.
Ich möchte wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst,
wenn es wichtig ist, Dir selbst treu zu bleiben;
ob Du mit Verrat umgehen kannst, ohne Deine Seele zu verraten.

Ich möchte wissen, ob Du dann noch die Schönheit in allem
sehen kannst, wenn es nicht jeden Tag schön ist.

Es ist nicht wichtig für mich, wo, was oder mit wem Du studiert hast.
Ich möchte wissen, was von Dir übrig bleibt,
wenn alles Äußere von Dir abfällt.
Ich möchte wissen, ob Du mit Dir selbst allein sein kannst.

Donnerstag, 7. Januar 2010

wie ich mein Glück finde

Königin oder Bettlerin bzw. König oder Bettler

oder wie ich mein Glück finde


Wieso fühlen wir uns manchmal kraftvoll und stark wie ein König bzw. eine Königin und manchmal als Bettler bzw. Bettlerin? Was tun wir, dass das passiert? Ich möchte etwas und bekomme es nicht und fühle mich machtlos. Besonders in Beziehungen zu nahe stehenden Menschen wie dem Partner, dem Kind oder auch zu einem Kollegen mit dem ich eng zusammen arbeite.

Es ist vor allem die Haltung von uns selbst. Wenn wir glauben, dass unser Glück von anderen Menschen abhängt, sind wir von dem Handeln dieser Menschen abhängig und fühlen uns natürlich machtlos, wenn der andere gegen unsere Bedürfnisse handelt. Dann fangen wir an am anderen rumzunörgeln oder auch mit weisen und klugen Worten auf ihn einzureden, dass er sich ändern müsse. Je länger wir dieses Spiel spielen, desto mehr jammern wir (innerlich oder auch äußerlich) und desto mehr fühlen wir uns als Bettler bzw. Bettlerin.

Erst mit dem tiefen Wissen, dass unser Glück nur von uns abhängt, fühlen wir uns machtvoll wie ein König bzw. eine Königin. Wir gestalten unser Leben selbst, statt es von den Umständen oder anderen Menschen gestalten zu lassen.


Ich begleite Sie gern, dass auch Sie Ihren König bzw. Ihre Königin in sich wieder finden - durch Einzelsitzungen und Aufstellungsseminare. Weitere Informationen unter www.heikebehr.de.