Mittwoch, 11. Juli 2012

Gefühle oder Situationen ablehnen - wie wir etwas verändern / es selbst neu gestalten


Die meisten von uns haben Gefühle oder Situationen, die sie bei sich und/oder anderen ablehnen. Versuchen sie einmal folgende Übung: Nehmen sie sich ein Blatt Papier und einen Stift. Es ist wichtig das Folgende wirklich aufzuschreiben. 
Dann schreiben sie, was sie ablehnen – vielleicht ein Gefühl, wie Wut oder eine bestimmte Situation. Als nächstes schreiben sie auf, was sie in ihrer Kindheit erlebt haben, was zu dem, was sie ablehnen geführt haben könnte. Lassen sie sich Zeit. Wenn ihnen nichts einfällt, denken sie sich einfach eine Geschichte aus. Anschließend lassen sie das, was sie aufgeschrieben haben ein wenig wirken. Wenn möglich mit Mitgefühl für sie selbst. Was empfinden sie nun, wenn sie an das, was sie ablehnen, denken? Gat sich etwas geändert?
Als nächstes schreiben sie auf, wofür das, was sie ablehnen gut sein könnte. Wenn es irgendeinen Vorteil für sie gibt, was könnte das sein. Wenn ihnen nichts einfallen sollte, denken sie sich einfach wieder etwas aus. Lassen sie es wieder wirken und fühlen erneut, wie es ihnen nun mit dem Abgelehnten geht. Hat sich etwas verändert?


PS: Auf welche Weise sie sich und ihr Leben noch selbst gestalten können, erfahren sie bei meiner Ausbildung „Gestalten Sie sich und ihr Leben selbst“. Die nächste Ausbildung beginnt im November. Mehr Informationen unten oder auf meiner Homepage oder gerne auch persönlich.





Mittwoch, 27. Juni 2012

Das Leben selbst gestalten - Ausbildungsseminar


Für alle, die sich und Ihr Leben selbst gestalten wollen oder Menschen dabei begleiten sich selbst oder ihr Leben zu gestalten   - als Therapeut, Arzt, Führungskraft, Mutter, ...
 
– 3 Wochenenden + telefonische Betreuung + 2 Abende
Start im November 2012 (detaillierte Termine werden mit den Teilnehmer_innen abgestimmt)
mehr Informationen unter www.heikebehr.de/infos-seminare.htm oder gerne auch telefonisch
  
Inhalt:
Dieses Seminar gibt Raum, Hintergründe und Zusammenhänge in Ihrem Leben zu erkennen und sie auf unterschiedliche Weise aufzulösen. Ebenso zeigt es Möglichkeiten sich selbst und das Leben neu zu entdecken und zu gestalten – für sich selbst oder bei der Begleitung von Menschen.
Wir arbeiten mit speziellen Übungen und Aufstellungen auf Basis der 4 Stufen der Wandlung
Für wen
Sind Sie rundum glücklich? Oder gibt es Bereiche in Ihrem Leben, die sie gern anders hätten?
Vielleicht bei sich selbst – eventuell mehr Freude, weniger Angst oder abnehmen?
Oder in Ihrer Partnerschaft oder in einer Beziehung zu einem anderen Menschen?
Oder äußere Umstände – vielleicht mehr Geld, einen neuen Job oder mehr Freizeit?
Erkennen Sie, was sie bisher davon abgehalten hat (z.B. Glaubenssätze, Ängste, Verstrickungen) und gestalten Sie Ihr Leben neu. Ich begleite Sie dabei.
Kosten
Sie zahlen 300 € bei Beginn des Seminars und das, was Ihnen das Seminar Wert war am Ende des Seminars

Montag, 21. Mai 2012

Zitat Oscar Wilde

Selbstsucht heißt nicht:
so leben, wie man zu leben wünscht,

sie heißt:
von anderen verlangen, so zu leben, wie man zu leben wünscht.

Freitag, 18. Mai 2012

wahre Liebe bleibt

Sind Sie schon einmal geflogen, wenn am Himmel graue Wolken waren. Dann kennen Sie das Erlebnis bei grauen Himmel loszufliegen und wenn SIe über den Wolken fliegen sehen sie den strahlend blauen Himmel. So in etwa ist das mit der wahren Liebe. So wie sich vor dem blauen Himmel graue Wolken setzen können, so können sich auch vor der wahren Liebe Gefühle wie Zorn und Wut setzen. In diesen Momenten kann man sich nicht vorstellen, dass der Himmel noch blau bzw. die Liebe noch da ist. Erst wenn  grauen Wolken bzw. Gefühle weg sind, kann man den blauen Himmel bzw. die Liebe wieder sehen. Aber die Liebe war nie weg, sie war nur verdeckt wie der Himmel mit den Wolken.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Selbstwert


Selbstwert ist das, was wir aus unserer Sicht selbst Wert sind. Viele definieren ihren Wert über das, was sie an materiellen Gütern besitzen (mein Haus, mein Auto,…) oder was sie in ihrem Leben geschafft haben (Ausbildung, Karriere, Sporterfolge, ...). Das tun wir weil wir es nicht anders gelernt haben oder weil wir den Wert unseres Selbst nicht erkennen oder nicht schätzen. Dann brauchen wir einen Wert im Außen um uns nicht wertlos zu fühlen.

Wenn wir unseren von materiellen Gütern und Erfolgen unabhängigen Selbstwert aufbauen wollen, hilft es zu erkennen, wie wir unseren Wert zerstören.
Ein Beispiel, das die meisten kennen, ist sich selbst zu bewerten oder sogar zu beschimpfen. Wenn uns etwas misslungen ist kommen Sätze in den Sinn wie „das war ja dämlich“, „ich bin einfach zu blöd“, …. Stattdessen könnten wir auch denken „schade, dass es nicht geklappt hat. Das nächste Mal versuche ich es anders zu machen“ oder „Auch wenn es nicht geklappt hat, versuche ich es weiterhin“ oder….
Ein weiteres Beispiel ist sich mit anderen zu vergleichen. Dann vergleichen wir typischerweise nicht den gesamten Menschen, sondern nur eine Facette, die bei dem anderen besonders gut ist. Ob der oder die andere nun besonders hübsch ist oder besonders gut singen kann oder etwas anderes, ist egal. Der oder die andere ist in einem Punkt besser als wir und wir nehmen das zum Anlass uns schlecht zu machen, weil wir in diesem Punkt nicht genau so gut sind. 
Es gibt zahlreiche Beispiele wie wir unseren Wert verkleinern. Wichtig ist zu erkennen, dass WIR das tun. Selbst wenn uns jemand sagen würde, dass wir nichts Wert sind, läge es noch immer an uns dieses Urteil anzunehmen.

Wer erkennt wie er sein Leben auf diese oder eine andere Art gestaltet, kann es verändern.
Mein Ausbildungsseminar "Gestalten Sie sich und Ihr Leben selbst" gibt Raum Hintergründe und Zusammenhänge zu erkennen und auf unterschiedliche Weise aufzulösen. 
Mehr Informationen unter http://heikebehr.de/infos-seminare.htm oder gern auch telefonisch.

Freitag, 4. Mai 2012

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Ich verzweifele noch an dem Chaos in meinem Leben. Es ist mir nicht möglich Ordnung zu halten. Das fängt in meiner Wohnung an und endet im Büro auf meinem Schreibtisch. Gibt es etwas, was mir helfen könnte?

Antwort:
Liebe Leserin, ja, das gibt es. Hier zwei Schritte für eine erste Veränderung: Finden sie als erstes einen Weg, um das Chaos anzunehmen, wie es ist. Dabei hilft es, die Hintergründe zu erkennen – z.B. „meine Mutter war extrem ordentlich und ich habe es gehasst“ oder „sie war unordentlich und ich habe es übernommen“. Dann definieren, sie das, was sie wirklich wollen positiv – z.B. statt „ich will kein Chaos“ oder „ich will Ordnung“ sagen sie „ich will Schönheit in meiner Wohnung“ oder „ich will auf meinem Schreibtisch einen Überblick haben und alles schnell finden“.

Sonntag, 22. April 2012

Wie wir unser Leben gestalten

Wir gestalten unser Leben auf unterschiedliche Weise - bewusst oder unbewusst. Auf der bewussten Ebene ist das Gestalten relativ einfach. Auch wenn es Hürden gibt, so können wir sie erkennen und alles dafür tun um sie zu überwinden. Auf der unbewussten Ebene wissen wir gar nicht, dass wir etwas zu der Situation beigetragen haben. Es hat dann oft den Anschein als wären wir machtlos und den Umständen hilflos ausgeliefert. Wir könnten beschwören, dass wir die Situation, wie sie ist, nicht wollen. Wenn wir uns diesen unbewussten Aspekt bewusst machen, verändert sich unmittelbar die Gesamtsituation. Typische Beispiele für unbewusste Aspekte sind:

Ich möchte eine Partnerschaft, aber egal was ich mache, ich finde keinen Partner. In disem Fall gibt es wie immer zahlreiche mögliche Gründe - z.B. ich habe Angst erneut verletzt zu werden und scheue daher unbewusst eine neue Beziehung.
Ich möchte erfolgreicher sein als bisher, aber es gelingt mir nicht. Auch in disem Fall gibt es natürlich viele mögliche Hintergründe - z.B. ich befürchte unbewusst, dass mein Erfolg automatisch zu wenig Freizeit oder sehr hohen Druck bedeute.

Wenn es in Ihrem Leben Bereiche gibt, die sich nicht verändern obwohl sie es versuchen, hilft externe Unterstützung - wie Coaching (auch telefonisch) oder systemische Aufstellungen. Außerdem biete ich ab 30. Juni / 1. Juli ein Ausbildungsseminar in dem sie unter anderem erfahren, wie sie selbst ihre Themen erkennen und lösen können. Mehr unter http://heikebehr.de/infos-seminare.htm oder gern auch telefonisch (030 85743438).

KOLUMNE . SIe fragen.. Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Durch das aggressive Verhalten meines Vaters habe ich viel Schmerz erfahren, den ich nicht noch einmal erleben möchte. Mein Partner hat hin und wieder auch aggressive Züge, die ich nicht ertrage. Ich möchte mich aber deshalb nicht trennen. Was kann ich tun?

Antwort:
Liebe Leserin, wir versuchen oft unsere schmerzhaften Erfahrungen unserer Kindheit zu vermeiden. In Ihrem Fall führt es dazu, dass jeder Mann, der nicht das totale Gegenteil ihres Vaters ist, eine Bedrohung darstellt, den alten Schmerz zu fühlen. Da reichen manchmal harmlose Handlungen als Auslöser, die den alten Schmerz reaktivieren. Meine Empfehlung sind die 4 Stufen der Wandlung: „Erkennen“, „Mitgefühl mit sich selbst“, „Annehmen, was ist“ und „Selbstverantwortung“. In Ihrem Fall bedeutet das, dass „Sie die Zusammenhänge mit Ihrer Vergangenheit erkennen“, „Sie verständnisvoll mit sich selbst sind“, „Sie akzeptieren, dass ihr Partner ist, wie er ist und dass Sie sind, wie Sie sind“ und „Erkennen, dass ihre Gefühle nur bedingt von Ihrem Partner abhängen“.

Samstag, 7. April 2012

Wie unsere Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt


Wenn Sie in der Vergangenheit eine (schlechte) Erfahrung gemacht haben, so entsteht daraus oft eine Art Kopplung und Verallgemeinerung.
 
Nehmen wir an, jemand hatte einen Vater, der einerseits erfolgreich war und andererseits nie Zeit für das Kind hatte. So entsteht daraus oft unbewusst eine Kopplung, dass der Vater keine Zeit hatte, weil er erfolgreich war ohne zu wissen, ob es nicht einen anderen Grund dafür gab. Ebenso schnell entsteht eine Verallgemeinerung, dass erfolgreichen Menschen grundsätzlich keine Zeit für ihre Kinder haben. D.h. für die Person mit dieser Kopplung und Verallgemeinerung schließen sich Erfolg und fürsorgliche Elternschaft einander aus. Möchte diese Person also eine gute Mutter bzw. Vater sein, so kann sie unbewusst dafür sorgen nicht zu erfolgreich zu sein. Diese Menschen sagen dann Sätze wie „ich will ja erfolgreich sein, aber es klappt einfach nicht. Ich weiß nicht, was ich noch versuchen soll.“
 
Wenn der unbewusste Wunsch (ich will eine gute Mutter / ein guter Vater sein) stärker ist als der bewusste (ich will erfolgreich sein), so wird dieser häufig nicht in Erfüllung gehen. 
Veränderung gibt es, wenn wir uns dieser Zusammenhänge bewusst werden. Das erreicht man unter anderem in Meditation oder durch Unterstützung in Einzelsitzungen oder systemischen Aufstellungen.

Freitag, 6. April 2012

KOLUMNE - SIe fragen ... Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Ich schlafe schlecht. Ich liege müde im Bett und mir schwirren tausend Gedanken durch den Sinn, die mich vom Einschlafen abhalten. Es sind vor allem Gedanken darüber was ich noch zu tun habe und was alles passieren kann bzw. wie ich Negatives verhindern könnte. Diese Situation zermürbt mich so langsam. Was kann ich tun?

Antwort:
Liebe Leserin, grundsätzlich gilt es erst einmal auszuschließen, dass die Schlaflosigkeit körperliche Ursachen hat. Abgesehen davon, gibt es verschiedene Ebenen, die Sie gleichzeitig angehen können. Hier zwei von vielen Möglichkeiten: Das eine sind ganz pragmatische Ansätze wie „alles aufschreiben, was zu tun ist, sobald es in den Sinn kommt“. Auf diese Weise können Sie es loslassen, weil Sie es nicht mehr vergessen können. Das andere ist Ihre innere Haltung. Es ist wichtig immer mehr aus der Ablehnung der Schlaflosigkeit zu kommen – Ablehnung verstärkt den Zustand und Annahme reduziert ihn. Stellen Sie sich beispielsweise Ihre Gedanken als schnatternde Kinder vor, die sie gewähren lassen oder laut und deutlich Stopp sagen.

Freitag, 23. März 2012

Familien-und Systemaufstellungen in Berlin Schöneberg - Ostermontag

Das nächste Aufstellungsseminar findet Ostermontag, den 9. April von 14:00 bis ca. 18:00 Uhr in der Praxis in Berlin Schöneberg (Nähe Akazienstraße) statt.

Kosten:
90,- für eine Teilnahme mit eigener Aufstellung und 15,- ohne eigene Aufstellung

Informationen zu Aufstellungen allgemein finden SIe unter www.heikebehr.de/systemaufstellungen.htm.
Informationen zu meiner Arbeit allgemein finden Sie unter www.heikebehr.de/arbeitsweise.htm und www.heikebehr.de/angebot.htm
... oder gern auch telefonisch (030 85743438)

Freitag, 24. Februar 2012

Sind Sie rundum glücklich? Gestalten Sie sich und Ihr Leben selbst (Ausbildungsseminar)


Inhalt: 
Wir gestalten unser Leben bereits selbst - 
ob es uns bewusst ist oder nicht und ob wir es wollen oder nicht

Wenn wir nicht wissen, dass wir einen körperlichen oder seelischen Schmerz extrem verstärken, wenn wir ihn ablehnen, dann wissen wir auch nicht, dass wir den Schmerz extrem verringern, wenn wir es schaffen ihn anzunehmen.
Wenn wir nicht wissen, dass unsere Gefühle nicht aus der Realität entspringen, sondern insbesondere aus unseren Erfahrungen, Vorstellungen und Glaubensstrukturen, dann wissen wir auch nicht, dass wir unsere Gefühle ändern können auch wenn die Situation selbst bleibt.
Wenn ....

Dieses Seminar gibt Raum, Hintergründe und Zusammenhänge in Ihrem Leben zu erkennen und sie auf unterschiedliche Weise aufzulösen. Ebenso zeigt es Möglichkeiten sich selbst und das Leben neu zu entdecken und zu gestalten – für sich selbst oder bei der Begleitung von Menschen.


Für wen
Für alle, die sich und Ihr Leben selbst gestalten wollen
oder Menschen dabei begleiten sich selbst oder ihr Leben zu gestalten - als Therapeut, Arzt, Führungskraft, Mutter, ...

Sind Sie rundum glücklich? Oder gibt es Bereiche in Ihrem Leben, die sie gern anders hätten?
Vielleicht bei sich selbst – eventuell mehr Freude, weniger Angst oder abnehmen?
Oder in Ihrer Partnerschaft oder in einer Beziehung zu einem anderen Menschen?
Oder äußere Umstände – vielleicht mehr Geld, einen neuen Job oder mehr Freizeit?

Erkennen Sie, was sie bisher davon abgehalten hat (z.B. Glaubenssätze, Ängste, Verstrickungen) und gestalten Sie Ihr Leben neu. Ich begleite Sie dabei.


Dauer und Termine
Eine Begleitung über 3 Monate, die folgendes beinhalten:
  • 3 Seminarwochenenden – jeweils ein Wochenende im April, Mai und Juni 2012
  • 2 Abende – jeweils 1 Abend zwischen den Wochenenden (optional)
  • Telefonische Einzelgespräche bei Bedarf
  • Termine werden mit den Teilnehmer_innen abgestimmt
Kosten
  • Sie Zahlen 300,- € beim ersten Seminartag und
  • den Betrag, der Ihnen das Seminar Wert war, am letzten Seminartag
 
Allgemeines:
  • Dieses Seminar findet in der Praxis in Berlin Schöneberg statt.
  • 4 bis 8 Teilnehmer_innen
  • Anmeldungen bitte sobald wie möglich, jedoch spätestens bis zum 28.3.2012
  • Anmeldungen bitte verbindlich per Post, Fax oder Mail an Heike Behr

Donnerstag, 2. Februar 2012

dieses Blog hat Geburtstag - ein Anlass um ...

Dieses Blog ist heute vor drei Jahren entstanden. Dies nehme ich zum Anlass zu danken - meiner Freundnin, die mich inspirierte und fast nötigte ein Blog zu schreiben und den Lesern, die das Angebot nutzen.

Außerdem ein Resümee über alle meine Texte, Geschichten, Gedichte, Zitate usw:
Was immer der Auslöser im Außen ist, die Lösung für unser Glück und inneren Frieden liegt bei uns. Mir liegt es am Herzen die Menschen dabei zu begleiten liebevoll mit sich selbst zu sein und zu erkennen wie sie ihr Leben erschaffen und was sie tun können, um es bei Bedarf anders zu gestalten.
Dies tue ich durch dieses Blog, durch meine Arbeit als Coach und Heilpraktikerin Psychotherapie und durch mein Sein.

Montag, 9. Januar 2012

System- und Familienaufstellungen am 14. Januar in Berlin Schöneberg

Das neue Jahr hat begonnen und es ist ein Anlass mehr,  aktiv voranzuschreiten
- beispielsweise durch systemische Aufstellungen.
Für alle, die ein Anliegen klären wollen oder den Nachmittag für Erkenntnisse, Erfahrungen, Wachstum nutzen wollen.
 
Der nächste Aufstellungstag findet am Samstag, den 14. Januar 2012 von 13:00 bis ca. 18:00 Uhr statt.

Mehr Informationen unter www.heikebehr.de oder gern per Mail (mail@heikebehr.de) oder telefonisch (030 85743438 oder 0175 5461954).
 
Anmeldungen bitte per Mail oder telefonisch.

Sonntag, 8. Januar 2012

Erwartungen in einer Beziehung - Gedicht von Heike Behr


Erwartungen in einer Beziehung

Welch eine Bürde für den anderen,
ich will ihm vertrauen können, statt mir selbst.

Welch eine Bürde für den anderen,
ich will ihn lieben, statt mich selbst.

Welch eine Bürde für den anderen,
ich will ihn verändern, statt mich selbst.

Welch eine Bürde für den anderen,
ich will ihn glücklich machen, statt mich selbst.

Und dann erwarte ich, dass er mir gibt,
was ich mir nicht gebe.

Freitag, 16. Dezember 2011

wahre Liebe - Gedicht von Heike Behr


Wahre Liebe

Was immer ich an mir nicht liebe,
liebe ich auch beim anderen nicht.
Wahre Liebe beinhaltet Selbstliebe.

Wenn ich mich selbst ganz liebe,
warum sollte ich dann anders sein als ich wirklich bin?
Wahre Liebe beinhaltet Authentizität.

Wenn ich mich selbst und den anderen ganz liebe,
was sollte ich dann ablehnen?
Wahre Liebe beinhaltet Wertfreiheit.

Wenn ich mich selbst und den anderen ganz liebe,
was sollte mich unruhig machen?
Wahre Liebe beinhaltet inneren Frieden.

Sonntag, 11. Dezember 2011

KOLUMNE: Sie fragen ... Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Ich bin seit 5 Jahren Single und wünsche mir schon längere Zeit eine neue Beziehung. Ich gehe am Wochenende weg, nutze diverse Internet-Plattformen, bin im Sportclub usw. Aber alle Männer, die ich kennen lerne, sind gebunden oder kommen aus unterschiedlichen Gründen überhaupt nicht als Partner für mich in Frage. Was kann ich noch tun?

Antwort:
Liebe Leserin, ich habe leider kein Patentrezept, aber weiß, dass wir uns im Allgemeinen selbst im Weg stehen. Hier zwei der häufigsten Ursachen, wie wir uns selbst von einer erfüllten Beziehung abhalten: Die Angst vor einer Beziehung ist größer als der Wunsch danach. Dies ist oft aus Angst (erneut) verletzt zu werden oder die Angst sich auf die Auseinandersetzungen und die damit verbundenen Gefühle einzulassen. Häufig sind es auch Glaubenssätze, die uns abhalten. Dazu gehören Überzeugungen wie „es gibt keine glücklichen Beziehungen“ oder „ich bin nicht gut genug für den Partner, den ich mir wünsche“. Finde das, was dich unbewusst abhält und du hast einen großen Schritt in Richtung  Beziehung gemacht.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Zitat John Lennon

Als ich 5 Jahre alt war, hat mir meine Mutter immer gesagt, dass Fröhlichkeit das wichtigste im Leben sei. Als ich in die Schule kam, wurde ich gefragt, was ich sein will, wenn ich groß bin. Ich schrieb "fröhlich". Sie meinten, ich hätte den Arbeitsauftrag nicht verstanden.
Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden."

John Lennon

Dienstag, 29. November 2011

Das Leben - Zitat Khalil Gibran

Was ist das Leben anders als ein Schlaf.
Seine Träume hindern uns daran,
eigene Herzenswünsche zu verwirklichen.
Das Geheimnis der Seele verbirgt die Trauer;
entfernt sich diese, wird die Freude es verhüllen.

Das Geheimnis des Lebens
entzieht sich den Blicken
durch den Schleier des Wohlstands;
wird dieser gelüftet,
ersetzt ihn der Schleier des Elends.

Gelingt es dir aber,
dich über Wohlstand und Elend zu erheben,
so berührst du den Schatten dessen,
den das Denken nicht fassen kann.

Freitag, 25. November 2011

KOLUMNE: Sie fragen ... Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Mein Mann hat sich von mir getrennt. Nun kommen zu der Traurigkeit und Enttäuschung auch noch der Streit ums Geld und die Betreuung der Kinder. Die Kinder bekommen unsere Auseinandersetzungen auch mit. Daher frage ich mich, was ich ihnen von den Streitigkeiten erzählen soll und was lieber nicht.

Antwort:
Liebe Leserin, eine Trennung ist immer für alle Beteiligten eine Herausforderung und es gibt leider kein Navi, was dir sagen kann, was du genau zu tun hast. Aber du kannst ein paar Dinge berücksichtigen, die allen helfen. Zum einen sei vor allem ehrlich zu dir selbst und habe Mitgefühl für dich und deine Gefühle. Sei auch ehrlich zu den Kindern, denn sie erkennen eine Lüge sofort (wenn auch nur unbewusst). Und bedenke, dass die Kinder von deinem Mann und dir abstammen. D.h. alles, was du bei deinem Mann ablehnst, lehnst du auch indirekt bei den Kindern ab und das tun sie dann auch. Hier helfen Sätze wie „ich kann damit nicht umgehen…“ statt „… das ist falsch…“.

Montag, 19. September 2011

KOLUMNE: Sie fragen ... Heike Behr antwortet

Ein Leser schrieb:
Ich habe einen Halbtagsjob, den ich nur des Geldes willen mache. Ich
gehe da nur mit großem Widerwillen hin und habe das Gefühl, dass mich
das krank macht. Auf der anderen Seite bin ich auf das Geld angewiesen
und kann es mir nicht leisten, einfach zu kündigen. Ich bin nun in der
Zwickmühle: Einerseits der Job, der mich aussaugt und psychisch belastet
- andererseits die Sorge um das Geld. Was soll ich tun?

Antwort:
Lieber Leser, es gibt drei Ansätze für eine mögliche Lösung:
1.      Gibt es einen Grund warum du keinen Job hast, der dir gefällt und genügend Geld bringt? Du kannst dir z.B. selbst folgende Fragen stellen und möglichst intuitiv beantworten:
·         Kann es einen Glaubenssatz geben, der dir nicht erlaubt einen Job zu haben der dich erfüllt und gleichzeitig genügend Geld einbringt? (Beispielsweise „das Leben ist hart“, „man kann nicht alles haben“,…)
·         Lebst du etwas nach, was es in deiner Familie gab oder lebst du etwas, was in deiner Familie abgelehnt wurde / wird?
2.   Wodurch entsteht im jetzigen Job die Gefahr für deine Gesundheit? Gibt es einen Weg deine Wahrnehmung zu verändern oder etwas aufzulösen, sodass du entspannt mit dem Job bist?
3.  Solange du durch Punkt 1 und 2 keine Lösung hast, ist es hilfreich dich bewusst zu entscheiden, was für dich im Moment höhere Priorität hat – Gesundheit oder Liquidität. Du kannst das unterstützen, indem du deine Entscheidung laut aussprichst. Beispielsweise „ich entscheide mich für meine Gesundheit und kündige“ oder „mir ist meine finanzielle Sicherheit im Moment wichtiger als meine Gesundheit und ich bleibe“.

Freitag, 16. September 2011

System- und Familienaufstellungen in Berlin Schöneberg am 24. Oktober

Für alle, die ein Anliegen klären wollen oder den Tag für Erkenntnisse, Erfahrungen, Wachstum nutzen wollen.
 
Der nächste Aufstellungsabend findet am Montag, den 24 Oktober von 19:00 bis ca. 21:30 Uhr statt.

Mehr Informationen unter www.heikebehr.de oder gern per Mail (mail@heikebehr.de) oder telefonisch unter 030 30839490 oder 0175 5461954.
 
Anmeldungen bitte per Mail oder telefonisch.

Montag, 8. August 2011

Werte - Ethik oder Moral?

Hierfür möchte von einer Erfahrung aus einem Seminar berichten, an dem ich vor vielen Jahren teilgenommen habe.
Wir hatten die Aufgabe unsere Werte zu definieren. Dafür bildeten wir Zweiergruppen und erzählten unseren Übungspartner jeweils unsere Werte, die der andere für uns aufschrieb. Die Werte hatte ich schon in vielen Seminaren aufgeschrieben - allerdings immer in Einzelarbeit. Nachdem ich meiner Werte meinem Übungspartner erzählt hatte, erzählte nun mein Übungspartner mir seine Werte. Als ersten und wichtigsten Wert bezeichnete er "Ehrlichkeit". Es durchzuckte mich als hätte ich das erste Maletwas verstanden. "Ehrlichkeit" ist auch ein wichtiger sogar sehr wichtiger Wert für mich. Dennoch hatte ich "Ehrlichkeit" in keinster Weise erwähnt, als ich zuvor meine Werteliste erstellt hatte. Ehrlichkeit ist für mich ein Wert, der selbstverständlich in meinem Leben ist. Nicht nur selbstverständlich für mich, sondern auch in meinen Erfahrungen mir gegenüber. Ich fühlte mich in meinem Leben nicht belogen. Ich wusste aber, dass mein Übungspartner schlechte Erfahrungen in seinem Leben mit dem Thema "Ehrlichkeit" hatte. Unter diesem Gesichtspunkt schaute ich mir später noch einmal meine Werteliste an und stellte fest, dass die Werte, die ich betont hatte meist mit schlechten Erfahrungen in meinem Leben in Zusammenhang standen. Anscheinend wollte ich mich mit der Sicherstellung dieser Werte davor schützen, ähnliche schlechte Erfahrungen zu wiederholen. Alle Werte, die ich einfach nur selbstverständlich in mir trage und die mit keinen schlechten Erfahrungen in Zusammenhang stehen, brauchte ich anscheinend nicht zu erwähnen.

Sonntag, 7. August 2011

KOLUMNE: Sie fragen ... Heike Behr antwortet


Sie fragen:
Mein 17-jähriger Sohn geht absolut respektlos mit mir um. Er mault mich
an, beschimpft mich oder entzieht sich. Jeder Versuch, mit ihm darüber
zu reden, endet in weiterem Streit. Wie kann ich ihm beibringen,
respektvoller mit mir umzugehen?

Heike Behr antwortet:
Lieber Leser, für mich stellt sich die Frage, ob du mit der Respektlosigkeit deines Sohnes im Frieden bist oder sie ablehnst. Ob man einem Pubertierenden, der im Kampf mit sich selbst und dem Rest der Welt ist, Respekt beibringen kann, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass es möglich ist, dass es dir mit seinem Verhalten gut geht. Was nicht bedeutet, sein Verhalten gut zu heißen oder zu schweigen, sondern zu sagen, was man zu sagen hat - auch um für sich selbst Einzustehen und dennoch einen Weg zu finden, das eigene Wohlbefinden unabhängig vom Verhalten des Sohnes zu machen.

Hilfen um trotzdem im Frieden zu sein und das eigene Wohlbefinden unabhängig vom Verhalten des Sohnes zu machen:
1. Mitgefühl mit deinem Sohn - natürlich auch mit dir selbst
2. Annehmen was ist. Das bedeutet nicht notwendigerweise es gut zu finden, sondern es zu akzeptieren. Annehmen ist nicht zu verwechseln mit Resignation. Es bedeutet im Frieden zu sein, mit dem was ist.
3. Selbstverantwortung dafür, wie es dir geht und wie du dich mit dem Verhalten deines Sohnes fühlst. Dein Sohn ist zwar für sein Verhalten, aber nicht für deine Gefühle verantwortlich.
Falls du eines der drei Punkte für dich nicht möglich ist, gilt es die Ursachen zu erkennen. Beim Erkennen von Hintergründen und Zusammenhängen braucht man manchmal Unterstützung, z.B. einen Partner, einen Freund oder einen Coach.    

Freitag, 1. Juli 2011

Familien- und Systemaufstellungen in Berlin Schöneberg am 5. September

Für alle, die ein Anliegen klären wollen oder den Tag für Erkenntnisse, Erfahrungen, Wachstum nutzen wollen.
 
Der nächste Aufstellungsabend findet am Montag, den 5 September von 19:00 bis ca. 21:30 Uhr statt.

Mehr Informationen unter www.heikebehr.de oder gern per Mail (mail@heikebehr.de) oder telefonisch unter 030 30839490 oder 0175 5461954.
 
Anmeldungen bitte per Mail oder telefonisch.

Samstag, 25. Juni 2011

Zitat Khalil Gibran - von der Liebe

Da sagte Almitra: Sprich uns von der Liebe.
Und er hob den Kopf und sah auf die Menschen, und es kam eine Stille über sie. Und mit lauter Stimme sagte er:
Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie, auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann wie der Nordwind den Garten verwüstet.
Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich.
So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern, steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.
Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
Sie mahlt dich, bis du weiß bist.
Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist;
Und dann weiht sie dich ihrem heiligem Feuer, damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.
All dies wird die Liebe mit dir machen, damit du die Geheimnisse deines Herzens kennen lernst und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.
Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst, dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken und vom Dreschboden der Liebe zu gehen.
In die Welt ohne Jahreszeiten, wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen,
und weinen, aber nicht all deine Tränen.
Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.
Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen; denn die Liebe genügt der Liebe.
Wenn du liebst, solltest du nicht sagen: „Gott ist in meinem Herzen“, sondern: „Ich bin in Gottes Herzen.“
Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.
Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.
Aber wenn du liebst und Wünsche haben musst, sollst du dir dies wünschen:
Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein, der seine Melodie der Nacht singt.
Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeit zu kennen.
Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein; und willig und freudig zu bluten.
Bei der Morgenröte mit beflügeltem Herzen zu erwachen und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen; zur Mittagszeit zu ruhen und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;  am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren; und dann einzuschlafen mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen und einem Lobgesang auf den Lippen.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Familien- und systemische Aufstellungen am 25. Juni in Berlin Schöneberg

Für alle, die ein Anliegen klären wollen oder den Tag für Erkenntnisse, Erfahrungen, Wachstum nutzen wollen.
 

Der nächste Aufstellungstag findet am Samstag, den 25 Juni von 10:00 bis 18:00 Uhr statt.

Mehr Informationen unter www.heikebehr.de oder gern per Mail (mail@heikebehr.de) oder telefonisch unter 030 30839490 oder 0175 5461954.
 

Anmeldungen bitte per Mail oder telefonisch.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Familien- und systemische Aufstellungen am 30. Mai in Berlin Schöneberg

Der nächste Aufstellungsabend findet am Montag, den 30. Mai von 19:00 bis ca. 21:30 Uhr statt.

Kosten: 15,- für eine Teilnahme als Repräsentant(in) und
               90,- für eine eigene Aufstellung.

Mehr Informationen unter www.heikebehr.de oder gern per Mail (mail@heikebehr.de) oder telefonisch unter 030 30839490 oder 0175 5461954 (rufe auch gern zurück).