Sonntag, 9. Dezember 2012

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet



Eine Leserin schrieb:
Weihnachten steht vor der Tür und obwohl ich Weihnachten liebe, graust es mir davor. Wie jedes Jahr Weihnachten treffe  ich am ersten Weihnachtstag die Verwandtschaft meines Mannes. Ich finde die gesamte Familie etwas anstrengend, aber es wäre alles halb so schlimm, wenn da nicht der Bruder meines Mannes wäre. Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, dem der Erfolg zu Kopf gestiegen ist. Ihn beschäftigt vor allem wie er noch reicher werden kann und die PS Zahl seines Autos. Das ist für mich kaum zu ertragen. Da ich meinem Mann zu Liebe auch dieses Jahr zu seiner Verwandtschaft mitkomme, stellt sich mir die Frage was ich tun kann, um den Tag bestmöglich zu überstehen.


Antwort:
Liebe Leserin, natürlich gibt es Menschen, deren Gesellschaft wir als unangenehm empfinden. Aber das führt nicht zwingend zu unerträglichen Empfindungen. Es liegt bei uns wie wir uns fühlen. Es sind unsere Sichtweisen, Erwartungen u.s.w., die unsere Wahrnehmung beeinflussen. Probieren sie es einfach einmal aus. Finden sie einen Weg, ihren Schwager verständnisvoll zu betrachten. Dabei kann es helfen sich bewusst zu machen, dass es auch Menschen gibt, die sie so wahrnehmen könnten, wie sie ihren Schwager. Beispielsweise Menschen, die wenig zu essen haben. Die würden ihre Probleme vermutlich ebenso verständnislos sehen wie sie die Probleme ihres Schwagers. Es zeigt wie relativ die Dinge sind. Es ist immer eine Frage der Perspektive. Falls das nicht ausreicht um verständnisvoll zu sein, denken sie sich eine Geschichte aus, die sein Verhalten für sie nachvollziehbar erklärt. Außerdem ist es wichtig sich bewusst zu machen, dass es Wege gibt für sich selbst zu sorgen. Wenn sie dann trotz aller Akzeptanz die Anwesenheit ihres Schwagers als unerträglich empfinden, suchen sie nach einem Weg, damit sie sich besser fühlen.  Ggf. einen anderen Platz oder einen anderen Raum. Ich wünsche ihnen viel Freude beim Ausprobieren und ein frohes Fest.

Montag, 3. Dezember 2012

Warum auf die Erfüllung unserer Wünsche warten um glücklich zu sein?

Was ist, wenn wir uns etwas wünschen, was wir nicht haben können? 

Wenn es nicht möglich ist oder es nicht möglich scheint. Wenn sie sich z.B.
  • wünschen einen Kopf kleiner oder größer zu sein als sie sind oder
  • eine Partnerschaft mit jemandem wünschen, der sie nicht liebt und keine Partnerschaft mit ihnen möchte oder 
  • sie wünschen sich ein Haus oder einen Porsche und werden aus heutiger Sicht niemals das Geld dafür besitzen oder
  • ....
Manchmal gibt es Wunder in unserem Leben, die diese Träume wahr machen. So kann es sein, dass wir unverhofft einen Porsche oder ein Haus geschenkt bekommen oder erben. Hingegen wird sich unsere Körpergröße eher nicht ändern. Aber ob die Wahrscheinlichkeit null oder zehn Prozent ist, dass sich unser Wunsch erfüllt, es liegt bei uns ob wir trotzdem glücklich und zufrieden sind. Ob sich unsere Wünsche jemals erfüllen wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht, ob wir dann das finden was wir erhoffen. Warum also auf die Erfüllung unserer Wünsche warten um glücklich zu sein?
  
Die größten Hemmschwellen zum Glück liegen in uns - unsere Ängste, Erwartungen, Sichtweisen etc. Damit liegt es aber auch in unseren Händen ob wir glücklich sind oder nicht.

Ich wünsche allen viel Freude beim entdecken und begleite alle, die Lust haben durch Einzelsitzungen, Seminare und Ausbildungen... siehe auch "Workshop - weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern".



Sonntag, 2. Dezember 2012

Zitat Bibel - Johannes 8.31.32

Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen

Montag, 12. November 2012

Workshop "weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern"



Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern 
1 Wochenende - nächster Termin 19. und 20. Januar 2013

Dieser Workshop möchte Ihnen zeigen, dass und wodurch sie ihr Leben gestalten und wie sie es verändern können, wenn sie wollen.  

Wir erschaffen unser Leben durch das wir tun und das, was wir nicht tun. Und noch mehr durch unsere Ängste, Erwartungen, Sichtweisen, u.s.w. Diese haben wir teilweise übernommen– von Eltern, Freunden, Partnern – und teilweise entwickelt, aufgrund von Erfahrungen, die wir gemacht haben. Dieser Workshop gibt einen Einblick und Überblick an welchen Stellen und wie wir unser Leben kreieren – ohne es oft zu wissen. Und es zeigt Möglichkeiten es zu verändern. 
Weitere Informationen gern telefonisch (030 85743438) oder per Mail (mail@heikebehr.de).

Termin
Samstag, 19. Januar von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 20. Januar von 10 bis 17 Uhr 

Ort
Praxis in Berlin Schöneberg, Hauptstraße 15

Kosten
150,- Euro pro Person (Ratenzahlung möglich)

Anmeldung an
Heike Behr, Hauptstraße 15, 10827 Berlin oder
mail@heikebehr.de

Dienstag, 9. Oktober 2012

Zitat Mikhail Naimy

Ihr lebt um lieben zu lernen und
ihr liebt um leben zu lernen.
Keine andere Aufgabe wird vom Menschen verlangt.

Freitag, 28. September 2012

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet



Eine Leserin schrieb:
Ich möchte abnehmen und schaffe es nicht. Ich habe so viele Diäten probiert. Einige haben überhaupt keine Wirkung gehabt und manche haben zumindest kurzfristig zum Erfolg geführt. Aber auch dann hatte ich nach einer Weile mein altes Gewicht zurück. Natürlich hatte ich auch schon vorher von diesem Jo-Jo-Effekt gelesen, aber nun kenne ich ihn aus eigener Erfahrung. Ich schaffe es nicht konsequent wenig zu essen und Sport zu treiben, um mein Gewicht dauerhaft zu verändern. Ich weiß nicht, was ich tun kann.

Antwort:
Liebe Leserin, es scheitert oft nicht an mangelndem Wissen, wenn wir unsere Ziele nicht erreichen. So wissen sie, dass weniger Essen und mehr Sport für ihr Ziel abzunehmen hilfreich sind. Wenn wir Disziplin anwenden um ein Ziel zu erreichen, so können wir eine Zeitlang durchhalten. Aber nach einer Weile der Disziplin verlieren wir die Lust oder ein unangenehmes Ereignis bringt uns dazu in alte Gewohnheiten zu verfallen. Langfristig ist es also am wirksamsten, wenn sie die Hintergründe für ihr Gewicht erkennen. So gibt es Menschen, die Übergewicht haben um sich zu schützen – z.B. vor Gefühlen oder vor etwas, was sie mit schlank sein verbinden. Nehmen sie sich etwas Zeit und fragen sie sich: „wenn es einen Nutzen für mich gibt mein Gewicht zu haben, was wäre das?“. Das können sie noch unterstützen indem sie die Augen schließen und sich selbst mit ihrem Wunschgewicht vorstellen. Wie fühlt sich das an? Gibt es Stimmen, die dagegen sprechen?

Sonntag, 23. September 2012

Zitat Mahatma Gandhi

Zuerst ignorieren sie dich, 
dann lachen sie über dich, 
dann bekämpfen sie dich 
und dann gewinnst du.

Sonntag, 26. August 2012

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Ich habe mich verliebt. Das ist ja erst einmal schön, aber ich merke, dass ich Angst habe, mich neu einzulassen. Ich habe in der Vergangenheit eine Menge schlechter Erfahrungen mit Männern gemacht, sodass ich Angst habe, dass das wieder passiert. Was kann ich tun?

Antwort:
Liebe Leserin, zunächst einmal hilft Verständnis für sie selbst. Das bringt die nötige Ruhe, die sie brauchen um einen klaren Kopf zu bekommen. Das Problem ist, dass wir wirklich immer wieder die gleichen Erfahrungen machen, wenn wir sie aus Angst vermeiden wollen. Das ist keine Magie, sondern Logik. Wir sehen, was wir zu sehen glauben. Wenn sie also befürchten schlechte Erfahrungen zu machen, so werden sie alle Handlungen ihres Partners, die nicht perfekt sind, bereits als schlecht bewerten. Es wäre hilfreich die eigentlichen Wurzeln ihres Themas herauszuarbeiten. Dafür bräuchten sie allerdings professionelle Unterstützung. Die folgende Übung können sie allein tun: Schreiben sie alle schlechten Erfahrungen aus allen bisherigen Beziehungen auf. Zu jeder schlechten Erfahrung schreiben sie etwas, was positiv daran sein könnte. Beispielsweise kann ich den Verlust eines Menschen sehen oder ich sehe die schöne Zeit, die ich bis dahin mit ihm hatte. Ebenso ist es unangenehm, wenn mein Partner meine Grenzen überschreitet und es kann mir die Gelegenheit geben, zu lernen meine Grenzen zu setzen. Wenn sie nichts Positives finden können, schreiben sie etwas, was es neutralisiert. Z.B. dass sie nicht der Grund für das Verhalten waren. Diese Übung bringt den nötigen Frieden mit der Vergangenheit, den wir brauchen um die Erlebnisse der Vergangenheit nicht immer wieder in die Zukunft zu transportieren.

Sonntag, 12. August 2012

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Ich habe regelmäßig unerträgliche Kopfschmerzen? Ich war bereits bei vielen Ärzten, die alle nichts gefunden haben. Was kann ich noch tun?

Antwort:
Liebe Leserin, es kann sein, dass es körperliche Auslöser für die Kopfschmerzen gibt, die bisher nicht gefunden wurden – beispielsweise körperliche Verspannungen bei denen Massage helfen kann. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass es psychische Ursachen für die Schmerzen gibt. Ich erinnere mich an einen Fall in meiner Praxis. Der Klientin ging es ebenso wie ihnen. Sie war eine sehr aktive und pflichtbewusste Frau, die sich erst Ruhe gönnte, wenn alle Aufgaben erfüllt waren oder wenn die Kopfschmerzen unerträglich wurden. So lernte sie unbewusst, dass Kopfschmerzen ihr die Ruhe brachten, die sie sich sonst nicht erlaubt hätte. Grundsätzlich gibt es viele mögliche psychische Auslöser. Sie können sich selbst die Frage stellen „gibt es besondere Umstände, die mit den Schmerzen einher gehen – beispielsweise Erschöpfung“. Außerdem können sie versuchen bei Schmerzen so gut wie möglich zu entspannen und den Schmerz zu akzeptieren - die Ablehnung des Schmerzes verstärkt den Schmerz.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Gefühle oder Situationen ablehnen - wie wir etwas verändern / es selbst neu gestalten


Die meisten von uns haben Gefühle oder Situationen, die sie bei sich und/oder anderen ablehnen. Versuchen sie einmal folgende Übung: Nehmen sie sich ein Blatt Papier und einen Stift. Es ist wichtig das Folgende wirklich aufzuschreiben. 
Dann schreiben sie, was sie ablehnen – vielleicht ein Gefühl, wie Wut oder eine bestimmte Situation. Als nächstes schreiben sie auf, was sie in ihrer Kindheit erlebt haben, was zu dem, was sie ablehnen geführt haben könnte. Lassen sie sich Zeit. Wenn ihnen nichts einfällt, denken sie sich einfach eine Geschichte aus. Anschließend lassen sie das, was sie aufgeschrieben haben ein wenig wirken. Wenn möglich mit Mitgefühl für sie selbst. Was empfinden sie nun, wenn sie an das, was sie ablehnen, denken? Gat sich etwas geändert?
Als nächstes schreiben sie auf, wofür das, was sie ablehnen gut sein könnte. Wenn es irgendeinen Vorteil für sie gibt, was könnte das sein. Wenn ihnen nichts einfallen sollte, denken sie sich einfach wieder etwas aus. Lassen sie es wieder wirken und fühlen erneut, wie es ihnen nun mit dem Abgelehnten geht. Hat sich etwas verändert?


PS: Auf welche Weise sie sich und ihr Leben noch selbst gestalten können, erfahren sie bei meiner Ausbildung „Gestalten Sie sich und ihr Leben selbst“. Die nächste Ausbildung beginnt im November. Mehr Informationen unten oder auf meiner Homepage oder gerne auch persönlich.





Mittwoch, 27. Juni 2012

Das Leben selbst gestalten - Ausbildungsseminar


Für alle, die sich und Ihr Leben selbst gestalten wollen oder Menschen dabei begleiten sich selbst oder ihr Leben zu gestalten   - als Therapeut, Arzt, Führungskraft, Mutter, ...
 
– 3 Wochenenden + telefonische Betreuung + 2 Abende
Start im November 2012 (detaillierte Termine werden mit den Teilnehmer_innen abgestimmt)
mehr Informationen unter www.heikebehr.de/infos-seminare.htm oder gerne auch telefonisch
  
Inhalt:
Dieses Seminar gibt Raum, Hintergründe und Zusammenhänge in Ihrem Leben zu erkennen und sie auf unterschiedliche Weise aufzulösen. Ebenso zeigt es Möglichkeiten sich selbst und das Leben neu zu entdecken und zu gestalten – für sich selbst oder bei der Begleitung von Menschen.
Wir arbeiten mit speziellen Übungen und Aufstellungen auf Basis der 4 Stufen der Wandlung
Für wen
Sind Sie rundum glücklich? Oder gibt es Bereiche in Ihrem Leben, die sie gern anders hätten?
Vielleicht bei sich selbst – eventuell mehr Freude, weniger Angst oder abnehmen?
Oder in Ihrer Partnerschaft oder in einer Beziehung zu einem anderen Menschen?
Oder äußere Umstände – vielleicht mehr Geld, einen neuen Job oder mehr Freizeit?
Erkennen Sie, was sie bisher davon abgehalten hat (z.B. Glaubenssätze, Ängste, Verstrickungen) und gestalten Sie Ihr Leben neu. Ich begleite Sie dabei.
Kosten
Sie zahlen 300 € bei Beginn des Seminars und das, was Ihnen das Seminar Wert war am Ende des Seminars

Montag, 21. Mai 2012

Zitat Oscar Wilde

Selbstsucht heißt nicht:
so leben, wie man zu leben wünscht,

sie heißt:
von anderen verlangen, so zu leben, wie man zu leben wünscht.

Freitag, 18. Mai 2012

wahre Liebe bleibt

Sind Sie schon einmal geflogen, wenn am Himmel graue Wolken waren. Dann kennen Sie das Erlebnis bei grauen Himmel loszufliegen und wenn SIe über den Wolken fliegen sehen sie den strahlend blauen Himmel. So in etwa ist das mit der wahren Liebe. So wie sich vor dem blauen Himmel graue Wolken setzen können, so können sich auch vor der wahren Liebe Gefühle wie Zorn und Wut setzen. In diesen Momenten kann man sich nicht vorstellen, dass der Himmel noch blau bzw. die Liebe noch da ist. Erst wenn  grauen Wolken bzw. Gefühle weg sind, kann man den blauen Himmel bzw. die Liebe wieder sehen. Aber die Liebe war nie weg, sie war nur verdeckt wie der Himmel mit den Wolken.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Selbstwert


Selbstwert ist das, was wir aus unserer Sicht selbst Wert sind. Viele definieren ihren Wert über das, was sie an materiellen Gütern besitzen (mein Haus, mein Auto,…) oder was sie in ihrem Leben geschafft haben (Ausbildung, Karriere, Sporterfolge, ...). Das tun wir weil wir es nicht anders gelernt haben oder weil wir den Wert unseres Selbst nicht erkennen oder nicht schätzen. Dann brauchen wir einen Wert im Außen um uns nicht wertlos zu fühlen.

Wenn wir unseren von materiellen Gütern und Erfolgen unabhängigen Selbstwert aufbauen wollen, hilft es zu erkennen, wie wir unseren Wert zerstören.
Ein Beispiel, das die meisten kennen, ist sich selbst zu bewerten oder sogar zu beschimpfen. Wenn uns etwas misslungen ist kommen Sätze in den Sinn wie „das war ja dämlich“, „ich bin einfach zu blöd“, …. Stattdessen könnten wir auch denken „schade, dass es nicht geklappt hat. Das nächste Mal versuche ich es anders zu machen“ oder „Auch wenn es nicht geklappt hat, versuche ich es weiterhin“ oder….
Ein weiteres Beispiel ist sich mit anderen zu vergleichen. Dann vergleichen wir typischerweise nicht den gesamten Menschen, sondern nur eine Facette, die bei dem anderen besonders gut ist. Ob der oder die andere nun besonders hübsch ist oder besonders gut singen kann oder etwas anderes, ist egal. Der oder die andere ist in einem Punkt besser als wir und wir nehmen das zum Anlass uns schlecht zu machen, weil wir in diesem Punkt nicht genau so gut sind. 
Es gibt zahlreiche Beispiele wie wir unseren Wert verkleinern. Wichtig ist zu erkennen, dass WIR das tun. Selbst wenn uns jemand sagen würde, dass wir nichts Wert sind, läge es noch immer an uns dieses Urteil anzunehmen.

Wer erkennt wie er sein Leben auf diese oder eine andere Art gestaltet, kann es verändern.
Mein Ausbildungsseminar "Gestalten Sie sich und Ihr Leben selbst" gibt Raum Hintergründe und Zusammenhänge zu erkennen und auf unterschiedliche Weise aufzulösen. 
Mehr Informationen unter http://heikebehr.de/infos-seminare.htm oder gern auch telefonisch.

Freitag, 4. Mai 2012

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Ich verzweifele noch an dem Chaos in meinem Leben. Es ist mir nicht möglich Ordnung zu halten. Das fängt in meiner Wohnung an und endet im Büro auf meinem Schreibtisch. Gibt es etwas, was mir helfen könnte?

Antwort:
Liebe Leserin, ja, das gibt es. Hier zwei Schritte für eine erste Veränderung: Finden sie als erstes einen Weg, um das Chaos anzunehmen, wie es ist. Dabei hilft es, die Hintergründe zu erkennen – z.B. „meine Mutter war extrem ordentlich und ich habe es gehasst“ oder „sie war unordentlich und ich habe es übernommen“. Dann definieren, sie das, was sie wirklich wollen positiv – z.B. statt „ich will kein Chaos“ oder „ich will Ordnung“ sagen sie „ich will Schönheit in meiner Wohnung“ oder „ich will auf meinem Schreibtisch einen Überblick haben und alles schnell finden“.

Sonntag, 22. April 2012

Wie wir unser Leben gestalten

Wir gestalten unser Leben auf unterschiedliche Weise - bewusst oder unbewusst. Auf der bewussten Ebene ist das Gestalten relativ einfach. Auch wenn es Hürden gibt, so können wir sie erkennen und alles dafür tun um sie zu überwinden. Auf der unbewussten Ebene wissen wir gar nicht, dass wir etwas zu der Situation beigetragen haben. Es hat dann oft den Anschein als wären wir machtlos und den Umständen hilflos ausgeliefert. Wir könnten beschwören, dass wir die Situation, wie sie ist, nicht wollen. Wenn wir uns diesen unbewussten Aspekt bewusst machen, verändert sich unmittelbar die Gesamtsituation. Typische Beispiele für unbewusste Aspekte sind:

Ich möchte eine Partnerschaft, aber egal was ich mache, ich finde keinen Partner. In disem Fall gibt es wie immer zahlreiche mögliche Gründe - z.B. ich habe Angst erneut verletzt zu werden und scheue daher unbewusst eine neue Beziehung.
Ich möchte erfolgreicher sein als bisher, aber es gelingt mir nicht. Auch in disem Fall gibt es natürlich viele mögliche Hintergründe - z.B. ich befürchte unbewusst, dass mein Erfolg automatisch zu wenig Freizeit oder sehr hohen Druck bedeute.

Wenn es in Ihrem Leben Bereiche gibt, die sich nicht verändern obwohl sie es versuchen, hilft externe Unterstützung - wie Coaching (auch telefonisch) oder systemische Aufstellungen. Außerdem biete ich ab 30. Juni / 1. Juli ein Ausbildungsseminar in dem sie unter anderem erfahren, wie sie selbst ihre Themen erkennen und lösen können. Mehr unter http://heikebehr.de/infos-seminare.htm oder gern auch telefonisch (030 85743438).

KOLUMNE . SIe fragen.. Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Durch das aggressive Verhalten meines Vaters habe ich viel Schmerz erfahren, den ich nicht noch einmal erleben möchte. Mein Partner hat hin und wieder auch aggressive Züge, die ich nicht ertrage. Ich möchte mich aber deshalb nicht trennen. Was kann ich tun?

Antwort:
Liebe Leserin, wir versuchen oft unsere schmerzhaften Erfahrungen unserer Kindheit zu vermeiden. In Ihrem Fall führt es dazu, dass jeder Mann, der nicht das totale Gegenteil ihres Vaters ist, eine Bedrohung darstellt, den alten Schmerz zu fühlen. Da reichen manchmal harmlose Handlungen als Auslöser, die den alten Schmerz reaktivieren. Meine Empfehlung sind die 4 Stufen der Wandlung: „Erkennen“, „Mitgefühl mit sich selbst“, „Annehmen, was ist“ und „Selbstverantwortung“. In Ihrem Fall bedeutet das, dass „Sie die Zusammenhänge mit Ihrer Vergangenheit erkennen“, „Sie verständnisvoll mit sich selbst sind“, „Sie akzeptieren, dass ihr Partner ist, wie er ist und dass Sie sind, wie Sie sind“ und „Erkennen, dass ihre Gefühle nur bedingt von Ihrem Partner abhängen“.

Samstag, 7. April 2012

Wie unsere Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt


Wenn Sie in der Vergangenheit eine (schlechte) Erfahrung gemacht haben, so entsteht daraus oft eine Art Kopplung und Verallgemeinerung.
 
Nehmen wir an, jemand hatte einen Vater, der einerseits erfolgreich war und andererseits nie Zeit für das Kind hatte. So entsteht daraus oft unbewusst eine Kopplung, dass der Vater keine Zeit hatte, weil er erfolgreich war ohne zu wissen, ob es nicht einen anderen Grund dafür gab. Ebenso schnell entsteht eine Verallgemeinerung, dass erfolgreichen Menschen grundsätzlich keine Zeit für ihre Kinder haben. D.h. für die Person mit dieser Kopplung und Verallgemeinerung schließen sich Erfolg und fürsorgliche Elternschaft einander aus. Möchte diese Person also eine gute Mutter bzw. Vater sein, so kann sie unbewusst dafür sorgen nicht zu erfolgreich zu sein. Diese Menschen sagen dann Sätze wie „ich will ja erfolgreich sein, aber es klappt einfach nicht. Ich weiß nicht, was ich noch versuchen soll.“
 
Wenn der unbewusste Wunsch (ich will eine gute Mutter / ein guter Vater sein) stärker ist als der bewusste (ich will erfolgreich sein), so wird dieser häufig nicht in Erfüllung gehen. 
Veränderung gibt es, wenn wir uns dieser Zusammenhänge bewusst werden. Das erreicht man unter anderem in Meditation oder durch Unterstützung in Einzelsitzungen oder systemischen Aufstellungen.

Freitag, 6. April 2012

KOLUMNE - SIe fragen ... Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Ich schlafe schlecht. Ich liege müde im Bett und mir schwirren tausend Gedanken durch den Sinn, die mich vom Einschlafen abhalten. Es sind vor allem Gedanken darüber was ich noch zu tun habe und was alles passieren kann bzw. wie ich Negatives verhindern könnte. Diese Situation zermürbt mich so langsam. Was kann ich tun?

Antwort:
Liebe Leserin, grundsätzlich gilt es erst einmal auszuschließen, dass die Schlaflosigkeit körperliche Ursachen hat. Abgesehen davon, gibt es verschiedene Ebenen, die Sie gleichzeitig angehen können. Hier zwei von vielen Möglichkeiten: Das eine sind ganz pragmatische Ansätze wie „alles aufschreiben, was zu tun ist, sobald es in den Sinn kommt“. Auf diese Weise können Sie es loslassen, weil Sie es nicht mehr vergessen können. Das andere ist Ihre innere Haltung. Es ist wichtig immer mehr aus der Ablehnung der Schlaflosigkeit zu kommen – Ablehnung verstärkt den Zustand und Annahme reduziert ihn. Stellen Sie sich beispielsweise Ihre Gedanken als schnatternde Kinder vor, die sie gewähren lassen oder laut und deutlich Stopp sagen.

Freitag, 23. März 2012

Familien-und Systemaufstellungen in Berlin Schöneberg - Ostermontag

Das nächste Aufstellungsseminar findet Ostermontag, den 9. April von 14:00 bis ca. 18:00 Uhr in der Praxis in Berlin Schöneberg (Nähe Akazienstraße) statt.

Kosten:
90,- für eine Teilnahme mit eigener Aufstellung und 15,- ohne eigene Aufstellung

Informationen zu Aufstellungen allgemein finden SIe unter www.heikebehr.de/systemaufstellungen.htm.
Informationen zu meiner Arbeit allgemein finden Sie unter www.heikebehr.de/arbeitsweise.htm und www.heikebehr.de/angebot.htm
... oder gern auch telefonisch (030 85743438)

Freitag, 24. Februar 2012

Sind Sie rundum glücklich? Gestalten Sie sich und Ihr Leben selbst (Ausbildungsseminar)


Inhalt: 
Wir gestalten unser Leben bereits selbst - 
ob es uns bewusst ist oder nicht und ob wir es wollen oder nicht

Wenn wir nicht wissen, dass wir einen körperlichen oder seelischen Schmerz extrem verstärken, wenn wir ihn ablehnen, dann wissen wir auch nicht, dass wir den Schmerz extrem verringern, wenn wir es schaffen ihn anzunehmen.
Wenn wir nicht wissen, dass unsere Gefühle nicht aus der Realität entspringen, sondern insbesondere aus unseren Erfahrungen, Vorstellungen und Glaubensstrukturen, dann wissen wir auch nicht, dass wir unsere Gefühle ändern können auch wenn die Situation selbst bleibt.
Wenn ....

Dieses Seminar gibt Raum, Hintergründe und Zusammenhänge in Ihrem Leben zu erkennen und sie auf unterschiedliche Weise aufzulösen. Ebenso zeigt es Möglichkeiten sich selbst und das Leben neu zu entdecken und zu gestalten – für sich selbst oder bei der Begleitung von Menschen.


Für wen
Für alle, die sich und Ihr Leben selbst gestalten wollen
oder Menschen dabei begleiten sich selbst oder ihr Leben zu gestalten - als Therapeut, Arzt, Führungskraft, Mutter, ...

Sind Sie rundum glücklich? Oder gibt es Bereiche in Ihrem Leben, die sie gern anders hätten?
Vielleicht bei sich selbst – eventuell mehr Freude, weniger Angst oder abnehmen?
Oder in Ihrer Partnerschaft oder in einer Beziehung zu einem anderen Menschen?
Oder äußere Umstände – vielleicht mehr Geld, einen neuen Job oder mehr Freizeit?

Erkennen Sie, was sie bisher davon abgehalten hat (z.B. Glaubenssätze, Ängste, Verstrickungen) und gestalten Sie Ihr Leben neu. Ich begleite Sie dabei.


Dauer und Termine
Eine Begleitung über 3 Monate, die folgendes beinhalten:
  • 3 Seminarwochenenden – jeweils ein Wochenende im April, Mai und Juni 2012
  • 2 Abende – jeweils 1 Abend zwischen den Wochenenden (optional)
  • Telefonische Einzelgespräche bei Bedarf
  • Termine werden mit den Teilnehmer_innen abgestimmt
Kosten
  • Sie Zahlen 300,- € beim ersten Seminartag und
  • den Betrag, der Ihnen das Seminar Wert war, am letzten Seminartag
 
Allgemeines:
  • Dieses Seminar findet in der Praxis in Berlin Schöneberg statt.
  • 4 bis 8 Teilnehmer_innen
  • Anmeldungen bitte sobald wie möglich, jedoch spätestens bis zum 28.3.2012
  • Anmeldungen bitte verbindlich per Post, Fax oder Mail an Heike Behr

Donnerstag, 2. Februar 2012

dieses Blog hat Geburtstag - ein Anlass um ...

Dieses Blog ist heute vor drei Jahren entstanden. Dies nehme ich zum Anlass zu danken - meiner Freundnin, die mich inspirierte und fast nötigte ein Blog zu schreiben und den Lesern, die das Angebot nutzen.

Außerdem ein Resümee über alle meine Texte, Geschichten, Gedichte, Zitate usw:
Was immer der Auslöser im Außen ist, die Lösung für unser Glück und inneren Frieden liegt bei uns. Mir liegt es am Herzen die Menschen dabei zu begleiten liebevoll mit sich selbst zu sein und zu erkennen wie sie ihr Leben erschaffen und was sie tun können, um es bei Bedarf anders zu gestalten.
Dies tue ich durch dieses Blog, durch meine Arbeit als Coach und Heilpraktikerin Psychotherapie und durch mein Sein.

Montag, 9. Januar 2012

System- und Familienaufstellungen am 14. Januar in Berlin Schöneberg

Das neue Jahr hat begonnen und es ist ein Anlass mehr,  aktiv voranzuschreiten
- beispielsweise durch systemische Aufstellungen.
Für alle, die ein Anliegen klären wollen oder den Nachmittag für Erkenntnisse, Erfahrungen, Wachstum nutzen wollen.
 
Der nächste Aufstellungstag findet am Samstag, den 14. Januar 2012 von 13:00 bis ca. 18:00 Uhr statt.

Mehr Informationen unter www.heikebehr.de oder gern per Mail (mail@heikebehr.de) oder telefonisch (030 85743438 oder 0175 5461954).
 
Anmeldungen bitte per Mail oder telefonisch.

Sonntag, 8. Januar 2012

Erwartungen in einer Beziehung - Gedicht von Heike Behr


Erwartungen in einer Beziehung

Welch eine Bürde für den anderen,
ich will ihm vertrauen können, statt mir selbst.

Welch eine Bürde für den anderen,
ich will ihn lieben, statt mich selbst.

Welch eine Bürde für den anderen,
ich will ihn verändern, statt mich selbst.

Welch eine Bürde für den anderen,
ich will ihn glücklich machen, statt mich selbst.

Und dann erwarte ich, dass er mir gibt,
was ich mir nicht gebe.