Mögen sich Ihre Wünsche erfüllen und Sie auch glücklich sein,
solange sich Ihre Wünsche noch nicht erfüllt haben.
Von Herzen alles Liebe
Heike Behr
Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern. Als Coach und Heilpraktikerin Psychotherapie begleite ich Sie dabei durch Einzelsitzungen, systemische Aufstellungen / Familienaufstellungen und Seminare. Diese Arbeit ist meine Passion. Meine Gedanken und Ideen teile ich mit Ihnen in diesem blog.
Donnerstag, 1. Januar 2015
Donnerstag, 18. Dezember 2014
Aufstellungstag und mehr zum Thema Wunschgewicht - in Berlin-Schöneberg
Wollen Sie Ihr Gewicht verändern? Vermutlich
wissen Sie, dass Sie sich mehr bewegen sollten oder gesünder ernähren. Aber was
blockiert Sie - was hält Sie davon ab? Und was hat außerdem Einfluss auf
Ihr Gewicht - Stress, Glaubenssätze,...? An diesem Tag haben Sie die
Möglichkeit es herauszufinden und Lösungen zu entdecken.
Wie? Durch gezielte Übungen, durch eine eigene systemische
Aufstellung zum Wunschgewicht und durch das Wahrnehmen der unterschiedlichen
beeinflussenden Faktoren als Repräsentant in den Aufstellungen der anderen
TeilnehmerInnen.
Wann? Samstag, den 17. Januar 2015, 10 bis 18
Uhr (1 Std. Mittagspause)
Wo? Praxis in der Hauptstraße 15 in Berlin Schöneberg
Kosten: 100,- Teilnahme mit eigener Aufstellung und 35,-
ohne eigene Aufstellung
Anmeldungen bitte per Mail an mail@heikebehr.de. Es sind maximal 6
Aufstellungen möglich. Alle weiteren Anmeldungen sind daher nur ohne eigene
Aufstellung machbar.
Informationen zu Aufstellungen allgemein erhalten
Sie unter www.heikebehr.de/systemaufstellungen.htm
oder gern auch telefonisch (0175 5461954)
Freitag, 28. November 2014
Das nächste Jahr wird anders? - Workshop "Das Leben selbst gestalten"
Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder
das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten (Zitat Albert Einstein)
Wollen Sie im neuen Jahr etwas anderes haben
als bisher, so macht es Sinn auch etwas anderes zu tun als bisher. Wie wäre es
mit meinem Workshop „Das Leben selbst gestalten“?
An diesem Wochenende finden Sie heraus welche
Erwartungen, Befürchtungen, Glaubenssätze und Bewertungen Sie haben und wie sie
Ihr Leben zu dem machen, was es für Sie ist. Außerdem lernen Sie einfache
Übungen als Hilfsmittel für Veränderungen kennen.
Der Workshop ist für Menschen, die etwas in
Ihrem Leben verändern wollen, die Lust haben sich selbst zu entdecken und zu
verstehen und bereit sind umzudenken und neue Wege zu gehen.
Der nächste Workshop findet am 3.- 4. Januar 2015 statt. Kosten pro
TeilnehmerIn: 150,-. Schnell Entschlossene zahlen bei verbindlicher Anmeldung
bis zum 8. Dezember 130,- €. Anmeldungen bis spätestens 24. Dezember 2014 per
Mail an mail@heikebehr.de.
Feedback einer Teilnehmerin: „….
Das Seminar hat einen Prozess bei mir ausgelöst, mir Möglichkeiten aufgezeigt,
Sichtweisen, die mir viele Begegnungen und Erlebnisse jetzt in einem ganz
anderen Licht erscheinen lassen. Ich habe ein Stück mehr die Verantwortung für
mein Leben in die Hand genommen um mein Leben jetzt und in Zukunft selber zu
gestalten. Dafür werde ich Heike immer dankbar sein.“
Neugierig? Mehr
Informationen zu meinem Workshop und meine Arbeit erhalten Sie unter www.heikebehr.de und gern auch
telefonisch (0175 5461954 bzw. 030 85743438).
Freitag, 24. Oktober 2014
Den Alltag weise leben - Rezitation aus meinem Buch "Das Leben selbst gestalten"
Kennen Sie das: Sie ärgern sich über das Verhalten einer anderen Person oder
einen Umstand in ihrem Leben so sehr, dass es ihnen dadurch schlecht geht.
Vielleicht ist es der Partner, der seine Sachen rumliegen lässt statt
mitzuhelfen - oder die Partnerin, die an ihnen rumnörgelt statt Verständnis zu
haben. Oder sie ärgern sich darüber, dass ihnen niemand bei ihren
Rückenschmerzen helfen kann. Nicht einmal ein Arzt.
Ich arbeite als Coach und Heilpraktikerin Psychotherapie
Aus den Erfahrungen meiner Arbeit und meines eigenen Lebenswegs ist mein
Buch entstanden, das ich ihnen jetzt vorstelle.
Manchmal ärgern wir uns erst gar nicht und manchmal verschwindet der Ärger gleich wieder.
Aber was ist mit den Tagen und den Situationen an denen der Ärger
bleibt. Mitunter verdirbt er uns den ganzen Tag und mitunter raubt er uns sogar
den Schlaf. Dann gibt es zwar keine Wege, dass sich alle so verhalten und alles
so ist, wie wir es uns wünschen. Aber es gibt Wege, dass es uns damit gut geht.
Das uns so ein Verhalten oder eine Situation weder den Tag verdirbt noch den
Schlaf raubt.
Darum geht es unter anderem in meinem Buch.
Es ist ein Leitfaden, der Ihnen Beispiele zeigt wodurch Sie Ihr Leben
selbst gestalten. Sei es durch die Art, wie Sie Dinge sehen und sie bewerten
oder sei es durch Ihre Erwartungen und Vorstellungen. Die Vielfalt ist groß.
All das bestimmt wie Sie ihre Erlebnisse wahrnehmen.
Jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen und zeigt anhand eines Erlebnisses
der Protagonistin Emma ein Beispiel dafür
und es zeigt wie Sie ihr Leben verändern können, wenn Sie es wollen.
Durch die Vielfalt von Situationen aus dem Alltag entsteht die
Anwendbarkeit für Ihre persönlichen Anliegen.
Unten finden Sie eins von insgesamt 20 Kapiteln . Das Kapitel heißt
NUR FÜR HEUTE. Dabei geht es darum, was passiert, wenn wir im jetzt bleiben.
Und für alle, die mehr wissen wollen –
dieses Buch können sie in allen Buchhandlungen bestellen
und natürlich auch online
Alles Gute und viel Freude beim Gestalten Ihres Lebens
Heike Behr
Hier das Kapitel NUR FÜR HEUTE:
Emma traf sich mit ihrer Freundin Alex auf ein Glas Wein in einem Bistro um die Ecke um beim anderen Rat zu suchen. Alex ärgerte sich über ihren Freund Ben, der sich wieder einmal von ihr zurückzog und kaum ein Wort mit ihr sprach. Emma schließlich ärgerte sich über ihren Nachbarn, der permanent zu laut ist und alle ihre Bitten, seine Lautstärke ein wenig zu dezimieren, einfach nur ignorierte.
Heike Behr
PS: Möchten Sie entdecken
wodurch Sie Ihr Leben gestalten?
Und was Sie tun können damit sich etwas in Ihrem Leben
verändert?
Ich begleite Sie gern! Rufen Sie mich an (0175
5461954) oder schreiben Sie mir (mail@heikebehr.de).Hier das Kapitel NUR FÜR HEUTE:
Emma traf sich mit ihrer Freundin Alex auf ein Glas Wein in einem Bistro um die Ecke um beim anderen Rat zu suchen. Alex ärgerte sich über ihren Freund Ben, der sich wieder einmal von ihr zurückzog und kaum ein Wort mit ihr sprach. Emma schließlich ärgerte sich über ihren Nachbarn, der permanent zu laut ist und alle ihre Bitten, seine Lautstärke ein wenig zu dezimieren, einfach nur ignorierte.
Alex sah keinen Ausweg. Egal was sie versuchte, es änderte sich nichts.
Emma ging es ebenso. Auch ihre Versuche etwas zu verändern hatten keinen
Erfolg. Alle beide hatten das Gefühl es gäbe keine Lösung für ihr Problem und
ihre Situation würde sich niemals ändern. Diese Vorstellung ließ das Problem noch größer erscheinen, als
es ohnehin schon war. Emma fand ihr eigenes Thema schwieriger als das von Alex,
da aus ihrer Sicht offensichtlich war, dass Ben früher oder später wieder mit
Alex reden würde. Dadurch war es ja nur eine Frage der Zeit bis sich Alex
Problem auflöst. Für Alex war das ganz anders. Aus ihrer Sicht empfand sie Emmas
Situation eher unproblematisch. Emma waren nicht wie ihr selbst die Hände
gebunden. Sie könnte die Polizei rufen oder die Hausverwaltung verständigen um
sich Unterstützung zu holen. Alex hingegen könnte ja schlecht andere Gefühle
von Ben einklagen. Außerdem könnte Emma
im Notfall sogar die Wohnung wechseln und der Verlust einer Wohnung war ja
schließlich nicht mit dem Verlust eines Lebenspartners zu vergleichen. Beide
fühlten sich von dem anderen nicht verstanden. Sowohl Emma als auch Alex hatten das Gefühl, dass
der andere die eigene Not nicht erkennt. Nach anfänglichem Gefühl von Grummeln
beruhigte sich Emma wieder und kam auf die Idee, dass es vielleicht für beide
gar keine Not gab. Emma überlegte, was für sie die Not so groß machte. Da war
vor allem das Gefühl es würde niemals aufhören. In einem Punkt hatte Alex
natürlich Recht, Sie könnte sehr wohl die Hausverwaltung oder sogar die Polizei
einbeziehen und im Notfall sogar ausziehen. Das bedeutete, es gab eine Lösung.
Wenn auch keine angenehme, so gab es dennoch eine Lösung. Und somit war auch
klar, dass ihr Problem früher oder später gelöst würde. Dadurch beruhigte sich
das Gefühl von Stress bei Emma. Und in der Ruhe, die nun entstand wurde Emma
klar, dass es so oder so gar kein Problem für immer sein konnte. Spätestens
wenn ihr Nachbar oder sie selbst auszog wäre dieses Problem behoben. Emma ging
es schlagartig besser. Das Gefühl von Hoffnungslosigkeit verschwand. Als Emma
ihre Gedanken mit Alex geteilt hat, wollte Alex gucken, ob es bei ihr ähnlich war.
Auf jeden Fall war auch bei Alex dieses
Gefühl, dass das Problem für immer sei. Und ebenso wie bei Emma war schnell
klar, dass es natürlich nicht für immer war. Es gab das Problem jetzt und
eventuell noch ein paar Tage. Und auch wenn es sich in einigen Tagen oder
Wochen wiederholen könnte, so wäre es auch dann nur für eine bestimmte Zeit.
Auch bei Alex trat durch diese Betrachtung Ruhe ein und das Problem schrumpfte
so, dass es sich nicht mehr wie ein Problem anfühlte. Auch Alex fühlte sich
sofort besser.
Emma und Alex ging es nun gut und
sie hatten einen schönen und geselligen Abend, den sie sehr genossen. Da Alex
am nächsten Tag früh aufstehen musste, gingen beide schon relativ früh nach
Hause. Als Emma zu Hause ankam, setzte sie sich mit einem Tee in ihren
Lieblingssessel mit ihrer Kuscheldecke. Sie ließ den Abend noch einmal Revue
passieren. Durch die Erfahrungen des Abends inspiriert überlegte Emma an
welchen Stellen ihres Lebens sie wohl Probleme deshalb wahrnahm, weil sie das
Gefühl hat, dass es sich niemals ändern würde. Emma musste nicht lange
überlegen. Ihr kamen gleich viele Beispiele in den Sinn. Als erstes fiel ihr
ihr erster Liebeskummer ein. Sie litt damals sehr unter der Trennung von ihrem
ersten Freund. Vor allem erinnerte sich Emma daran, dass sie dachte sie würde
niemals mehr einen anderen Mann lieben und der Schmerz über den Verlust würde
niemals enden. Das war es wohl auch, was die Trennung so dramatisch machte.
Niemals mehr danach war ein Liebeskummer so groß. Auch wenn die Traurigkeit genauso das war wie beim ersten Mal, so
wusste Emma, dass der Schmerz früher oder später weg war.
Als Emma aufstand um sich noch einen Tee zu holen, stieß sie mit ihrem
Fuß an den Tisch. Es tat höllisch weh. Der größte Teil des Schmerzes ließ zwar
schnell nach, aber der Fuß tat dennoch weh. Emma bemerkte, dass dieser Schmerz
ihr nicht viel ausmachte. Es lag wohl daran, dass sie aufgrund ihrer
Erfahrungen davon ausging, dass der Schmerz bald weg sein würde. Hingegen sie
dies nicht wusste als sie vor einigen Monaten Rückenschmerzen hatte. Selbst der
Arzt konnte ihr nicht helfen. Sie erinnerte sich an ihre Verzweiflung, die
Tag für Tag größer wurde und an ihre
Angst, der Schmerz würde nie enden. Emma fiel wieder ein, dass sie irgendwann
den rettenden Einfall hatte, das Problem nur von Tag zu Tag zu betrachten. So
guckte sie jeden Tag neu wie es ihr ging, was sie tun könnte um eine Linderung
der Schmerzen zu bewirken und was sie tun könnte um mit den momentanen
Umständen entspannter zu sein. Für die Linderung der Schmerzen ging sie unter
anderem zur Krankengymnastik. Der Gedanke, der Schmerz ist nur jetzt half ihr
aus ihrer anfänglichen sehr starken Ablehnung der Umstände herauszukommen.
Natürlich gefiel es ihr nach wie vor nicht mit Rückenschmerzen durchs Leben zu
gehen. Aber sie akzeptierte es so wie sie im Sommer Regenwetter akzeptierte,
obwohl sie sich eigentlich sonnen
wollte.
Emma hatte den Eindruck, dass sie in so ziemlich jeden Bereich ihres
Lebens schnell von heute auf immer schloss. Das tat sie auch bei positiven
Erlebnissen. In der erste Hälfte von Emma Erwachsenenlebens schaffte es Emma
nicht regelmäßig Sport zu machen. Zumindest nicht nachhaltig. Sie hatte
regelmäßig so etwas wie ein Motivationsschub in dem sie aktiv Sport machte, der
aber grundsätzlich nach einigen Wochen wieder erlosch. Emma erinnerte sich wie
in dieser Zeit nach bereits einem Training die Vision kam, dass sie nun ab
jetzt IMMER trainieren würde. Manchmal war diese Seifenblase schon nach einem
Mal geplatzt. Auch hier half es ihr später sich über ihre Erfolge von Tag zu
Tag zu freuen.
Emma bemerkte wie schnell die Zeit vergangen war und machte sich fertig
für die Nacht. Bevor sie jedoch ins Bett ging war es ihr wichtig noch ihre
Erkenntnisse zu notieren.
Emma notierte in ihrem Erkenntnisbuch:
· - Die Sichtweise ein Problem nur für den Augenblick zu betrachten, lässt das Problem schrumpfen. Durch die reduzierte Größe des Problems lässt es sich handeln.
· - Die Sichtweise Positives nur für den Augenblick zu betrachten, nimmt Erwartungen, die Druck und Enttäuschung erzeugen. Stattdessen erlaubt es die Freude, wenn es dann im nächsten Augenblick noch da ist.
Montag, 20. Oktober 2014
Workshop "Das Leben selbst gestalten" vom 15. bis 16. November 2014
Wir erschaffen unser Leben. Beispielsweise durch das, was
wir tun bzw. nicht tun. Dazu gehören Entscheidungen ob wir uns von dem, was wir
nicht wollen trennen – z.B. eine Wohnung, eine Freundschaft oder Partnerschaft
oder ein Job. Und Entscheidungen ob wir uns auf etwas einlassen – z.B. eine
Partnerschaft oder Freundschaft oder einen Job.
Aber was bestimmt unsere
Entscheidungen. Unsere Entscheidungen werden von unserer Angst, unseren
Erwartungen, Erfahrungen und Glaubenssätze bestimmt. So wird jemand der die
Erfahrung gemacht hat, dass er in jeder seiner Beziehungen verletzt wurde,
vielleicht (unbewusst) Angst haben wieder verletzt zu werden und nicht offen
sein für eine neue Beziehung obwohl er sie sich andererseits sehr wünscht. Und
eine Frau, die am Beispiel ihrer Eltern und ihres sonstigen Umfeldes erfahren
hat, dass alle Beziehungen früher oder später in einem Desaster enden, wird
sich vielleicht (unbewusst) erst gar nicht auf eine feste Beziehung einlassen.
Im Leben zeigen sich solche Beispiele meist subtil. Die Frau, die sich
(unbewusst) erst gar nicht auf eine feste Beziehung einlassen will, wird dann
immer den falschen Mann treffen. Den, der vergeben ist oder aus einem anderen
Grund nicht zu ihr passt. Oder der Mann, der (unbewusst) Angst vor Verletzungen
hat wird sich vielleicht jedes Mal so verhalten, dass die Partnerin geht und er
fühlt sich als „Opfer“, das immer wieder verlassen wird. Es gibt unendlich
viele Beispiele. So oder so – unsere Ängste, Glaubenssätze und Erfahrungen
bestimmen unsere Wahrnehmung und unser Handeln und damit unser Leben.
Möchten Sie wissen wodurch Sie ihr Leben selbst
gestalten?
Welche Glaubenssätze, Erwartungen, Bewertungen und Ängste
Sie haben und wie sie Ihr Leben beeinflussen?
Und wie Sie etwas ändern können, wenn Sie es wollen? Was Sie tun können damit der Stress weniger stressig ist; die nervigen Dinge und
Menschen Sie weniger nerven; Sie Freude haben obwohl es anders ist als ie es sich wünschen?
Dann nehmen Sie am Workshop „Das Leben selbst gestalten“ teil.
Anmeldungen bitte ausschließlich per Mail an mail@heikebehr.de – Danke.
Ort: Praxis in Berlin Schöneberg
Kosten: 150,- pro Teilnehmer(in)
Sonntag, 7. September 2014
KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet
Eine Leserin
schrieb:
Ich habe vor knapp einem Jahr mit dem
Rauchen aufgehört. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es allerdings
noch ziemlich viele Raucher. Ich versuche ihnen immer wieder zu erklären wie
gut es tut nicht mehr zu Rauchen. Ich habe nun einen besseren Geschmacksinn,
spare viel Geld, lebe gesünder und stinke nicht mehr nach Rauch. Wie kann ich
meine Freunde nur überzeugen auch aufzuhören? Es wäre doch gut für sie.
Antwort:
Liebe
Leserin, auch wenn Sie es gut meinen, jeder geht seinen eigenen Weg zu seiner
eigenen Zeit. Sie wussten vermutlich auch schon bevor sie mit dem Rauchen
aufgehört haben, dass das Rauchen ungesund ist und viel Geld kostet. Trotzdem
haben Sie in all den Jahren geraucht. Diese Erfahrung könnte ihnen helfen Verständnis
für ihre rauchenden Freunde zu haben. Außerdem vermute ich, dass es etwas in
ihrem Leben gibt, das ebenfalls verbesserungsfähig wäre. Vielleicht könnten Sie
weniger Süßigkeiten essen, sich mehr bewegen oder mehr entspannen. Warum ändern
Sie das nicht? Vermutlich aus ähnlichen Gründen warum ihre Freunde nicht
aufhören zu rauchen. Es gibt oft psychische Ursachen. Aber was auch immer die
Ursachen sind, es gehört von den meisten von uns zum Leben auch Dinge zu tun,
die unvernünftig sind. Wenn wir nicht bereit sind für eine Veränderung, dann
hilft auch keine Kritik. Der Wunsch nach Veränderung muss in uns selbst
entstehen. Typischerweise sind es unangenehme Erlebnisse, die uns veranlassen
einen tiefen Wunsch nach einem Wechsel zu entwickeln. Beispielsweise der
Geldmangel durch den das Bedürfnis nach mehr Geld zur Erfüllung eines Wunsches
entsteht. Oder eine durch das Rauchen bedingte Krankheit, die den Wunsch nach
Gesundheit impliziert. Oder die Sucht, die uns zwingt in der Kälte oder im
Regen zu stehen wodurch der Wunsch nach Freiheit entsteht. Dies können sie
nicht bei anderen forcieren, nur bei sich selbst.
Samstag, 16. August 2014
Das Leben selbst gestalten - ein Leitfaden von Heike Behr (angewandte Weisheit im Alltag)
Eine Leseprobe finden Sie hier.
Das Buch ist in allen Buchhandlungen bestellbar, ebenso beim Windsor Verlag, bei buch.de, Amazon, ...
Das Buch ist in allen Buchhandlungen bestellbar, ebenso beim Windsor Verlag, bei buch.de, Amazon, ...
Donnerstag, 31. Juli 2014
Systemische Aufstellungen und mehr am Montag, den 18. August 2014
Der nächste Aufstellungsabend findet am Montag, den 18. August 2014 von 19 bis ca. 22 Uhr in Berlin Schöneberg statt.
Kosten: Teilnahme ohne eigene Aufstellung 15,- und mit eigener Aufstellung 90,-.
Mehr Informationen zu Aufstellungen unter www.heikebehr.de/systemaufstellungen.htm.
Anmeldungen und Rückfragen per Mail an mail@heikebehr.de oder telefonisch unter 0175 5461954.
Kosten: Teilnahme ohne eigene Aufstellung 15,- und mit eigener Aufstellung 90,-.
Mehr Informationen zu Aufstellungen unter www.heikebehr.de/systemaufstellungen.htm.
Anmeldungen und Rückfragen per Mail an mail@heikebehr.de oder telefonisch unter 0175 5461954.
Montag, 28. Juli 2014
KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet
Eine Leserin
schrieb:
Seit einigen Monaten bemerke ich, dass
ich neidisch bin. Anfangs wollte ich es mir nicht eingestehen. Aber da es immer
öfter vorkommt, kann ich es nicht mehr übersehen. Ich finde es peinlich und
würde es meinen Freundinnen gegenüber nie zugeben. Ich bin jetzt 30 Jahre alt
und in all den Jahren war ich nie neidisch. Was kann ich tun damit dieses
Gefühl wieder verschwindet?
Antwort:
Liebe Leserin, natürlich kann ich
verstehen, dass sie das Gefühl neidisch zu sein nicht mögen und es gerne
loswerden wollen. Aber nach meiner Erfahrung wird es nicht verschwinden indem
sie es wegmachen wollen. Der Weg geht über die Annahme. Mit Annahme meine ich
nicht, dass sie es mögen müssen, sondern annehmen, dass es ist wie es ist.
Nicht zu verwechseln mit der resignativen Haltung „ich akzeptiere es, da ich es
ja sowieso nicht ändern kann“. Den Unterschied merken sie daran, wie es ihnen
geht. Wenn sie es schaffen den Neid anzunehmen, fühlen sie sich kraftvoll – bei
der resignativen Haltung fühlen sie sich schwach. Es gibt mehrere Möglichkeiten
in die Annahme zu kommen. Welche bei ihnen zum Thema Neid hilft gilt es
herauszubekommen. Versuchen sie herauszufinden, warum sie neidisch sind. Wenn
sie z.B. neidisch sind, dass ihre Freundin einen tollen Job hat – dann sehen
sie sich ihren Job an. Es gibt dann etwas, was ihre Freundin hat, was sie gerne
hätten. Ist es ein besserer Job oder erzählt ihre Freundin von ihrem Erfolg und
sie verschweigen ihren eigenen Erfolg oder ….? Das Gefühl Neid selbst ist
nichts Schlechtes. Es ist nur ein Gefühl. Und wir können es nutzen um uns zu
verstehen und bei Bedarf zu verändern, wenn wir es wollen.
Mittwoch, 16. Juli 2014
Systemische Aufstellungen (Familienaufstellungen) am Montag, den 28. Juli 2014
Der nächste Aufstellungsabend findet am Montag, den 28. Juli 2014 von 19 bis ca. 22 Uhr in Berlin Schöneberg statt.
Kosten: Teilnahme ohne eigene Aufstellung 15,- und mit eigener Aufstellung 90,-.
Mehr Informationen zu Aufstellungen unter www.heikebehr.de/systemaufstellungen.htm.
Anmeldungen und Rückfragen per Mail an mail@heikebehr.de oder telefonisch unter 0175 5461954.
Kosten: Teilnahme ohne eigene Aufstellung 15,- und mit eigener Aufstellung 90,-.
Mehr Informationen zu Aufstellungen unter www.heikebehr.de/systemaufstellungen.htm.
Anmeldungen und Rückfragen per Mail an mail@heikebehr.de oder telefonisch unter 0175 5461954.
Sonntag, 29. Juni 2014
KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet
Eine Leserin
schrieb:
Ich habe vor drei Monaten einen neuen
Job angenommen, da mir die Überstunden
in der alten Firma zu viel wurden. Ich hatte inzwischen täglich
Überstunden und es gab aufgrund der Personalbesetzung keine Möglichkeit zur
Veränderung. Nun fängt es in der neuen Firma schon wieder so an. Die
Überstunden werden immer mehr und auch hier gibt es keine andere Möglichkeit.
Bei meiner Arbeit ist es nicht egal ob sie heute oder morgen gemacht wird. Es
sind termingebundene Projekte, die pünktlich abgewickelt werden müssen. Ich
kann doch nicht schon wieder den Job wechseln und ich will auch nicht meine
Arbeit liegen lassen, wodurch die Probleme eskalieren würden. Was kann ich tun?
Antwort:
Liebe Leserin, es gibt mehrere
Möglichkeiten etwas zu verändern. Und nur eine davon ist den Job zu wechseln.
Wenn wir die äußeren Umstände ändern ohne uns bewusst zu machen welchen Anteil
wir an dem Problem hatten, ist es in der Regel eine Frage der Zeit bis sich die
Probleme wiederholen. Sei es beim Wechsel eines Jobs oder einer Beziehung
oder…. Daher sollten sie herausfinden, was sie tun oder nicht tun, dass es zu
dauernden Überstunden kommt. Es besteht die Möglichkeit, dass sie nicht NEIN
sagen können. Eventuell weil sie glauben, dass es ihnen nicht zusteht oder sie
nehmen ihre Arbeit wichtiger als sich selbst. Oder sie haben Angst vor
Auseinandersetzungen oder Konsequenzen. Wenn ihnen ihr Chef zu viel Arbeit gibt
sagen sie ihm, dass es nicht möglich ist alle Aufgaben zu erledigen. Dann
können sie gemeinsam überlegen welche der Aufgaben eventuell terminlich
verschoben werden können und welche jemand anderes übernehmen kann. Achten sie
auch auf ihre Gedanken. Sie werden ihnen einiges darüber verraten warum sie
Überstunden machen obwohl sie es nicht wollen. Es sind nicht nur die Umstände,
die sie dazu zwingen Überstunden zu machen, sondern vor allem ihre
Vorstellungen, Erwartungen, Glaubenssätze und Ängste. Unabhängig davon achten
sie darauf, dass sie ihre Erfahrungen aus der Vergangenheit nicht auf den neuen
Job projizieren. Auch wenn es Parallelen gibt kann alles ganz anders sein.
Sonntag, 1. Juni 2014
Das Leben selbst gestalten - Workshop vom 13. bis 14. September 2014
Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern.
Ein Weg zu mehr Freude, Zufriedenheit und Lebensqualität
Inhalt und Methoden:
Oft haben wir das Gefühl wir könnten an bestimmten Situationen in unserem Leben nichts ändern. Das gibt uns ein ungutes Gefühl das bis zur Resignation reicht. In diesem Workshop haben sie Gelegenheit herauszufinden, welche Blockaden es in ihnen gibt, die sie von ihren Wünschen abhalten. Eventuell eine Sichtweise, die sich aus eigenen Erfahrungen entwickelt hat oder vom Umfeld übernommen wurde. Vielleicht auch Erwartungen, Glaubenssätze oder versteckte Ängste.
Oft haben wir das Gefühl wir könnten an bestimmten Situationen in unserem Leben nichts ändern. Das gibt uns ein ungutes Gefühl das bis zur Resignation reicht. In diesem Workshop haben sie Gelegenheit herauszufinden, welche Blockaden es in ihnen gibt, die sie von ihren Wünschen abhalten. Eventuell eine Sichtweise, die sich aus eigenen Erfahrungen entwickelt hat oder vom Umfeld übernommen wurde. Vielleicht auch Erwartungen, Glaubenssätze oder versteckte Ängste.
Unsere Ängste, Erwartungen und Sichtweisen bestimmen unsere Gedanken und unsere Gedanken bestimmen unserer Realität. Dies passiert auf vielfältige Weise. Hier nur ein Beispiel:
Drei Frauen fahren zur Arbeit. Allen drei Frauen pfeift jemand hinterher.
Die eine interpretiert das Pfeifen als Bestätigung ihrer Attraktivität und freut sich.
Die Zweite denkt sich "typisch, nur die falschen Männer finden mich attraktiv" und ist ein wenig frustriert.
Die Dritte empfindet das Pfeifen als Diskriminierung und Unverschämtheit und ärgert sich.
Alle drei Frauen erleben das Gleiche und alle drei Frauen erleben etwas anderes - abhängig von dem, was sie über sich glauben und auch über Männer und über das Pfeifen. Diese Frauen sind geprägt - besonders durch ihre Befürchtungen und Erfahrungen.
Jeder von uns hat viele Beispiele in dieser Art - manches ist uns bewusst und noch mehr nicht bewusst.
Der Workshop gibt ihnen die Möglichkeit sich selbst zu erkennen und zu verändern. Erleben sie an eigenen Beispielen wie sie selbst - ohne Veränderung der äußeren Umstände - Bereiche in ihrem Leben verändern können.
Feedback einer Teilnehmerin:
Dein Leben selbst gestalten - das klingt wie eine wunderbare Versuchung. Und ist doch gleichzeitig eine große Herausforderung für mich. Heike nahm mich und die anderen Teilnehmerinnen an der Hand. Die Schritte müssen wir alleine tun aber es ist wunderbar zu wissen, dass da jemand an Deiner Seite ist. Wir haben Aufstellungen gemacht, Übungen, wir haben erzählt, wir haben geweint und ganz viel gelacht. Wir sind uns selbst und einander sehr nahe gekommen. Und Heike war immer an unserer Seite. Das Seminar hat einen Prozess bei mir ausgelöst, mir Möglichkeiten aufgezeigt, Sichtweisen, die mir viele Begegnungen und Erlebnisse jetzt in einem ganz anderem Licht erscheinen lassen. Ich habe ein Stück mehr die Verantwortung für mein Leben in die Hand genommen um mein Leben jetzt und in Zukunft selber zu gestalten. Dafür werde ich Heike immer dankbar sein.
Ort: Hauptstraße 15 in Berlin-Schöneberg.
Termin: Samstag, 13. September von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 14. September von 10 bis 17 Uhr mit jeweils einer Stunde Mittagspause
Kosten: 150 Euro pro Person
Teilnehmeranzahl: 4 bis maximal 8 Teilnehmerinnen/ Teilnehmer.
Dienstag, 20. Mai 2014
Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern
Wir erschaffen unser Leben. Beispielsweise durch das, was
wir tun bzw. nicht tun. Dazu gehören Entscheidungen ob wir uns von dem, was wir
nicht wollen trennen – z.B. eine Wohnung, eine Freundschaft oder Partnerschaft
oder ein Job. Und Entscheidungen ob wir uns auf etwas einlassen – z.B. eine
Partnerschaft oder Freundschaft oder einen Job. Aber was bestimmt unsere
Entscheidungen. Unsere Entscheidungen werden von unserer Angst, unseren
Erwartungen, Erfahrungen und Glaubenssätze bestimmt. So wird jemand der die
Erfahrung gemacht hat, dass er in jeder seiner Beziehungen verletzt wurde,
vielleicht (unbewusst) Angst haben wieder verletzt zu werden und nicht offen
sein für eine neue Beziehung obwohl er sie sich andererseits sehr wünscht. Und
eine Frau, die am Beispiel ihrer Eltern und ihres sonstigen Umfeldes erfahren
hat, dass alle Beziehungen früher oder später in einem Desaster enden, wird sich
vielleicht (unbewusst) erst gar nicht auf eine feste Beziehung einlassen. Im
Leben zeigen sich solche Beispiele meist subtil. Die Frau, die sich (unbewusst)
erst gar nicht auf eine feste Beziehung einlassen will, wird dann immer den
falschen Mann treffen. Den, der vergeben ist oder aus einem anderen Grund nicht
zu ihr passt. Oder der Mann, der (unbewusst) Angst vor Verletzungen hat wird
sich vielleicht jedes Mal so verhalten, dass die Partnerin geht und er fühlt
sich als „Opfer“, das immer wieder verlassen wird. Es gibt unendlich viele
Beispiele. So oder so – unsere Ängste, Glaubenssätze und Erfahrungen bestimmen
unsere Wahrnehmung und unser Handeln und damit unser Leben.
Unsere Ängste, Glaubenssätze und Erwartungen haben sich meist
schon als Kind entwickelt. Wenn wir uns bewusst machen, wie sie sich entwickelt
haben und was wir brauchen um sie loszulassen, können wir es ändern, wenn wir
wollen. Dann verändert sich unser Leben ohne dass wir im Außen etwas getan
haben. Es verändert sich indem wir uns verändern.
PS: Am 14. bis 15 Juni 2014 findet der nächste Workshop
zu diesem Thema statt. Mehr zum Workshop unter www.heikebehr.de/infos-seminare.htm oder gerne telefonisch (0175 5461954 bzw. 030 85743438).
Sonntag, 18. Mai 2014
KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet
Eine Leserin
schrieb:
Es ist wie verhext; egal wie viel Geld
ich habe, es bleibt nichts übrig. Das geht schon mein Leben lang so. Bisher war
ich davon überzeugt, dass ich einfach nur zu wenig Geld zur Verfügung habe und
daher nichts übrig bleibt. Nun habe ich seit einem Jahr einen Job in dem ich
sehr gut verdiene und wieder schaffe ich es nicht einmal für den Urlaub zu
sparen. Am Ende jeden Monats warte ich schon sehnsüchtig auf mein Gehalt. Wieso
bekomme ich das nicht hin, obwohl ich es wirklich will.
Antwort:
Liebe Leserin, es lohnt sich immer
auf beiden Seiten zu gucken, Die eine
Seite ist sachlich eine Rechnung aufzumachen in der sie ihre Fixkosten von
ihrem Gehalt subtrahieren. Damit wissen sie, was ihnen zur Verfügung steht. Die
andere Seite ist, dass uns diese Rechnung oft nur bedingt hilft. So wie die
meisten Menschen sich nicht gesund ernähren, obwohl sie wissen was dafür zu tun
wäre. Warum wir etwas tun obwohl wir wissen, dass es nicht gut für uns ist bzw.
nicht tun obwohl wir wissen, dass es gut für uns wäre, hat individuelle
Ursachen – die meisten dieser Ursachen sind uns nicht bewusst. So kann es sein,
dass sie das nachleben, was sie evtl. von ihren Eltern gelernt haben. Menschen,
die es für spießig halten, wenn man spart, werden unbewusst auch alles dafür
tun, dass kein Geld übrig bleibt. Und wieder andere glauben vielleicht
unbewusst es nicht zu verdienen, dass Geld übrig bleibt bzw. das damit
verbundene Gefühl von Sicherheit. Wenn sie herausfinden, was sie blockiert,
wird sich auch etwas verändern.
PS: Falls sie Blockaden und Hintergründe zu ihrem Verhältnis zu Geld erfahren und lösen möchten: Am 31. Mai findet ein Aufstellungstag zu diesem Thema statt (siehe unten).
PS: Falls sie Blockaden und Hintergründe zu ihrem Verhältnis zu Geld erfahren und lösen möchten: Am 31. Mai findet ein Aufstellungstag zu diesem Thema statt (siehe unten).
Sonntag, 11. Mai 2014
Über 80% von dem, was wir tun ist unbewusst und warum Unterstützung wichtig sein kann
Dies wird auch gerne als Eisbergprinzip beschrieben, da
ca. 80% des Eisberges im Wasser und nur rund 20% des Eisberges außerhalb des
Wassers liegen. Ob es nun 80% oder 95% sind, die unbewusst sind (da scheiden
sich die Geister), finde ich zweitrangig. Das Wesentliche ist, dass unser
Unbewusstes den größten Teil unseres Handelns bestimmt. Wenn wir also etwas in
unserem Leben ändern wollen, was schon einen Großteil unseres Lebens so ist, wie
es ist, lohnt einmal mehr der Blick auf das, was uns unbewusst beeinflusst. Da
es unbewusst ist, ist dieser Blick manchmal nicht ganz einfach. So wie ein
Blinder Gegenstände nicht sehen kann, so haben wir auch keinen direkten Blick
auf unser Unbewusstes. Wenn wir das Unbewusste sehen könnten wäre es nichts
Unbewusstes mehr. Es gibt aber einen indirekten Weg das Unbewusste sichtbar zu
machen. Ähnlich wie der Blinde sich behilft indem er die Gegenstände berührt,
so gibt es Möglichkeiten in Kontakt mit dem Unbewussten von uns zu kommen -
wenn wir dafür offen sind. Entweder wir nehmen das Leben als Coach oder wir
suchen uns einen Coach – oder Beides. Das Leben selbst ist ein perfekter Coach.
Es zeigt uns ständig unser Unbewusstes. Unsere Wahrnehmung zeigt uns etwas über
uns. Und wenn wir das, was es zeigt nicht kennen, dann ist es eben unbewusst. Ein
Beispiel: Ich ärgere mich darüber, dass eine Freundin zu spät gekommen ist.
Wenn ich mich ärgere, diesen Ärger der Freundin weitestgehend sachlich mitteile
und es dann wieder vergesse, ist das ein relativ normaler Vorgang im Leben wie
ihn viele Menschen kennen. Wenn ich hingegen mich so sehr ärgere, dass es mich
nicht mehr loslässt und dieser Ärger durch Sätze in meinem Kopf begleitet wird,
die deutlich machen wie schlecht die Freundin ist, dass sie zu spät gekommen
ist, und alle möglichen Interpretationen warum sie das getan hat– dann ist das
ein sicheres Zeichen, dass es etwas in uns gibt, was uns nicht bewusst ist und
dieses relativ harmlose Ereignis zu einem Drama macht, was uns manchmal sogar
den Schlaf raubt. Um uns selbst auf die Schliche zu kommen müssen wir uns
kennen. In der Regel ist es der Unterschied in der Stimme oder die Vehemenz mit
der wir auf etwas reagieren und ebenso die Gedanken. Diese Indizien können uns
helfen das Unbewusste sichtbar zu machen damit es uns nicht mehr bestimmt und
nicht mehr stresst oder die Freude nimmt.
Auch wenn das Leben selbst ein guter Coach ist, ist es hilfreich
jemanden zu haben, der einen professionell begleitet. Jemand, der den Klient
ganzheitlich wahrnimmt. Der nicht nur das Kernproblem erkennt, sondern auch das
was der Klient braucht um es zu lösen und ihn Schritt für Schritt dabei
begleitet.
Ich selbst arbeite mit meinen Klienten telefonisch oder in
meiner Praxis in Berlin-Schöneberg. Kontaktaufnahme und mehr Informationen jederzeit
gerne per Mail (mail@heikebehr.de) oder
telefonisch (030/85743438 bzw. 0175/5461954).
Freitag, 25. April 2014
Aufstellungstag und mehr zum Thema Geld – Samstag, den 31. Mai von 10 bis 18 Uhr
An diesem Tag geht jede Aufstellung um das Thema Geld.
Systemische Aufstellungen geben die Möglichkeit herauszufinden, welche
Hindernisse uns von der Fülle des Geldes, wie wir sie uns wünschen, abhalten.
Beispielsweise Glaubenssätze, Erfahrungen oder Befürchtungen, die uns unbewusst
beeinflussen. In der Aufstellung einer Klientin zeigte sich, dass sie der
Glaubenssatz „Menschen mit viel Geld haben einen schlechten Charakter“ stark
beeinflusste. Eine andere Klientin hatte die Erfahrung gemacht, dass sie sich
auch finanziell um die Mitmenschen kümmerte, wenn sie gut verdiente. Erst durch
den Jobverlust konnte sie sich davon lösen. Bei der Aufstellung zeigte sich die
versteckte Angst, sich wieder um alle kümmern zu müssen, sobald es ihr
finanziell besser ging, was sie als Last empfand. Dies sind nur zwei Beispiele.
Jede Ursache ist individuell und doch gibt es auch einige Parallelen. Daher
erlebt jeder Teilnehmer/ jede Teilnehmerin neben seiner/ ihrer eigenen
Aufstellung auch die unterschiedlichen Hintergründe der anderen Teilnehmer. Das
Miterleben als Repräsentant bei den Aufstellungen der anderen gibt zusätzlich
ein tieferes Verständnis und Empfinden für parallele Aspekte der eigenen
Aufstellung.
Kosten: 90,- mit eigener Aufstellung und 35,- ohne eigene Aufstellung.
Anmeldungen bitte per Mail an mail@heikebehr.de
Mittwoch, 9. April 2014
Stress hat man nicht, Stress macht man sich
Stress entsteht auf vielfältige Weise. Es kann den Manager stressen für
zu viele zu wichtige Projekte verantwortlich zu sein; es kann die Sekretärin
stressen ihre Aufgaben für diese wichtigen Projekte termingerecht fertig zu
bekommen; es kann die Hausfrau stressen das Fest perfekt zu gestalten; es kann
den Selbstständigen stressen genügend Geld für die Fixkosten zu haben. Und auch
wenn die Sorgen jedes Einzelnen absolut verständlich sind, gibt es
Möglichkeiten, dass sie nicht zu Stress führen. Dies ist natürlich nicht in 5
Minuten getan. Aber selbst in 5 Minuten kann man bereits einen ersten Schritt
gehen, um den Stress zu reduzieren. Dabei hilft es sich bewusst zu machen, dass
Stress in unserem Kopf entsteht. Es sind unsere Vorstellungen und Erwartungen
wie etwas zu sein hat. Ob es der Manager ist, der sich unter Druck setzt, dass
die Projekte zeitgerecht und möglichst perfekt abgewickelt werden oder der
Selbständige, der daran denkt, dass die Miete gezahlt werden muss. Natürlich
macht es Sinn unser Bestes zu geben. Aber mehr als unser Bestes können wir
nicht geben. Es hilft auch sich zu überlegen, was das Schlimmste ist, was
passieren kann, wenn unser Bestes nicht ausreicht. Und auch wenn die Antwort
unangenehm ist, so ist sie in der Regel doch kein „Weltuntergang“. In dem
Moment in dem wir uns unter Druck setzten indem wir beispielsweise Perfektion
erwarten, erzeugen wir den Stress. Diese Art von Stress erzeugt allerdings das
Gegenteil von dem, was wir eigentlich wollen. Es reduziert unsere Konzentrationsfähigkeit,
macht uns schlapp und müde und tötet unsere Kreativität. All das, was uns
helfen würde unsere Aufgabe zu erfüllen. Es ist ein Teufelskreis. Desto mehr
Stress ich mir mache, desto weniger kann ich leisten. Desto weniger ich leisten
kann, desto mehr Stress mache ich mir. Die Lösung ist also nicht sich noch mehr
Stress zu machen, sondern einen Weg zu finden damit aufzuhören. Hierfür kann
ich Aufgaben reduzieren, indem ich beispielsweise Aufgaben abgebe oder mir
Unterstützung suche. Des Weiteren kann ich lernen mich zu entspannen – es gibt
für jeden die passende Entspannungstechnik. Und vor allem kann ich lernen meine
Gedanken zu verändern, um erst gar keinen Stress zu erzeugen.
Wer Lust hat, seine Gedanken und Strategien zu entdecken wie er sich
Stress macht und diese zu verändern … am 26. bis 27. April findet der nächste
Workshop „Wie ich mein Leben selbst gestalte“ statt … mehr siehe unten / Post vom 31.3.14 oder telefonisch unter 0175 5461954.
Montag, 31. März 2014
Das Leben selbst gestalten - Workshop vom 14. bis 15. Juni 2014
Das Leben selbst gestalten - Workshop
Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern.
Ein Weg zu mehr Freude,
Zufriedenheit und Selbstbestimmtheit
Inhalt und Methoden:
Oft haben wir das Gefühl wir könnten an bestimmten Situationen in unserem Leben nichts ändern. Das gibt uns ein ungutes Gefühl das bis zur Resignation reicht. In diesem Workshop haben sie Gelegenheit herauszufinden, welche Blockaden es in ihnen gibt, die sie von ihren Wünschen abhalten. Eventuell eine Sichtweise, die sich aus eigenen Erfahrungen entwickelt hat oder vom Umfeld übernommen wurde. Vielleicht auch Erwartungen, Glaubenssätze oder versteckte Ängste.
Oft haben wir das Gefühl wir könnten an bestimmten Situationen in unserem Leben nichts ändern. Das gibt uns ein ungutes Gefühl das bis zur Resignation reicht. In diesem Workshop haben sie Gelegenheit herauszufinden, welche Blockaden es in ihnen gibt, die sie von ihren Wünschen abhalten. Eventuell eine Sichtweise, die sich aus eigenen Erfahrungen entwickelt hat oder vom Umfeld übernommen wurde. Vielleicht auch Erwartungen, Glaubenssätze oder versteckte Ängste.
Unsere Ängste, Erwartungen und Sichtweisen bestimmen unsere Gedanken und unsere Gedanken bestimmen unserer Realität. Dies passiert auf vielfältige Weise. Hier nur ein Beispiel:
Drei Frauen fahren zur Arbeit. Allen drei Frauen pfeift jemand hinterher.
Die eine interpretiert das Pfeifen als Bestätigung ihrer Attraktivität und freut sich.
Die Zweite denkt sich "typisch, nur die falschen Männer finden mich attraktiv" und ist ein wenig frustriert.
Die Dritte empfindet das Pfeifen als Diskriminierung und Unverschämtheit und ärgert sich.
Alle drei Frauen erleben das Gleiche und alle drei Frauen erleben etwas anderes - abhängig von dem, was sie über sich glauben und auch über Männer und über das Pfeifen. Diese Frauen sind geprägt - besonders durch ihre Befürchtungen und Erfahrungen.
Jeder von uns hat viele Beispiele in dieser Art - manches ist uns bewusst und noch mehr nicht bewusst.
Der Workshop gibt ihnen die Möglichkeit sich selbst zu erkennen und zu verändern. Erleben sie an eigenen Beispielen wie sie selbst - ohne Veränderung der äußeren Umstände - Bereiche in ihrem Leben verändern können.
Feedback einer Teilnehmerin:
Dein Leben selbst gestalten - das klingt wie eine wunderbare Versuchung. Und ist doch gleichzeitig eine große Herausforderung für mich. Heike nahm mich und die anderen Teilnehmerinnen an der Hand. Die Schritte müssen wir alleine tun aber es ist wunderbar zu wissen, dass da jemand an Deiner Seite ist. Wir haben Aufstellungen gemacht, Übungen, wir haben erzählt, wir haben geweint und ganz viel gelacht. Wir sind uns selbst und einander sehr nahe gekommen. Und Heike war immer an unserer Seite. Das Seminar hat einen Prozess bei mir ausgelöst, mir Möglichkeiten aufgezeigt, Sichtweisen, die mir viele Begegnungen und Erlebnisse jetzt in einem ganz anderem Licht erscheinen lassen. Ich habe ein Stück mehr die Verantwortung für mein Leben in die Hand genommen um mein Leben jetzt und in Zukunft selber zu gestalten. Dafür werde ich Heike immer dankbar sein.
Ort: Hauptstraße 15 in Berlin-Schöneberg.
Termin: Samstag, 14. Juni von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 15. Juni von 10 bis 17 Uhr
mit jeweils einer Stunde Mittagspause
Kosten: 150 Euro pro Person
Teilnehmeranzahl: 4 bis maximal 8 Teilnehmerinnen/ Teilnehmer.
Kosten: 150 Euro pro Person
Teilnehmeranzahl: 4 bis maximal 8 Teilnehmerinnen/ Teilnehmer.
Samstag, 22. März 2014
30 Minuten Workshops - Sonntag, den 30. März 2014 in Berlin-Charlottenburg
Am Sonntag findet eine Veranstaltung von "Frauenräume" statt. Ich werde einen der 8 interassanten Workshops an diesem Nachmittag leiten. Jeder Workshop dauert 30 Minuten und es gibt insgesamt drei Runden, d.h. jede Teilnehmerin nimmt an drei Workshops teil.
Mehr unter http://frauenraeume.net/index.php/spielplan_aktuell/
Mehr unter http://frauenraeume.net/index.php/spielplan_aktuell/
Donnerstag, 20. März 2014
Montag, 17. März 2014
Montag, 3. März 2014
Das Leben selbst gestalten - Workshop vom 15. bis 16. März 2014
Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern.
Ein Weg zu mehr Freude,
Zufriedenheit und Lebensqualität
Inhalt und Methoden:
Oft haben wir das Gefühl wir könnten an bestimmten Situationen in unserem Leben nichts ändern. Das gibt uns ein ungutes Gefühl das bis zur Resignation reicht. In diesem Workshop haben sie Gelegenheit herauszufinden, welche Blockaden es in ihnen gibt, die sie von ihren Wünschen abhalten. Eventuell eine Sichtweise, die sich aus eigenen Erfahrungen entwickelt hat oder vom Umfeld übernommen wurde. Vielleicht auch Erwartungen, Glaubenssätze oder versteckte Ängste.
Oft haben wir das Gefühl wir könnten an bestimmten Situationen in unserem Leben nichts ändern. Das gibt uns ein ungutes Gefühl das bis zur Resignation reicht. In diesem Workshop haben sie Gelegenheit herauszufinden, welche Blockaden es in ihnen gibt, die sie von ihren Wünschen abhalten. Eventuell eine Sichtweise, die sich aus eigenen Erfahrungen entwickelt hat oder vom Umfeld übernommen wurde. Vielleicht auch Erwartungen, Glaubenssätze oder versteckte Ängste.
Unsere Ängste, Erwartungen und Sichtweisen bestimmen unsere Gedanken und unsere Gedanken bestimmen unserer Realität. Dies passiert auf vielfältige Weise. Hier nur ein Beispiel:
Drei Frauen fahren zur Arbeit. Allen drei Frauen pfeift jemand hinterher.
Die eine interpretiert das Pfeifen als Bestätigung ihrer Attraktivität und freut sich.
Die Zweite denkt sich "typisch, nur die falschen Männer finden mich attraktiv" und ist ein wenig frustriert.
Die Dritte empfindet das Pfeifen als Diskriminierung und Unverschämtheit und ärgert sich.
Alle drei Frauen erleben das Gleiche und alle drei Frauen erleben etwas anderes - abhängig von dem, was sie über sich glauben und auch über Männer und über das Pfeifen. Diese Frauen sind geprägt - besonders durch ihre Befürchtungen und Erfahrungen.
Jeder von uns hat viele Beispiele in dieser Art - manches ist uns bewusst und noch mehr nicht bewusst.
Der Workshop gibt ihnen die Möglichkeit sich selbst zu erkennen und zu verändern. Erleben sie an eigenen Beispielen wie sie selbst - ohne Veränderung der äußeren Umstände - Bereiche in ihrem Leben verändern können.
Feedback einer Teilnehmerin:
Dein Leben selbst gestalten - das klingt wie eine wunderbare Versuchung. Und ist doch gleichzeitig eine große Herausforderung für mich. Heike nahm mich und die anderen Teilnehmerinnen an der Hand. Die Schritte müssen wir alleine tun aber es ist wunderbar zu wissen, dass da jemand an Deiner Seite ist. Wir haben Aufstellungen gemacht, Übungen, wir haben erzählt, wir haben geweint und ganz viel gelacht. Wir sind uns selbst und einander sehr nahe gekommen. Und Heike war immer an unserer Seite. Das Seminar hat einen Prozess bei mir ausgelöst, mir Möglichkeiten aufgezeigt, Sichtweisen, die mir viele Begegnungen und Erlebnisse jetzt in einem ganz anderem Licht erscheinen lassen. Ich habe ein Stück mehr die Verantwortung für mein Leben in die Hand genommen um mein Leben jetzt und in Zukunft selber zu gestalten. Dafür werde ich Heike immer dankbar sein.
Ort: Hauptstraße 15 in Berlin-Schöneberg.
Termin: Samstag, 15. März von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 16. März von 10 bis 17 Uhr
mit jeweils einer Stunde Mittagspause
Kosten: 150 Euro pro Person
Teilnehmeranzahl: 4 bis maximal 8 Teilnehmerinnen/ Teilnehmern.
Kosten: 150 Euro pro Person
Teilnehmeranzahl: 4 bis maximal 8 Teilnehmerinnen/ Teilnehmern.
Samstag, 22. Februar 2014
Seminar Das Leben selbst gestalten - eine Woche auf der Finca el Morro auf La Palma
Ein Weg zu mehr Freude, Zufriedenheit und Lebensqualität
Gönnen sie sich eine
Woche intensives Erkennen und Verstehen von sich selbst, ihren Mitmenschen, der
eigenen Lebenssituation sowie Veränderung dort, wo sie es sich wünschen. Und
das verbunden mit Bewegung (Yoga), auf Wunsch Massagen und Zeit für sich selbst
in einer wundervollen Atmosphäre – sowohl auf der Finca el Morro als auch in
der unmittelbaren Umgebung.
Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern.
Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern.
Inhalt und Methoden:
Oft haben wir das Gefühl
wir könnten an bestimmten Situationen in unserem Leben nichts ändern. Das gibt
uns ein ungutes Gefühl das bis zur Resignation reicht. In diesem Seminar haben
sie Gelegenheit herauszufinden, welche Blockaden es in ihnen gibt, die sie von
ihren Wünschen abhalten. Eventuell eine Sichtweise, die sich aus eigenen
Erfahrungen entwickelt hat oder vom Umfeld übernommen wurde. Vielleicht auch
Erwartungen, Glaubenssätze oder versteckte Ängste. In diesen Fällen erreichen
wir unsere gewünschten Veränderungen nicht, obwohl wir aus unserer Sicht alles
versuchen. Nutzen sie dieses Seminar für die Situationen in ihrem Leben, in
denen ihre Versuche bisher erfolglos geblieben sind. Statt die hundertste Diät
zu probieren oder zum hundertsten Date zu gehen finden wir gemeinsam heraus,
was sie bisher von ihren Wünschen abhielt. Außerdem erfahren sie Methoden, die
es ihnen ermöglichen glücklich und zufrieden zu sein auch wenn die äußeren
Umstände anders sind als sie es sich wünschen.
Dieses Seminar ist für
die Teilnehmer_innen eine ganz persönliche intensive Entdeckungsreise. Die
Rahmenbedingungen unterstützen diesen sensiblen Prozess. Dazu gehören ein geschützter Raum in einer
wundervollen Atmosphäre auf der Finca el Morro, die morgendlichen Yogaübungen
mit Karin und genügend Zeit am Nachmittag für sich selbst und für Spaß. Ob
durch Baden am Pool oder ein Gang zum Strand oder eine bei Karin gebuchte
Massage. Die Umgebung bietet vielfältige Möglichkeiten.
Ablauf des Seminars:
Ablauf des Seminars:
Yoga mit Karin (siehe
http://www.hacienda-lapalma.com/images/stories/pdf/Massagen.pdf)
Frühstück – das Büffet steht auch tagsüber bereit
10:00 bis !4:30: gemeinsame Gruppenarbeit mit Heike (30 Minuten Pause)
Ab 14:30 Uhr: Einzeltermine mit Heike und / oder Freizeit und /
oder Massage mit Karin
Gemeinsames Abendessen
Seminardauer:
Sonntag, den 9. November
bis Samstag, den 15. November 2014.
Teilnehmeranzahl:
Teilnehmeranzahl:
4 bis maximal 8
Teilnehmerinnen/ Teilnehmer.
Ort:
Ort:
Finca el Morro, La Palma
![]() |
Die An- und Abreise
erfolgt individuell.
Anreise bis Samstag, den 9. November 2014, 18:00 Uhr
Abreise ab Samstag, den 15. November 2014, 14:00 Uhr.
Es besteht die Möglichkeit früher anzureisen oder später
abzureisen.
Kosten:
Kosten:
Seminarkosten (Ratenzahlung möglich)
677,- € bei Anmeldung bis 1. Juli 2014
727,- € bei Anmeldung bis 1. September 2014
777,- € sonst
In den Preisen sind enthalten: Seminar mit jeweils 4 Stunden pro
Tag plus insgesamt 2 Stunden Einzeltermine plus Yoga
Kosten für Unterbringung und Verpflegung
(dreiviertel-Verpflegung)
Die Unterbringung wird individuell gebucht und kostet inkl.
einer dreiviertel- Verpflegung zwischen 53,- und 72,- pro Tag; abhängig vom
gewünschten Zimmer – siehe www.la-palma-seminar.com/index.php?option=com_content&view=article&id=126&Itemid=128&lang=de
Kosten für Flug: Flüge werden individuell gebucht
Anmeldung:
Bitte Anmeldeformular
unter mail@heikebehr.de oder telefonisch
unter 0175 5461954 anfordern und ausgefüllt per Post oder Mail an Heike Behr
senden.
Mittwoch, 19. Februar 2014
Wie die Vergangenheit die Gegenwart bestimmt – ein Beispiel
Wenn jemand in der Vergangenheit
eine schlechte Erfahrung gemacht hat, so entsteht daraus oft eine Art Kopplung
und Verallgemeinerung. Nehmen wir an, jemand hatte einen Vater, der einerseits erfolgreich
war und andererseits nie Zeit für das Kind hatte. So entsteht daraus oft
unbewusst eine Kopplung, dass der Vater keine Zeit hatte, weil er erfolgreich
war ohne zu wissen, ob es nicht einen anderen Grund dafür gab. Vielleicht war
der Vater auch nur so lange bei der Arbeit weil er mit den häuslichen Anforderungen
überfordert war. Ebenso schnell entsteht eine Verallgemeinerung, dass
erfolgreiche Menschen grundsätzlich keine Zeit für ihre Kinder haben. D.h. für
die Person mit dieser Kopplung und Verallgemeinerung schließen sich Erfolg und
fürsorgliche Elternschaft einander aus. Ist es für diese Person wichtiger eine
gute Mutter bzw. ein guter Vater als erfolgreich zu sein, so muss sie Erfolg
ausschließen, da dieser ja eine fürsorgliche Elternschaft ausschließen würde.
Daher wird diese Person unbewusst dafür sorgen nicht zu erfolgreich zu sein. Diese
Menschen sagen dann Sätze wie „ich will ja erfolgreich sein und versuche
einfach alles, aber es klappt einfach nicht. Ich weiß nicht, was ich noch tun
soll.“ Der Umkehrschluss stimmt natürlich nicht. Nicht jeder, der seine Ziele
nicht erreicht hat eine Koppelung, die ihn davon abhält. Aber wenn es keine
Koppelung oder Verallgemeinerung ist, die uns von unseren Zielen abhält, lohnt
es sich herauszufinden, was es sonst ist, was uns abhält.
Sonntag, 29. Dezember 2013
Wahrheit ist subjektiv
Alles was wir erleben erleben wir subjektiv. Es wird gefärbt durch
unsere bisherigen Erfahrungen, unsere Werte, unsere Sichtweisen, unserer
jetzigen Situation,...
Das Wetter als Beispiel: Ist es kalt oder ist es warm?
- Haben wir 13 Grad im Winter finden wir es warm und im Sommer kalt (abhängig von unserer Erwartung)
- Fahren wir jahrelang im Winter auf die Kanaren und haben immer über 20 Grad und nur dieses Jahr sind es 13 Grad, so finden wir es kalt (abhängig von unserer Erfahrung)
- Ist es für uns wichtig, dass im Urlaub die Sonne scheint, so wird der Urlaub ein Reinfall sein, wenn es die ganze Zeit regnet. Hat das Wetter für uns keine große Bedeutung im Urlaub, so kann der Urlaub wundervoll sein obwohl es die ganze Zeit geregnet hat (abhängig von unseren Werten)
- Ein Mensch mit Erkältung friert vielleicht bei einer Raumtemperatur von 20 Grad; eine Frau in den Wechseljahren bekommt bei der gleichen Temperatur Schweißausbrüche und viele andere empfinden es als angenehm (abhängig von der jetzigen Situation)
Wenn uns bewusst ist, dass der Urlaub nicht deshalb schlecht
ist weil das Wetter schlecht ist, sondern weil wir eine andere Erwartung haben
oder etwas damit verbinden, verändert sich auch unser Wohlempfinden. Ob es uns
gut geht hängt nur sekundär von den äußeren Umständen ab und in erster Linie
von uns. So gibt es Menschen die reich und gesund sind und dennoch unzufrieden
und es gibt Menschen, die arm und krank sind und trotzdem zufrieden.
Für alle, die sich selbst entdecken und erkennen wollen wo
und wie sie durch ihre Erfahrungen und
Sichtweisen ihr Leben erschaffen und wie sie es ändern können gibt es am 25./26.
Januar 2014 ein Workshop – mehr Informationen zum Workshop hier.
Samstag, 21. Dezember 2013
Gedanken zum Jahreswechsel
Wie oft nehmen wir uns etwas für das neue Jahr vor und stellen am Ende des Jahres dann fest, dass wir unsere Pläne nicht umgesetzt haben. Meistens haben wir dann auch eine Erklärung – hatte zu wenig Zeit, war krank, …. Oft sind dies aber nur die offensichtlichen Gründe hinter denen viel mehr steckt als wir erahnen. Manchmal liegt es daran, dass unsere Pläne nicht auf unseren, sondern auf übernommenen Zielen beruhen. Beispielsweise von Eltern oder dem Freund bzw. der Freundin. Manchmal liegt es auch daran, dass wir die Bedürfnisse von anderen wichtiger nehmen als unsere eigenen. Manchmal steht unser Vorhaben im Widerspruch zu anderen Wünschen, was uns meistens nicht einmal bewusst ist. Und manchmal sind es unbewusste Ängste, die uns hindern.
Wenn wir Hintergründe erkennen, können wir neu entscheiden. Dann können wir das Ziel, was wir übernommen haben aufgeben oder verändern. Das Ziel, was im Widerspruch zu anderen Zielen steht, können wir ändern oder vertagen, sodass es passt. Und mit Ängsten, die uns bewusst sind, können wir lernen umzugehen. In jedem Fall bestimmen nicht mehr die Umstände unser Leben. Stattdessen gestalten wir unser Leben. Selbst wenn wir nichts an den äußeren Umständen verändern können haben wir die Möglichkeit unsere Haltung zu verändern. Beispielsweise können wir entscheiden unseren Fokus auf das zu richten was wir haben, statt auf das, was uns fehlt. Oder wir entscheiden uns mit dem glücklich zu fühlen, was ist. Dann finden wir Wege dorthin – auch wenn der Weg Steinig ist.
Ich wünsche allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr nur das Beste.
Herzlichst, Heike Behr
PS: Wer im kommenden Jahr etwas anders machen möchte als in den anderen Jahren, empfehle ich meinen Workshop „Das Leben selbst gestalten“. Siehe auch Infos zu den Seminaren und Termine zu den Seminaren
Wenn wir Hintergründe erkennen, können wir neu entscheiden. Dann können wir das Ziel, was wir übernommen haben aufgeben oder verändern. Das Ziel, was im Widerspruch zu anderen Zielen steht, können wir ändern oder vertagen, sodass es passt. Und mit Ängsten, die uns bewusst sind, können wir lernen umzugehen. In jedem Fall bestimmen nicht mehr die Umstände unser Leben. Stattdessen gestalten wir unser Leben. Selbst wenn wir nichts an den äußeren Umständen verändern können haben wir die Möglichkeit unsere Haltung zu verändern. Beispielsweise können wir entscheiden unseren Fokus auf das zu richten was wir haben, statt auf das, was uns fehlt. Oder wir entscheiden uns mit dem glücklich zu fühlen, was ist. Dann finden wir Wege dorthin – auch wenn der Weg Steinig ist.
Ich wünsche allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr nur das Beste.
Herzlichst, Heike Behr
PS: Wer im kommenden Jahr etwas anders machen möchte als in den anderen Jahren, empfehle ich meinen Workshop „Das Leben selbst gestalten“. Siehe auch Infos zu den Seminaren und Termine zu den Seminaren
Freitag, 20. Dezember 2013
Das Leben selbst gestalten - Workshop vom 25. bis 26. Januar 2014
Ein Workshop für alle, die im kommenden Jahr etwas anders machen wollen, als in den vergangenen Jahren.
Wenn du das tust, was du immer gemacht hast
wirst du auch das bekommen, was du immer bekommen hast
(Abraham Lincoln)
Inhalt und Methoden:
Wir erschaffen unser Leben - bewusst oder unbewusst - durch das, was wir tun und das, was wir nicht tun und noch mehr erschaffen wir unser Leben durch unsere Ängste, unsere Erwartungen und unsere Sichtweisen. Diese haben wir teilweise übernommen - von Eltern, Freunden, Partnern,.. - und teilweise entwickelt aufgrund der Erfahrungen, die wir gemacht haben.
Unsere Ängste, Erwartungen und Sichtweisen bestimmen unsere Gedanken und unsere Gedanken bestimmen unserer Realität. Dies passiert auf vielfältige Weise. Hier nur ein Beispiel:
Drei Frauen fahren zur Arbeit. Allen drei Frauen pfeift jemand hinterher.
Die eine interpretiert das Pfeifen als Bestätigung ihrer Attraktivität und freut sich.
Die Zweite denkt sich "typisch, nur die falschen Männer finden mich attraktiv" und ist ein wenig frustriert.
Die Dritte empfindet das Pfeifen als Diskriminierung und Unverschämtheit und ärgert sich.
Alle drei Frauen erleben das Gleiche und alle drei Frauen erleben etwas anderes - abhängig von dem, was sie über sich glauben und auch über Männer und über das Pfeifen. Diese Frauen sind geprägt - besonders durch ihre Befürchtungen und Erfahrungen.
Jeder von uns hat viele Beispiele in dieser Art - manches ist uns bewusst und noch mehr nicht bewusst.
Der Workshop gibt ihnen die Möglichkeit sich selbst zu erkennen und zu verändern. Erleben sie an eigenen Beispielen wie sie selbst - ohne Veränderung der äußeren Umstände - Bereiche in ihrem Leben verändern können.
"Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern"
Feedback einer Teilnehmerin:
Dein Leben selbst gestalten - das klingt wie eine wunderbare Versuchung. Und ist doch gleichzeitig eine große Herausforderung für mich. Heike nahm mich und die anderen Teilnehmerinnen an der Hand. Die Schritte müssen wir alleine tun aber es ist wunderbar zu wissen, dass da jemand an Deiner Seite ist. Wir haben Aufstellungen gemacht, Übungen, wir haben erzählt, wir haben geweint und ganz viel gelacht. Wir sind uns selbst und einander sehr nahe gekommen. Und Heike war immer an unserer Seite. Das Seminar hat einen Prozess bei mir ausgelöst, mir Möglichkeiten aufgezeigt, Sichtweisen, die mir viele Begegnungen und Erlebnisse jetzt in einem ganz anderem Licht erscheinen lassen. Ich habe ein Stück mehr die Verantwortung für mein Leben in die Hand genommen um mein Leben jetzt und in Zukunft selber zu gestalten. Dafür werde ich Heike immer dankbar sein.
Ort:
Hauptstraße 15 in Berlin-Schöneberg.
Dauer:
Samstag, den 25. Januar 2014 von 10 bis 18 Uhr mit einer Stunde Mittagspause und
Sonntag, den 26. Januar 2014 von 10 bis ca. 17 Uhr mit einer Stunde Mittagspause
Kosten:
Workshop: 150 Euro pro Person
Teilnehmeranzahl:
Die Workshops finden mit jeweils 4 bis maximal 8 Teilnehmerinnen/ Teilnehmern statt.
Wenn du das tust, was du immer gemacht hast
wirst du auch das bekommen, was du immer bekommen hast
(Abraham Lincoln)
Inhalt und Methoden:
Wir erschaffen unser Leben - bewusst oder unbewusst - durch das, was wir tun und das, was wir nicht tun und noch mehr erschaffen wir unser Leben durch unsere Ängste, unsere Erwartungen und unsere Sichtweisen. Diese haben wir teilweise übernommen - von Eltern, Freunden, Partnern,.. - und teilweise entwickelt aufgrund der Erfahrungen, die wir gemacht haben.
Unsere Ängste, Erwartungen und Sichtweisen bestimmen unsere Gedanken und unsere Gedanken bestimmen unserer Realität. Dies passiert auf vielfältige Weise. Hier nur ein Beispiel:
Drei Frauen fahren zur Arbeit. Allen drei Frauen pfeift jemand hinterher.
Die eine interpretiert das Pfeifen als Bestätigung ihrer Attraktivität und freut sich.
Die Zweite denkt sich "typisch, nur die falschen Männer finden mich attraktiv" und ist ein wenig frustriert.
Die Dritte empfindet das Pfeifen als Diskriminierung und Unverschämtheit und ärgert sich.
Alle drei Frauen erleben das Gleiche und alle drei Frauen erleben etwas anderes - abhängig von dem, was sie über sich glauben und auch über Männer und über das Pfeifen. Diese Frauen sind geprägt - besonders durch ihre Befürchtungen und Erfahrungen.
Jeder von uns hat viele Beispiele in dieser Art - manches ist uns bewusst und noch mehr nicht bewusst.
Der Workshop gibt ihnen die Möglichkeit sich selbst zu erkennen und zu verändern. Erleben sie an eigenen Beispielen wie sie selbst - ohne Veränderung der äußeren Umstände - Bereiche in ihrem Leben verändern können.
"Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern"
Feedback einer Teilnehmerin:
Dein Leben selbst gestalten - das klingt wie eine wunderbare Versuchung. Und ist doch gleichzeitig eine große Herausforderung für mich. Heike nahm mich und die anderen Teilnehmerinnen an der Hand. Die Schritte müssen wir alleine tun aber es ist wunderbar zu wissen, dass da jemand an Deiner Seite ist. Wir haben Aufstellungen gemacht, Übungen, wir haben erzählt, wir haben geweint und ganz viel gelacht. Wir sind uns selbst und einander sehr nahe gekommen. Und Heike war immer an unserer Seite. Das Seminar hat einen Prozess bei mir ausgelöst, mir Möglichkeiten aufgezeigt, Sichtweisen, die mir viele Begegnungen und Erlebnisse jetzt in einem ganz anderem Licht erscheinen lassen. Ich habe ein Stück mehr die Verantwortung für mein Leben in die Hand genommen um mein Leben jetzt und in Zukunft selber zu gestalten. Dafür werde ich Heike immer dankbar sein.
Ort:
Hauptstraße 15 in Berlin-Schöneberg.
Dauer:
Samstag, den 25. Januar 2014 von 10 bis 18 Uhr mit einer Stunde Mittagspause und
Sonntag, den 26. Januar 2014 von 10 bis ca. 17 Uhr mit einer Stunde Mittagspause
Kosten:
Workshop: 150 Euro pro Person
Teilnehmeranzahl:
Die Workshops finden mit jeweils 4 bis maximal 8 Teilnehmerinnen/ Teilnehmern statt.
Sonntag, 27. Oktober 2013
Zitat von George Chakiris
Egal wie
dunkel der Augenblick ist - Liebe und Hoffnung sind immer möglich.
Sonntag, 20. Oktober 2013
Man kann nicht nicht entscheiden
Von Paul Watzlawick stammt der Satz „man kann nicht nicht
kommunizieren“. Denn selbst wenn man nichts sagt drückt man etwas aus. Ebenso
ist es nach meiner Erfahrung mit Entscheidungen - „man kann nicht nicht
entscheiden“. Wenn jemand unsicher ist, ob er sich trennen soll oder umziehen
soll und sich nicht entscheidet, so hat er automatisch entschieden zu bleiben –
ob es ihm bewusst ist oder nicht. Wenn wir uns bewusst machen, dass wir uns
zumindest für den Moment für das Bleiben entschieden haben, entsteht neue
Kraft. Hingegen wir uns im Allgemeinen kraftlos fühlen, wenn wir das Gefühl
haben uns nicht entscheiden zu können.
Mittwoch, 16. Oktober 2013
KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet
Eine Leserin
schrieb:
Meine Mutter
sprach immer von dem „Gesetz der Serie“; d.h. wenn ein Teil im Haushalt kaputt
ging, gingen bald noch mehr Geräte kaputt. Ebenso wenn etwas im Leben schief
läuft. So ist es gerade bei mir. Ich habe Ärger mit meinem Freund und bin nicht
sicher, ob unsere Beziehung daran zerbricht. Ich habe Ärger mit meiner Chefin,
die mich nur noch kritisiert, sodass ich am liebsten kündigen würde. Und
passend zu dem Gesetz der Serie habe ich nun auch noch neue Nachbarn bekommen,
die laut sind und mich nerven. Mir wächst das über den Kopf und der Gedanke alles
hinzuschmeißen - einfach zu kündigen, die Beziehung zu beenden und umzuziehen -
wird immer stärker. Ist das eine gute Lösung?
Antwort:
Liebe Leserin, es ist eine Lösung -
erfahrungsgemäß allerdings eine, die nicht nachhaltig ist. Denn wir nehmen uns
und unsere Ängste und Vorstellungen mit in den neuen Job, in die neue Beziehung
und in die neue Wohnung. Es ist ein Unterschied, ob ich vom Alten „weglaufe“
oder in etwas Neues gehe. Weglaufen wollen wir vor allem, wenn wir uns
ohnmächtig fühlen. Dieses Gefühl der Ohnmacht ist so unangenehm, dass wir fast
alles tun würden, um es loszuwerden. Alles „hinzuschmeißen“ bringt uns aus der
Ohnmacht und gibt das Gefühl etwas tun zu können. Daher ist es das, was uns als
erstes einfällt, wenn wir keinen anderen Weg kennen um aus der Ohnmacht raus zu
kommen. Es gibt andere Wege, die sich lohnen zu entdecken. Einer davon ist sich
bewusst zu machen, dass es wirklich eine Lösung ist „alles hinzuschmeißen“.
NICHT, dass sie es tun sollen, sondern sie nutzen den Gedanken als eine Art
Notfalloption um aus dem Gefühl des „ich kann nichts machen“ rauszukommen. Besonders
hilfreich ist es dann herauszufinden welche Erfahrungen, Erwartungen, Ängste
und Sichtweisen ihre Wahrnehmung beeinflussen. Z.B. gibt es Menschen, die
glauben, dass eine gute Beziehung keine Krisen hat und andere wiederum glauben,
dass es Krisen auch in guten Beziehungen gibt. Beide nehmen dann die gleiche
Krise anders wahr.
Abonnieren
Kommentare (Atom)




