Sonntag, 29. Juni 2014

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet

Eine Leserin schrieb:
Ich habe vor drei Monaten einen neuen Job angenommen, da mir die Überstunden  in der alten Firma zu viel wurden. Ich hatte inzwischen täglich Überstunden und es gab aufgrund der Personalbesetzung keine Möglichkeit zur Veränderung. Nun fängt es in der neuen Firma schon wieder so an. Die Überstunden werden immer mehr und auch hier gibt es keine andere Möglichkeit. Bei meiner Arbeit ist es nicht egal ob sie heute oder morgen gemacht wird. Es sind termingebundene Projekte, die pünktlich abgewickelt werden müssen. Ich kann doch nicht schon wieder den Job wechseln und ich will auch nicht meine Arbeit liegen lassen, wodurch die Probleme eskalieren würden. Was kann ich tun?

Antwort:

Liebe Leserin, es gibt mehrere Möglichkeiten etwas zu verändern. Und nur eine davon ist den Job zu wechseln. Wenn wir die äußeren Umstände ändern ohne uns bewusst zu machen welchen Anteil wir an dem Problem hatten, ist es in der Regel eine Frage der Zeit bis sich die Probleme wiederholen. Sei es beim Wechsel eines Jobs oder einer Beziehung oder…. Daher sollten sie herausfinden, was sie tun oder nicht tun, dass es zu dauernden Überstunden kommt. Es besteht die Möglichkeit, dass sie nicht NEIN sagen können. Eventuell weil sie glauben, dass es ihnen nicht zusteht oder sie nehmen ihre Arbeit wichtiger als sich selbst. Oder sie haben Angst vor Auseinandersetzungen oder Konsequenzen. Wenn ihnen ihr Chef zu viel Arbeit gibt sagen sie ihm, dass es nicht möglich ist alle Aufgaben zu erledigen. Dann können sie gemeinsam überlegen welche der Aufgaben eventuell terminlich verschoben werden können und welche jemand anderes übernehmen kann. Achten sie auch auf ihre Gedanken. Sie werden ihnen einiges darüber verraten warum sie Überstunden machen obwohl sie es nicht wollen. Es sind nicht nur die Umstände, die sie dazu zwingen Überstunden zu machen, sondern vor allem ihre Vorstellungen, Erwartungen, Glaubenssätze und Ängste. Unabhängig davon achten sie darauf, dass sie ihre Erfahrungen aus der Vergangenheit nicht auf den neuen Job projizieren. Auch wenn es Parallelen gibt kann alles ganz anders sein. 

Sonntag, 1. Juni 2014

Das Leben selbst gestalten - Workshop vom 13. bis 14. September 2014

Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern.

Ein Weg zu mehr Freude, Zufriedenheit und Lebensqualität

Inhalt und Methoden: 
Oft haben wir das Gefühl wir könnten an bestimmten Situationen in unserem Leben nichts ändern. Das gibt uns ein ungutes Gefühl das bis zur Resignation reicht. In diesem Workshop haben sie Gelegenheit herauszufinden, welche Blockaden es in ihnen gibt, die sie von ihren Wünschen abhalten. Eventuell eine Sichtweise, die sich aus eigenen Erfahrungen entwickelt hat oder vom Umfeld übernommen wurde. Vielleicht auch Erwartungen, Glaubenssätze oder versteckte Ängste.

Unsere Ängste, Erwartungen und Sichtweisen bestimmen unsere Gedanken und unsere Gedanken bestimmen unserer Realität. Dies passiert auf vielfältige Weise. Hier nur ein Beispiel:
Drei Frauen fahren zur Arbeit. Allen drei Frauen pfeift jemand hinterher.
Die eine interpretiert das Pfeifen als Bestätigung ihrer Attraktivität und freut sich.
Die Zweite denkt sich "typisch, nur die falschen Männer finden mich attraktiv" und ist ein wenig frustriert.
Die Dritte empfindet das Pfeifen als Diskriminierung und Unverschämtheit und ärgert sich.
Alle drei Frauen erleben das Gleiche und alle drei Frauen erleben etwas anderes - abhängig von dem, was sie über sich glauben und auch über Männer und über das Pfeifen. Diese Frauen sind geprägt - besonders durch ihre Befürchtungen und Erfahrungen.
Jeder von uns hat viele Beispiele in dieser Art - manches ist uns bewusst und noch mehr nicht bewusst.

Der Workshop gibt ihnen die Möglichkeit sich selbst zu erkennen und zu verändern. Erleben sie an eigenen Beispielen wie sie selbst - ohne Veränderung der äußeren Umstände - Bereiche in ihrem Leben verändern können.

Feedback einer Teilnehmerin: 
Dein Leben selbst gestalten - das klingt wie eine wunderbare Versuchung. Und ist doch gleichzeitig eine große Herausforderung für mich. Heike nahm mich und die anderen Teilnehmerinnen an der Hand. Die Schritte müssen wir alleine tun aber es ist wunderbar zu wissen, dass da jemand an Deiner Seite ist. Wir haben Aufstellungen gemacht, Übungen, wir haben erzählt, wir haben geweint und ganz viel gelacht. Wir sind uns selbst und einander sehr nahe gekommen. Und Heike war immer an unserer Seite. Das Seminar hat einen Prozess bei mir ausgelöst, mir Möglichkeiten aufgezeigt, Sichtweisen, die mir viele Begegnungen und Erlebnisse jetzt in einem ganz anderem Licht erscheinen lassen. Ich habe ein Stück mehr die Verantwortung für mein Leben in die Hand genommen um mein Leben jetzt und in Zukunft selber zu gestalten. Dafür werde ich Heike immer dankbar sein.

Ort: Hauptstraße 15 in Berlin-Schöneberg.

Termin: Samstag, 13. September von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 14. September von 10 bis 17 Uhr 
mit jeweils einer Stunde Mittagspause

Kosten: 150 Euro pro Person

Teilnehmeranzahl: 4 bis maximal 8 Teilnehmerinnen/ Teilnehmer.

Anmeldung: per Mail an mail@heikebehr.de 

Dienstag, 20. Mai 2014

Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern

Wir erschaffen unser Leben. Beispielsweise durch das, was wir tun bzw. nicht tun. Dazu gehören Entscheidungen ob wir uns von dem, was wir nicht wollen trennen – z.B. eine Wohnung, eine Freundschaft oder Partnerschaft oder ein Job. Und Entscheidungen ob wir uns auf etwas einlassen – z.B. eine Partnerschaft oder Freundschaft oder einen Job. Aber was bestimmt unsere Entscheidungen. Unsere Entscheidungen werden von unserer Angst, unseren Erwartungen, Erfahrungen und Glaubenssätze bestimmt. So wird jemand der die Erfahrung gemacht hat, dass er in jeder seiner Beziehungen verletzt wurde, vielleicht (unbewusst) Angst haben wieder verletzt zu werden und nicht offen sein für eine neue Beziehung obwohl er sie sich andererseits sehr wünscht. Und eine Frau, die am Beispiel ihrer Eltern und ihres sonstigen Umfeldes erfahren hat, dass alle Beziehungen früher oder später in einem Desaster enden, wird sich vielleicht (unbewusst) erst gar nicht auf eine feste Beziehung einlassen. Im Leben zeigen sich solche Beispiele meist subtil. Die Frau, die sich (unbewusst) erst gar nicht auf eine feste Beziehung einlassen will, wird dann immer den falschen Mann treffen. Den, der vergeben ist oder aus einem anderen Grund nicht zu ihr passt. Oder der Mann, der (unbewusst) Angst vor Verletzungen hat wird sich vielleicht jedes Mal so verhalten, dass die Partnerin geht und er fühlt sich als „Opfer“, das immer wieder verlassen wird. Es gibt unendlich viele Beispiele. So oder so – unsere Ängste, Glaubenssätze und Erfahrungen bestimmen unsere Wahrnehmung und unser Handeln und damit unser Leben.
Unsere Ängste, Glaubenssätze und Erwartungen haben sich meist schon als Kind entwickelt. Wenn wir uns bewusst machen, wie sie sich entwickelt haben und was wir brauchen um sie loszulassen, können wir es ändern, wenn wir wollen. Dann verändert sich unser Leben ohne dass wir im Außen etwas getan haben. Es verändert sich indem wir uns verändern.

PS: Am 14. bis 15 Juni 2014 findet der nächste Workshop zu diesem Thema statt. Mehr zum Workshop unter www.heikebehr.de/infos-seminare.htm oder gerne telefonisch (0175 5461954 bzw. 030 85743438).

Sonntag, 18. Mai 2014

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet

Eine Leserin schrieb:
Es ist wie verhext; egal wie viel Geld ich habe, es bleibt nichts übrig. Das geht schon mein Leben lang so. Bisher war ich davon überzeugt, dass ich einfach nur zu wenig Geld zur Verfügung habe und daher nichts übrig bleibt. Nun habe ich seit einem Jahr einen Job in dem ich sehr gut verdiene und wieder schaffe ich es nicht einmal für den Urlaub zu sparen. Am Ende jeden Monats warte ich schon sehnsüchtig auf mein Gehalt. Wieso bekomme ich das nicht hin, obwohl ich es wirklich will.

Antwort:

Liebe Leserin, es lohnt sich immer auf  beiden Seiten zu gucken, Die eine Seite ist sachlich eine Rechnung aufzumachen in der sie ihre Fixkosten von ihrem Gehalt subtrahieren. Damit wissen sie, was ihnen zur Verfügung steht. Die andere Seite ist, dass uns diese Rechnung oft nur bedingt hilft. So wie die meisten Menschen sich nicht gesund ernähren, obwohl sie wissen was dafür zu tun wäre. Warum wir etwas tun obwohl wir wissen, dass es nicht gut für uns ist bzw. nicht tun obwohl wir wissen, dass es gut für uns wäre, hat individuelle Ursachen – die meisten dieser Ursachen sind uns nicht bewusst. So kann es sein, dass sie das nachleben, was sie evtl. von ihren Eltern gelernt haben. Menschen, die es für spießig halten, wenn man spart, werden unbewusst auch alles dafür tun, dass kein Geld übrig bleibt. Und wieder andere glauben vielleicht unbewusst es nicht zu verdienen, dass Geld übrig bleibt bzw. das damit verbundene Gefühl von Sicherheit. Wenn sie herausfinden, was sie blockiert, wird sich auch etwas verändern. 

PS: Falls sie Blockaden und Hintergründe zu ihrem Verhältnis zu Geld erfahren und lösen möchten: Am 31. Mai findet ein Aufstellungstag zu diesem Thema statt (siehe unten). 

Sonntag, 11. Mai 2014

Über 80% von dem, was wir tun ist unbewusst und warum Unterstützung wichtig sein kann

Dies wird auch gerne als Eisbergprinzip beschrieben, da ca. 80% des Eisberges im Wasser und nur rund 20% des Eisberges außerhalb des Wassers liegen. Ob es nun 80% oder 95% sind, die unbewusst sind (da scheiden sich die Geister), finde ich zweitrangig. Das Wesentliche ist, dass unser Unbewusstes den größten Teil unseres Handelns bestimmt. Wenn wir also etwas in unserem Leben ändern wollen, was schon einen Großteil unseres Lebens so ist, wie es ist, lohnt einmal mehr der Blick auf das, was uns unbewusst beeinflusst. Da es unbewusst ist, ist dieser Blick manchmal nicht ganz einfach. So wie ein Blinder Gegenstände nicht sehen kann, so haben wir auch keinen direkten Blick auf unser Unbewusstes. Wenn wir das Unbewusste sehen könnten wäre es nichts Unbewusstes mehr. Es gibt aber einen indirekten Weg das Unbewusste sichtbar zu machen. Ähnlich wie der Blinde sich behilft indem er die Gegenstände berührt, so gibt es Möglichkeiten in Kontakt mit dem Unbewussten von uns zu kommen - wenn wir dafür offen sind. Entweder wir nehmen das Leben als Coach oder wir suchen uns einen Coach – oder Beides. Das Leben selbst ist ein perfekter Coach. Es zeigt uns ständig unser Unbewusstes. Unsere Wahrnehmung zeigt uns etwas über uns. Und wenn wir das, was es zeigt nicht kennen, dann ist es eben unbewusst. Ein Beispiel: Ich ärgere mich darüber, dass eine Freundin zu spät gekommen ist. Wenn ich mich ärgere, diesen Ärger der Freundin weitestgehend sachlich mitteile und es dann wieder vergesse, ist das ein relativ normaler Vorgang im Leben wie ihn viele Menschen kennen. Wenn ich hingegen mich so sehr ärgere, dass es mich nicht mehr loslässt und dieser Ärger durch Sätze in meinem Kopf begleitet wird, die deutlich machen wie schlecht die Freundin ist, dass sie zu spät gekommen ist, und alle möglichen Interpretationen warum sie das getan hat– dann ist das ein sicheres Zeichen, dass es etwas in uns gibt, was uns nicht bewusst ist und dieses relativ harmlose Ereignis zu einem Drama macht, was uns manchmal sogar den Schlaf raubt. Um uns selbst auf die Schliche zu kommen müssen wir uns kennen. In der Regel ist es der Unterschied in der Stimme oder die Vehemenz mit der wir auf etwas reagieren und ebenso die Gedanken. Diese Indizien können uns helfen das Unbewusste sichtbar zu machen damit es uns nicht mehr bestimmt und nicht mehr stresst oder die Freude nimmt.

Auch wenn das Leben selbst ein guter Coach ist, ist es hilfreich jemanden zu haben, der einen professionell begleitet. Jemand, der den Klient ganzheitlich wahrnimmt. Der nicht nur das Kernproblem erkennt, sondern auch das was der Klient braucht um es zu lösen und ihn Schritt für Schritt dabei begleitet.

Ich selbst arbeite mit meinen Klienten telefonisch oder in meiner Praxis in Berlin-Schöneberg. Kontaktaufnahme und mehr Informationen jederzeit gerne per Mail (mail@heikebehr.de) oder telefonisch (030/85743438 bzw. 0175/5461954).

Freitag, 25. April 2014

Aufstellungstag und mehr zum Thema Geld – Samstag, den 31. Mai von 10 bis 18 Uhr

An diesem Tag geht jede Aufstellung um das Thema Geld. Systemische Aufstellungen geben die Möglichkeit herauszufinden, welche Hindernisse uns von der Fülle des Geldes, wie wir sie uns wünschen, abhalten. Beispielsweise Glaubenssätze, Erfahrungen oder Befürchtungen, die uns unbewusst beeinflussen. In der Aufstellung einer Klientin zeigte sich, dass sie der Glaubenssatz „Menschen mit viel Geld haben einen schlechten Charakter“ stark beeinflusste. Eine andere Klientin hatte die Erfahrung gemacht, dass sie sich auch finanziell um die Mitmenschen kümmerte, wenn sie gut verdiente. Erst durch den Jobverlust konnte sie sich davon lösen. Bei der Aufstellung zeigte sich die versteckte Angst, sich wieder um alle kümmern zu müssen, sobald es ihr finanziell besser ging, was sie als Last empfand. Dies sind nur zwei Beispiele. Jede Ursache ist individuell und doch gibt es auch einige Parallelen. Daher erlebt jeder Teilnehmer/ jede Teilnehmerin neben seiner/ ihrer eigenen Aufstellung auch die unterschiedlichen Hintergründe der anderen Teilnehmer. Das Miterleben als Repräsentant bei den Aufstellungen der anderen gibt zusätzlich ein tieferes Verständnis und Empfinden für parallele Aspekte der eigenen Aufstellung.

Kosten: 90,- mit eigener Aufstellung und 35,- ohne eigene Aufstellung. 
Anmeldungen bitte per Mail an mail@heikebehr.de

Mittwoch, 9. April 2014

Stress hat man nicht, Stress macht man sich

Stress entsteht auf vielfältige Weise. Es kann den Manager stressen für zu viele zu wichtige Projekte verantwortlich zu sein; es kann die Sekretärin stressen ihre Aufgaben für diese wichtigen Projekte termingerecht fertig zu bekommen; es kann die Hausfrau stressen das Fest perfekt zu gestalten; es kann den Selbstständigen stressen genügend Geld für die Fixkosten zu haben. Und auch wenn die Sorgen jedes Einzelnen absolut verständlich sind, gibt es Möglichkeiten, dass sie nicht zu Stress führen. Dies ist natürlich nicht in 5 Minuten getan. Aber selbst in 5 Minuten kann man bereits einen ersten Schritt gehen, um den Stress zu reduzieren. Dabei hilft es sich bewusst zu machen, dass Stress in unserem Kopf entsteht. Es sind unsere Vorstellungen und Erwartungen wie etwas zu sein hat. Ob es der Manager ist, der sich unter Druck setzt, dass die Projekte zeitgerecht und möglichst perfekt abgewickelt werden oder der Selbständige, der daran denkt, dass die Miete gezahlt werden muss. Natürlich macht es Sinn unser Bestes zu geben. Aber mehr als unser Bestes können wir nicht geben. Es hilft auch sich zu überlegen, was das Schlimmste ist, was passieren kann, wenn unser Bestes nicht ausreicht. Und auch wenn die Antwort unangenehm ist, so ist sie in der Regel doch kein „Weltuntergang“. In dem Moment in dem wir uns unter Druck setzten indem wir beispielsweise Perfektion erwarten, erzeugen wir den Stress. Diese Art von Stress erzeugt allerdings das Gegenteil von dem, was wir eigentlich wollen. Es reduziert unsere Konzentrationsfähigkeit, macht uns schlapp und müde und tötet unsere Kreativität. All das, was uns helfen würde unsere Aufgabe zu erfüllen. Es ist ein Teufelskreis. Desto mehr Stress ich mir mache, desto weniger kann ich leisten. Desto weniger ich leisten kann, desto mehr Stress mache ich mir. Die Lösung ist also nicht sich noch mehr Stress zu machen, sondern einen Weg zu finden damit aufzuhören. Hierfür kann ich Aufgaben reduzieren, indem ich beispielsweise Aufgaben abgebe oder mir Unterstützung suche. Des Weiteren kann ich lernen mich zu entspannen – es gibt für jeden die passende Entspannungstechnik. Und vor allem kann ich lernen meine Gedanken zu verändern, um erst gar keinen Stress zu erzeugen.

Wer Lust hat, seine Gedanken und Strategien zu entdecken wie er sich Stress macht und diese zu verändern … am 26. bis 27. April findet der nächste Workshop „Wie ich mein Leben selbst gestalte“ statt … mehr siehe unten / Post vom 31.3.14 oder telefonisch unter 0175 5461954. 

Montag, 31. März 2014

Das Leben selbst gestalten - Workshop vom 14. bis 15. Juni 2014

Das Leben selbst gestalten - Workshop
Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern.

Ein Weg zu mehr Freude, Zufriedenheit und Selbstbestimmtheit
Inhalt und Methoden: 
Oft haben wir das Gefühl wir könnten an bestimmten Situationen in unserem Leben nichts ändern. Das gibt uns ein ungutes Gefühl das bis zur Resignation reicht. In diesem Workshop haben sie Gelegenheit herauszufinden, welche Blockaden es in ihnen gibt, die sie von ihren Wünschen abhalten. Eventuell eine Sichtweise, die sich aus eigenen Erfahrungen entwickelt hat oder vom Umfeld übernommen wurde. Vielleicht auch Erwartungen, Glaubenssätze oder versteckte Ängste.

Unsere Ängste, Erwartungen und Sichtweisen bestimmen unsere Gedanken und unsere Gedanken bestimmen unserer Realität. Dies passiert auf vielfältige Weise. Hier nur ein Beispiel:
Drei Frauen fahren zur Arbeit. Allen drei Frauen pfeift jemand hinterher.
Die eine interpretiert das Pfeifen als Bestätigung ihrer Attraktivität und freut sich.
Die Zweite denkt sich "typisch, nur die falschen Männer finden mich attraktiv" und ist ein wenig frustriert.
Die Dritte empfindet das Pfeifen als Diskriminierung und Unverschämtheit und ärgert sich.
Alle drei Frauen erleben das Gleiche und alle drei Frauen erleben etwas anderes - abhängig von dem, was sie über sich glauben und auch über Männer und über das Pfeifen. Diese Frauen sind geprägt - besonders durch ihre Befürchtungen und Erfahrungen.
Jeder von uns hat viele Beispiele in dieser Art - manches ist uns bewusst und noch mehr nicht bewusst.

Der Workshop gibt ihnen die Möglichkeit sich selbst zu erkennen und zu verändern. Erleben sie an eigenen Beispielen wie sie selbst - ohne Veränderung der äußeren Umstände - Bereiche in ihrem Leben verändern können.

Feedback einer Teilnehmerin: 
Dein Leben selbst gestalten - das klingt wie eine wunderbare Versuchung. Und ist doch gleichzeitig eine große Herausforderung für mich. Heike nahm mich und die anderen Teilnehmerinnen an der Hand. Die Schritte müssen wir alleine tun aber es ist wunderbar zu wissen, dass da jemand an Deiner Seite ist. Wir haben Aufstellungen gemacht, Übungen, wir haben erzählt, wir haben geweint und ganz viel gelacht. Wir sind uns selbst und einander sehr nahe gekommen. Und Heike war immer an unserer Seite. Das Seminar hat einen Prozess bei mir ausgelöst, mir Möglichkeiten aufgezeigt, Sichtweisen, die mir viele Begegnungen und Erlebnisse jetzt in einem ganz anderem Licht erscheinen lassen. Ich habe ein Stück mehr die Verantwortung für mein Leben in die Hand genommen um mein Leben jetzt und in Zukunft selber zu gestalten. Dafür werde ich Heike immer dankbar sein.

Ort: Hauptstraße 15 in Berlin-Schöneberg.

Termin: Samstag, 14. Juni von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 15. Juni von 10 bis 17 Uhr
mit jeweils einer Stunde Mittagspause

Kosten: 150 Euro pro Person

Teilnehmeranzahl: 4 bis maximal 8 Teilnehmerinnen/ Teilnehmer.


Anmeldung: per Mail an mail@heikebehr.de unter Angabe von Namen, Anschrift und Telefonnummer.

Samstag, 22. März 2014

30 Minuten Workshops - Sonntag, den 30. März 2014 in Berlin-Charlottenburg

Am Sonntag findet eine Veranstaltung von "Frauenräume" statt. Ich werde einen der 8 interassanten Workshops an diesem Nachmittag leiten. Jeder Workshop dauert 30 Minuten und es gibt insgesamt drei Runden, d.h. jede Teilnehmerin nimmt an drei Workshops teil.

Mehr unter http://frauenraeume.net/index.php/spielplan_aktuell/


Montag, 3. März 2014

Das Leben selbst gestalten - Workshop vom 15. bis 16. März 2014

Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern.

Ein Weg zu mehr Freude, Zufriedenheit und Lebensqualität

Inhalt und Methoden: 
Oft haben wir das Gefühl wir könnten an bestimmten Situationen in unserem Leben nichts ändern. Das gibt uns ein ungutes Gefühl das bis zur Resignation reicht. In diesem Workshop haben sie Gelegenheit herauszufinden, welche Blockaden es in ihnen gibt, die sie von ihren Wünschen abhalten. Eventuell eine Sichtweise, die sich aus eigenen Erfahrungen entwickelt hat oder vom Umfeld übernommen wurde. Vielleicht auch Erwartungen, Glaubenssätze oder versteckte Ängste.

Unsere Ängste, Erwartungen und Sichtweisen bestimmen unsere Gedanken und unsere Gedanken bestimmen unserer Realität. Dies passiert auf vielfältige Weise. Hier nur ein Beispiel:
Drei Frauen fahren zur Arbeit. Allen drei Frauen pfeift jemand hinterher.
Die eine interpretiert das Pfeifen als Bestätigung ihrer Attraktivität und freut sich.
Die Zweite denkt sich "typisch, nur die falschen Männer finden mich attraktiv" und ist ein wenig frustriert.
Die Dritte empfindet das Pfeifen als Diskriminierung und Unverschämtheit und ärgert sich.
Alle drei Frauen erleben das Gleiche und alle drei Frauen erleben etwas anderes - abhängig von dem, was sie über sich glauben und auch über Männer und über das Pfeifen. Diese Frauen sind geprägt - besonders durch ihre Befürchtungen und Erfahrungen.
Jeder von uns hat viele Beispiele in dieser Art - manches ist uns bewusst und noch mehr nicht bewusst.

Der Workshop gibt ihnen die Möglichkeit sich selbst zu erkennen und zu verändern. Erleben sie an eigenen Beispielen wie sie selbst - ohne Veränderung der äußeren Umstände - Bereiche in ihrem Leben verändern können.

Feedback einer Teilnehmerin: 
Dein Leben selbst gestalten - das klingt wie eine wunderbare Versuchung. Und ist doch gleichzeitig eine große Herausforderung für mich. Heike nahm mich und die anderen Teilnehmerinnen an der Hand. Die Schritte müssen wir alleine tun aber es ist wunderbar zu wissen, dass da jemand an Deiner Seite ist. Wir haben Aufstellungen gemacht, Übungen, wir haben erzählt, wir haben geweint und ganz viel gelacht. Wir sind uns selbst und einander sehr nahe gekommen. Und Heike war immer an unserer Seite. Das Seminar hat einen Prozess bei mir ausgelöst, mir Möglichkeiten aufgezeigt, Sichtweisen, die mir viele Begegnungen und Erlebnisse jetzt in einem ganz anderem Licht erscheinen lassen. Ich habe ein Stück mehr die Verantwortung für mein Leben in die Hand genommen um mein Leben jetzt und in Zukunft selber zu gestalten. Dafür werde ich Heike immer dankbar sein.

Ort: Hauptstraße 15 in Berlin-Schöneberg.

Termin: Samstag, 15. März von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 16. März von 10 bis 17 Uhr
mit jeweils einer Stunde Mittagspause

Kosten: 150 Euro pro Person

Teilnehmeranzahl: 4 bis maximal 8 Teilnehmerinnen/ Teilnehmern.


Anmeldung: per Mail an mail@heikebehr.de unter Angabe von Namen, Anschrift und Telefonnummer.

Samstag, 22. Februar 2014

Seminar Das Leben selbst gestalten - eine Woche auf der Finca el Morro auf La Palma

Ein Weg zu mehr Freude, Zufriedenheit und Lebensqualität
Gönnen sie sich eine Woche intensives Erkennen und Verstehen von sich selbst, ihren Mitmenschen, der eigenen Lebenssituation sowie Veränderung dort, wo sie es sich wünschen. Und das verbunden mit Bewegung (Yoga), auf Wunsch Massagen und Zeit für sich selbst in einer wundervollen Atmosphäre – sowohl auf der Finca el Morro als auch in der unmittelbaren Umgebung.

Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern.

Inhalt und Methoden: 
Oft haben wir das Gefühl wir könnten an bestimmten Situationen in unserem Leben nichts ändern. Das gibt uns ein ungutes Gefühl das bis zur Resignation reicht. In diesem Seminar haben sie Gelegenheit herauszufinden, welche Blockaden es in ihnen gibt, die sie von ihren Wünschen abhalten. Eventuell eine Sichtweise, die sich aus eigenen Erfahrungen entwickelt hat oder vom Umfeld übernommen wurde. Vielleicht auch Erwartungen, Glaubenssätze oder versteckte Ängste. In diesen Fällen erreichen wir unsere gewünschten Veränderungen nicht, obwohl wir aus unserer Sicht alles versuchen. Nutzen sie dieses Seminar für die Situationen in ihrem Leben, in denen ihre Versuche bisher erfolglos geblieben sind. Statt die hundertste Diät zu probieren oder zum hundertsten Date zu gehen finden wir gemeinsam heraus, was sie bisher von ihren Wünschen abhielt. Außerdem erfahren sie Methoden, die es ihnen ermöglichen glücklich und zufrieden zu sein auch wenn die äußeren Umstände anders sind als sie es sich wünschen.
Dieses Seminar ist für die Teilnehmer_innen eine ganz persönliche intensive Entdeckungsreise. Die Rahmenbedingungen unterstützen diesen sensiblen Prozess.  Dazu gehören ein geschützter Raum in einer wundervollen Atmosphäre auf der Finca el Morro, die morgendlichen Yogaübungen mit Karin und genügend Zeit am Nachmittag für sich selbst und für Spaß. Ob durch Baden am Pool oder ein Gang zum Strand oder eine bei Karin gebuchte Massage. Die Umgebung bietet vielfältige Möglichkeiten.

Ablauf des Seminars: 
Yoga mit Karin (siehe http://www.hacienda-lapalma.com/images/stories/pdf/Massagen.pdf)
Frühstück – das Büffet steht auch tagsüber bereit
10:00 bis !4:30: gemeinsame Gruppenarbeit mit Heike (30 Minuten Pause)
Ab 14:30 Uhr: Einzeltermine mit Heike und / oder Freizeit und / oder Massage mit Karin
Gemeinsames Abendessen

Seminardauer:
Sonntag, den 9. November bis Samstag, den 15. November 2014.

Teilnehmeranzahl: 
4 bis maximal 8 Teilnehmerinnen/ Teilnehmer.

Ort: 
Finca el Morro, La Palma
ausblicken-410

Quelle und weitere Informationen: http://www.la-palma-seminar.com.

An- und Abreise:
Die An- und Abreise erfolgt individuell.
Anreise bis Samstag, den 9. November 2014, 18:00 Uhr
Abreise ab Samstag, den 15. November 2014, 14:00 Uhr.
Es besteht die Möglichkeit früher anzureisen oder später abzureisen.

Kosten: 
Seminarkosten (Ratenzahlung möglich)
677,- € bei Anmeldung bis 1. Juli 2014
727,- € bei Anmeldung bis 1. September 2014
777,- € sonst
In den Preisen sind enthalten: Seminar mit jeweils 4 Stunden pro Tag plus insgesamt 2 Stunden Einzeltermine plus Yoga

Kosten für Unterbringung und Verpflegung (dreiviertel-Verpflegung)
Die Unterbringung wird individuell gebucht und kostet inkl. einer dreiviertel- Verpflegung zwischen 53,- und 72,- pro Tag; abhängig vom gewünschten Zimmer – siehe www.la-palma-seminar.com/index.php?option=com_content&view=article&id=126&Itemid=128&lang=de

Kosten für Flug: Flüge werden individuell gebucht

Anmeldung:
Bitte Anmeldeformular unter mail@heikebehr.de oder telefonisch unter 0175 5461954 anfordern und ausgefüllt per Post oder Mail an Heike Behr senden.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Wie die Vergangenheit die Gegenwart bestimmt – ein Beispiel

Wenn jemand in der Vergangenheit eine schlechte Erfahrung gemacht hat, so entsteht daraus oft eine Art Kopplung und Verallgemeinerung. Nehmen wir an, jemand hatte einen Vater, der einerseits erfolgreich war und andererseits nie Zeit für das Kind hatte. So entsteht daraus oft unbewusst eine Kopplung, dass der Vater keine Zeit hatte, weil er erfolgreich war ohne zu wissen, ob es nicht einen anderen Grund dafür gab. Vielleicht war der Vater auch nur so lange bei der Arbeit weil er mit den häuslichen Anforderungen überfordert war. Ebenso schnell entsteht eine Verallgemeinerung, dass erfolgreiche Menschen grundsätzlich keine Zeit für ihre Kinder haben. D.h. für die Person mit dieser Kopplung und Verallgemeinerung schließen sich Erfolg und fürsorgliche Elternschaft einander aus. Ist es für diese Person wichtiger eine gute Mutter bzw. ein guter Vater als erfolgreich zu sein, so muss sie Erfolg ausschließen, da dieser ja eine fürsorgliche Elternschaft ausschließen würde. Daher wird diese Person unbewusst dafür sorgen nicht zu erfolgreich zu sein. Diese Menschen sagen dann Sätze wie „ich will ja erfolgreich sein und versuche einfach alles, aber es klappt einfach nicht. Ich weiß nicht, was ich noch tun soll.“ Der Umkehrschluss stimmt natürlich nicht. Nicht jeder, der seine Ziele nicht erreicht hat eine Koppelung, die ihn davon abhält. Aber wenn es keine Koppelung oder Verallgemeinerung ist, die uns von unseren Zielen abhält, lohnt es sich herauszufinden, was es sonst ist, was uns abhält. 

Sonntag, 29. Dezember 2013

Wahrheit ist subjektiv

Alles was wir erleben erleben wir subjektiv. Es wird gefärbt durch unsere bisherigen Erfahrungen, unsere Werte, unsere Sichtweisen, unserer jetzigen Situation,...

Das Wetter als Beispiel: Ist es kalt oder ist es warm?
  • Haben wir 13 Grad im Winter finden wir es warm und im Sommer kalt (abhängig von unserer Erwartung)
  • Fahren wir jahrelang im Winter auf die Kanaren und haben immer über 20 Grad und nur dieses Jahr sind es 13 Grad, so finden wir es kalt (abhängig von unserer Erfahrung)
  •  Ist es für uns wichtig, dass im Urlaub die Sonne scheint, so wird der Urlaub ein Reinfall sein, wenn es die ganze Zeit regnet. Hat das Wetter für uns keine große Bedeutung im Urlaub, so kann der Urlaub wundervoll sein obwohl es die ganze Zeit geregnet hat (abhängig von unseren Werten)
  • Ein Mensch mit Erkältung friert vielleicht bei einer Raumtemperatur von 20 Grad; eine Frau in den Wechseljahren bekommt bei der gleichen Temperatur Schweißausbrüche und viele andere empfinden es als angenehm (abhängig von der jetzigen Situation)

Wenn uns bewusst ist, dass der Urlaub nicht deshalb schlecht ist weil das Wetter schlecht ist, sondern weil wir eine andere Erwartung haben oder etwas damit verbinden, verändert sich auch unser Wohlempfinden. Ob es uns gut geht hängt nur sekundär von den äußeren Umständen ab und in erster Linie von uns. So gibt es Menschen die reich und gesund sind und dennoch unzufrieden und es gibt Menschen, die arm und krank sind und trotzdem zufrieden.
  

Für alle, die sich selbst entdecken und erkennen wollen wo und wie sie  durch ihre Erfahrungen und Sichtweisen ihr Leben erschaffen und wie sie es ändern können gibt es am 25./26. Januar 2014 ein Workshop – mehr Informationen zum Workshop hier.

Samstag, 21. Dezember 2013

Gedanken zum Jahreswechsel

Wie oft nehmen wir uns etwas für das neue Jahr vor und stellen am Ende des Jahres dann fest, dass wir unsere Pläne nicht umgesetzt haben. Meistens haben wir dann auch eine Erklärung – hatte zu wenig Zeit, war krank, …. Oft sind dies aber nur die offensichtlichen Gründe hinter denen viel mehr steckt als wir erahnen. Manchmal liegt es daran, dass unsere Pläne nicht auf unseren, sondern auf übernommenen Zielen beruhen. Beispielsweise von Eltern oder dem Freund bzw. der Freundin. Manchmal liegt es auch daran, dass wir die Bedürfnisse von anderen wichtiger nehmen als unsere eigenen. Manchmal steht unser Vorhaben im Widerspruch zu anderen Wünschen, was uns meistens nicht einmal bewusst ist. Und manchmal sind es unbewusste Ängste, die uns hindern.
Wenn wir Hintergründe erkennen, können wir neu entscheiden. Dann können wir das Ziel, was wir übernommen haben aufgeben oder verändern. Das Ziel, was im Widerspruch zu anderen Zielen steht, können wir ändern oder vertagen, sodass es passt. Und mit Ängsten, die uns bewusst sind, können wir lernen umzugehen. In jedem Fall bestimmen nicht mehr die Umstände unser Leben. Stattdessen gestalten wir unser Leben. Selbst wenn wir nichts an den äußeren Umständen verändern können haben wir die Möglichkeit unsere Haltung zu verändern. Beispielsweise können wir entscheiden unseren Fokus auf das zu richten was wir haben, statt auf das, was uns fehlt. Oder wir entscheiden uns mit dem glücklich zu fühlen, was ist. Dann finden wir Wege dorthin – auch wenn der Weg Steinig ist.

Ich wünsche allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr nur das Beste.
Herzlichst, Heike Behr

PS: Wer im kommenden Jahr etwas anders machen möchte als in den anderen Jahren, empfehle ich meinen Workshop „Das Leben selbst gestalten“. Siehe auch Infos zu den Seminaren und Termine zu den Seminaren

Freitag, 20. Dezember 2013

Das Leben selbst gestalten - Workshop vom 25. bis 26. Januar 2014

Ein Workshop für alle, die im kommenden Jahr etwas anders machen wollen, als in den vergangenen Jahren.

Wenn du das tust, was du immer gemacht hast
wirst du auch das bekommen, was du immer bekommen hast
(Abraham Lincoln)


Inhalt und Methoden: 
Wir erschaffen unser Leben - bewusst oder unbewusst - durch das, was wir tun und das, was wir nicht tun und noch mehr erschaffen wir unser Leben durch unsere Ängste, unsere Erwartungen und unsere Sichtweisen. Diese haben wir teilweise übernommen - von Eltern, Freunden, Partnern,.. - und teilweise entwickelt aufgrund der Erfahrungen, die wir gemacht haben.

Unsere Ängste, Erwartungen und Sichtweisen bestimmen unsere Gedanken und unsere Gedanken bestimmen unserer Realität. Dies passiert auf vielfältige Weise. Hier nur ein Beispiel:
Drei Frauen fahren zur Arbeit. Allen drei Frauen pfeift jemand hinterher.
Die eine interpretiert das Pfeifen als Bestätigung ihrer Attraktivität und freut sich.
Die Zweite denkt sich "typisch, nur die falschen Männer finden mich attraktiv" und ist ein wenig frustriert.
Die Dritte empfindet das Pfeifen als Diskriminierung und Unverschämtheit und ärgert sich.

Alle drei Frauen erleben das Gleiche und alle drei Frauen erleben etwas anderes - abhängig von dem, was sie über sich glauben und auch über Männer und über das Pfeifen. Diese Frauen sind geprägt - besonders durch ihre Befürchtungen und Erfahrungen.

Jeder von uns hat viele Beispiele in dieser Art - manches ist uns bewusst und noch mehr nicht bewusst.

Der Workshop gibt ihnen die Möglichkeit sich selbst zu erkennen und zu verändern. Erleben sie an eigenen Beispielen wie sie selbst - ohne Veränderung der äußeren Umstände - Bereiche in ihrem Leben verändern können.

"Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern"


Feedback einer Teilnehmerin: 
Dein Leben selbst gestalten - das klingt wie eine wunderbare Versuchung. Und ist doch gleichzeitig eine große Herausforderung für mich. Heike nahm mich und die anderen Teilnehmerinnen an der Hand. Die Schritte müssen wir alleine tun aber es ist wunderbar zu wissen, dass da jemand an Deiner Seite ist. Wir haben Aufstellungen gemacht, Übungen, wir haben erzählt, wir haben geweint und ganz viel gelacht. Wir sind uns selbst und einander sehr nahe gekommen. Und Heike war immer an unserer Seite. Das Seminar hat einen Prozess bei mir ausgelöst, mir Möglichkeiten aufgezeigt, Sichtweisen, die mir viele Begegnungen und Erlebnisse jetzt in einem ganz anderem Licht erscheinen lassen. Ich habe ein Stück mehr die Verantwortung für mein Leben in die Hand genommen um mein Leben jetzt und in Zukunft selber zu gestalten. Dafür werde ich Heike immer dankbar sein.


Ort: 
Hauptstraße 15 in Berlin-Schöneberg.


Dauer:
Samstag, den 25. Januar 2014 von 10 bis 18 Uhr mit einer Stunde Mittagspause und
Sonntag, den 26. Januar 2014 von 10 bis ca. 17 Uhr mit einer Stunde Mittagspause


Kosten: 
Workshop: 150 Euro pro Person


Teilnehmeranzahl: 
Die Workshops finden mit jeweils 4 bis maximal 8 Teilnehmerinnen/ Teilnehmern statt.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Sonntag, 20. Oktober 2013

Man kann nicht nicht entscheiden



Von Paul Watzlawick stammt der Satz „man kann nicht nicht kommunizieren“. Denn selbst wenn man nichts sagt drückt man etwas aus. Ebenso ist es nach meiner Erfahrung mit Entscheidungen - „man kann nicht nicht entscheiden“. Wenn jemand unsicher ist, ob er sich trennen soll oder umziehen soll und sich nicht entscheidet, so hat er automatisch entschieden zu bleiben – ob es ihm bewusst ist oder nicht. Wenn wir uns bewusst machen, dass wir uns zumindest für den Moment für das Bleiben entschieden haben, entsteht neue Kraft. Hingegen wir uns im Allgemeinen kraftlos fühlen, wenn wir das Gefühl haben uns nicht entscheiden zu können.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet

Eine Leserin schrieb:
Meine Mutter sprach immer von dem „Gesetz der Serie“; d.h. wenn ein Teil im Haushalt kaputt ging, gingen bald noch mehr Geräte kaputt. Ebenso wenn etwas im Leben schief läuft. So ist es gerade bei mir. Ich habe Ärger mit meinem Freund und bin nicht sicher, ob unsere Beziehung daran zerbricht. Ich habe Ärger mit meiner Chefin, die mich nur noch kritisiert, sodass ich am liebsten kündigen würde. Und passend zu dem Gesetz der Serie habe ich nun auch noch neue Nachbarn bekommen, die laut sind und mich nerven. Mir wächst das über den Kopf und der Gedanke alles hinzuschmeißen - einfach zu kündigen, die Beziehung zu beenden und umzuziehen - wird immer stärker. Ist das eine gute Lösung?
  
Antwort:

Liebe Leserin, es ist eine Lösung - erfahrungsgemäß allerdings eine, die nicht nachhaltig ist. Denn wir nehmen uns und unsere Ängste und Vorstellungen mit in den neuen Job, in die neue Beziehung und in die neue Wohnung. Es ist ein Unterschied, ob ich vom Alten „weglaufe“ oder in etwas Neues gehe. Weglaufen wollen wir vor allem, wenn wir uns ohnmächtig fühlen. Dieses Gefühl der Ohnmacht ist so unangenehm, dass wir fast alles tun würden, um es loszuwerden. Alles „hinzuschmeißen“ bringt uns aus der Ohnmacht und gibt das Gefühl etwas tun zu können. Daher ist es das, was uns als erstes einfällt, wenn wir keinen anderen Weg kennen um aus der Ohnmacht raus zu kommen. Es gibt andere Wege, die sich lohnen zu entdecken. Einer davon ist sich bewusst zu machen, dass es wirklich eine Lösung ist „alles hinzuschmeißen“. NICHT, dass sie es tun sollen, sondern sie nutzen den Gedanken als eine Art Notfalloption um aus dem Gefühl des „ich kann nichts machen“ rauszukommen. Besonders hilfreich ist es dann herauszufinden welche Erfahrungen, Erwartungen, Ängste und Sichtweisen ihre Wahrnehmung beeinflussen. Z.B. gibt es Menschen, die glauben, dass eine gute Beziehung keine Krisen hat und andere wiederum glauben, dass es Krisen auch in guten Beziehungen gibt. Beide nehmen dann die gleiche Krise anders wahr.

Freitag, 12. Juli 2013

Wahrheit ist subjektiv

Alles was wir erleben erleben wir subjektiv. Es wird gefärbt durch unsere bisherigen Erfahrungen, unsere Werte, unsere Sichtweisen, unserer jetzigen Situation,...-

Das Wetter als Beispiel zur Inspiration:
Ist es kalt oder ist es warm?
  • Haben wir 13 Grad im Winter finden wir es warm und im Sommer kalt (abhängig von unserer Erwartung)
  • Fahren wir jahrelang im Winter auf die Kanaren und haben immer über 20 Grad und nur dieses Jahr sind es 13 Grad, so finden wir es kalt (abhängig von unserer Erfahrung)
  • Ist es für uns wichtig, dass im Urlaub die Sonne scheint, so wird der Urlaub ein Reinfall sein, wenn es die ganze Zeit regnet. Hat das Wetter für uns keine große Bedeutung im Urlaub, so kann der Urlaub wundervoll sein obwohl és die ganze Zeit geregnet hat (abhängig von unseren Werten)
  • Ein Mensch mit Erkältung friert vielleicht bei einer Raumtemperatur von 20 Grad; eine Frau in den Wechseljahren bekommt bei der gleichen Temperatur Schweißausbrüche und viele andere empfinden es als angenehm (abhängig von der jetzigen Situation)
Alles, was wir erleben verändert sich sobald wir erkennen wieso wir es genau so und nicht anders erleben. D.h. Wir können unser Leben verändern indem wir die Ursachen unserer Wahrnehmung erkennen.

Hast du Lust dein Leben zu verändern? Dann mach mit bei meinem Workshop weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern

Dienstag, 9. Juli 2013

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet

Eine Leserin schrieb:
Vor einigen Monaten hat mich mein Freund verlassen und ich höre nicht auf an ihn zu denken. Es schwirren mir so viele Fragen durch meinen Kopf und sie drehen sich immer wieder im Kreis. Ich finde keine Antworten auf Fragen wie „Warum ist er gegangen?“, „Warum habe ich es nicht kommen sehen“, „soll ich versuchen ihn zurückzugewinnen oder lieber nicht?“, usw. Ich werde noch verrückt und schlafe schlecht und empfinde keine Freude bei dem, was mir normalerweise Spaß macht. Gibt es etwas, was mir helfen kann? 

Antwort:

Liebe Leserin, das was ihnen auf die Schnelle etwas Ruhe bringen kann, ist sich klar zu machen, dass dieser „Zustand“ NICHT für immer ist. Ob er noch Tage oder sogar Monate dauert, irgendwann ist er vorbei. Das, was diese Gefühle so unerträglich scheinen lassen ist unter anderem das Gefühl der Ohnmacht und der Hilflosigkeit. Daher ist es nützlich, wenn sie etwas finden, was ihnen das Gefühl gibt etwas tun zu können und nicht mehr hilflos zu sein. Eine Möglichkeit ist sich klar zu machen, dass es auf ihre Fragen keine Antworten geben kann. Sie werden nie hundertprozentig wissen, warum ihr Freund gegangen ist. Nicht einmal wenn er es ihnen im Detail sagt. Denn dafür gibt es viel zu viele Motive die uns lenken ohne dass sie uns bewusst sind. Wenn sie es auch nicht beeinflussen können welche Fragen in ihrem Kopf schwirren, so können sie es beeinflussen ob sie nach Antworten suchen oder diese Frage ignorieren. Wir können immer nur das tun, was jetzt dran ist. Und nach einer Trennung geht es zuerst einmal darum den Schmerz anzunehmen und alle anderen Gefühle wie möglicherweise „sich nicht gut genug fühlen“,  Wut, … Wir können Gefühle wahrnehmen ohne etwas zu tun. 

Sonntag, 5. Mai 2013

Annehmen, was ist

Wenn wir etwas ablehnen - beispielsweise ein Gefühl wie Schmerz, so potenziert sich dieser Schmerz je stärker die Ablehnung ist. Wir erreichen also genau das Gegenteil von dem, was wir eigentlich wollen. Wir wollen den Schmerz loswerden und er verstärkt sich. Umgekehrt entspannt sich der Schmerz, wenn wir in die Annahme kommen. Das bedeutet keinesfalls, das wir - um bei dem Beispiel zu bleiben - den Schmerz mögen müssen. Es meint lediglich die Akzeptanz. Oft verwechseln wir in diesem Zusammenhang Resignation mit Akzeptanz. Den Unterschied können wir fühlen. Resignation lässt uns schlaff fühlen hingegen Akzeptanz uns stark macht. So viel zur Theorie. Wie aber schaffen wir es in die Akzeptanz zu kommen? Manchmal reicht die Entscheidung aus es zu wollen und manchmal braucht es etwas anderes. Beispielsweise hilft es einen Nutzen zu finden, d.h. etwas, was dem Schmerz einen Sinn gibt. Das kann sein, dass wir durch den Schmerz zur Ruhe gezwungen werden, die wir uns sonst nicht gegönnt hätten. Finden sie einen Weg einen Nutzen zu erkennen oder einen anderen Weg in die Akzeptanz zu kommen und schon schrumpft die Intensität des Schmerzes bzw. das, was sie bisher abgelehnt haben. Manchmal brauchen wir Unterstützung. 

Ich begleite sie gerne - telefonisch oder in meiner Praxis in Berlin Schöneberg. Siehe auch mein AngebotRufen sie mich an (0175 5461954 oder 030 85743438) oder schreiben sie eine Mail (mail@heikebehr.de) 
Ich arbeite als Coach und Heilpraktikerin Psychotherapie und begleite Menschen auf ihrem Weg zu mehr Klarheit, Zufriedenheit, Erfolg und Freude.

Sonntag, 28. April 2013

Träume verwirklichen – Wie geht das?

Dieser Artikel ist in der sein erschienen 

Träume verwirklichen – Wie geht das?

Indem ich das tue, was jetzt dran ist!

Wir sind inzwischen voll mit Weisheiten. Wer weiß nicht mittlerweile, dass wir im jetzt leben sollten, dass alles seine Zeit hat und dass wir annehmen sollten, was ist. Viele bombardieren ihre Freunde und vor allem sich selbst mit diesen Weisheiten und wenn der Gesprächspartner auf die eine Weisheit nicht reagiert, bekommt er gleich die nächste bis eine passt oder einer von beiden resigniert aufgibt.
Sicherlich ist an jeder dieser Weisheiten etwas dran. Aber erfahrungsgemäß hilft mir bei einem Problem keine Auflistung von Möglichkeiten, die mich noch mehr verwirrt als ich sowieso schon bin. Wenn ich ein Problem habe, fehlt mir genau diese Klarheit und meine Intuition, die mir die Gewissheit verschafft, was jetzt zu tun ist, um welche der vielen Weisheiten in meinem Kopf es jetzt im Moment geht.  Meistens schwirren dann sowieso schon Massen an Gedanken durch meinen Kopf und das was dann hilft ist zu wissen, was JETZT dran ist, nicht was so im Allgemeinen alles gut ist. Geht es jetzt darum erst einmal anzunehmen, was ist oder brauche ich zuerst einmal mehr Informationen oder etwas anderes um das worum es geht überhaupt annehmen zu können? Und wenn alles seine Zeit hat, ist es denn jetzt die Zeit um etwas zu tun oder ist es die Zeit abzuwarten? Und wenn es etwas zu tun gibt brauche ich bevor ich das tun kann vielleicht noch etwas? Vielleicht Unterstützung, vielleicht mehr Informationen oder etwas ganz anderes.  
Wenn ich mich auf das konzentriere, was JETZT dran ist, kommt Klarheit und Ruhe in mein Leben und die machen es möglich mein Herz zu öffnen. Dann werde  ich wissen, was meine wirklichen Träume sind und was die Träume der anderen und ob es mir wirklich um diesen Traum geht oder um etwas was dahinter steht. Ich erinnere mich an eine Zeit in der ich abnehmen wollte. Aber eigentlich wollte ich nur eine neue Beziehung und habe geglaubt, dass ich dafür erst abnehmen muss.
Und wenn wir dann unsere Träume kennen und mit offenem Herzen durch unser Leben gehen, so werden unsere Träume zu uns kommen. So wie es Khalil Gibran schon über die Liebe gesagt hat: „Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.“

Ich begleite sie gerne dabei herauszufinden, was bei ihnen jetzt dran ist - telefonisch oder in meiner Praxis in Berlin Schöneberg. Siehe auch mein Angebot. Rufen sie mich an (0175 5461954 oder 030 85743438) oder schreiben sie eine Mail (mail@heikebehr.de) 
Ich arbeite als Coach und Heilpraktikerin Psychotherapie und begleite Menschen auf ihrem Weg zu mehr Klarheit, Zufriedenheit, Erfolg und Freude. 

Samstag, 27. April 2013

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Ich bin 25 Jahre alt und habe so einige Kilos zu viel. Mein Übergewicht hat mich schon immer gestört, aber jetzt nervt es mich so richtig. Was ich auch versuche, ich schaffe es nicht abzunehmen. Theoretisch weiß ich, dass ich weniger und gesünder essen muss und mich mehr bewegen sollte. Aber aus irgendeinem Grund schaffe ich es nicht. Sie können mir glauben ich kenne alle Diäten und Weisheiten die es gibt zum Thema Abnehmen. Nun bin ich ratlos und weiß nicht, was ich noch tun kann!?

Antwort:
Liebe Leserin, ich gehe davon aus, dass sie beim Arzt waren und wir daher gesundheitliche körperliche Ursachen ausschließen können. Es gibt oft unbewusste Aspekte, die uns hindern ein Ziel zu erreichen. Es könnte z.B. sein, dass ihnen ihr Gewicht als Schutz dient. Eine meiner Klientinnen hatte (unbewusst) den Glaubenssatz, dass sie mit dem Übergewicht kein Mann attraktiv findet. Da sie große Angst hatte sich auf eine Beziehung einzulassen war es ihre (unbewusste) Strategie, mit dem Gewicht einer solchen Aufgabe aus dem Weg zu gehen. Eine andere Klientin hatte als Kind mitgehört wie ihr Onkel die Vergewaltigung ihrer Mutter mit den Worten kommentierte „das ist nur passiert weil sie so schön ist“. Um diese Erfahrung auszuschließen wollte die Klientin (unbewusst) nicht schön sein. Das erreichte sie indem sie ihr Gewicht so hoch hielt, dass sie sich selbst als unattraktiv wahrnahm. Finden sie heraus wofür ihnen ihr Gewicht dienen könnte.  Wenn sie es herausgefunden haben, habe sie mit großer Wahrscheinlichkeit aus scheinbar heiterem Himmel Lust mehr Sport zu machen oder sie essen weniger oder gesünder, was zur Gewichtsreduktion führt. Außerdem ist es hilfreich einen Weg zu finden um ihr Gewicht, so wie es jetzt ist, liebevoll anzunehmen. 


Wollen auch sie erkennen warum ihre Lebenssituation ist wie sie ist und was sie tun können um etwas zu veränder? - der nächste Workshop "weil du dein Leben selbsterschaffst, kannst du es auch verändern" findet Pfingsten statt. Mehr unter www.heikebehr.de. 
Melden sie sich an - telefonisch unter 030 85743438 oder 0175 5461954 oder per mail an mail@heikebehr.de. Ich freue mich auf sie!

Donnerstag, 4. April 2013

Selbstliebe oder Egoismus

Alles, was wir für andere tun tun wir auch für uns selbst. Kaufen wir für einen Freund ein Geschenk, so möchten wir ihm eine Freude machen. Unabhängig davon hat es auch einen Nutzen für uns selbst. Wie genau dieser Nutzen aussieht ist unterschiedlich. Es ist möglich,
  • dass wir uns über die Freude des Beschenkten freuen - dann ist unser Nutzen die Freude
  • dass wir durch das Geschenk etwas zurückgeben oder "wieder gut machen" - dann ist unser Nutzen einen Ausgleich zu schaffen
  • dass der Beschenkte und / oder die anderen Gäste unser Geschenk loben - so ist die Anerkennung unser Nutzen
  • ...
Die meisten haben nicht gelernt den eigenen Nutzen zu erkennen. Ganz im Gegenteil - meistens verleugnen wir sogar unseren Nutzen weil wir befürchten egoistisch zu sein. Oder wir befürchten den Nutzen für den Beschenkten dadurch zu schmälern.
So sprechen viele Eltern vor allem über die Anstrengungen und Kosten und über die vielen Opfer, die ein Kind mit sich bringt und weniger über die Freuden. Wenn wir uns nun zuerst auf den eigenen Nutzen konzentrieren und dann auf den Nutzen des anderen, so geben wir dem anderen genauso viel und zusätzlich uns selbst. Der Fokus auf uns selbst stellt sicher, dass wir nicht ausbrennen und dadurch können wir sogar mehr geben als zuvor. 

So ist die Selbstliebe wichtig und hilfreich für die Liebe und für alle Beteiligten von Vorteil. Zur Einstimmung in diese Selbstliebe gibt es die folgende Meditation: - viel Spaß

Meditation zur Selbstliebe

Wollen sie mehr Selbstliebe und / oder Klarheit, Zufriedenheit, Erfolg und Freude. Ich begleite sie gerne - telefonisch oder in meiner Praxis in Berlin Schöneberg. Siehe auch mein AngebotRufen sie mich an (0175 5461954 oder 030 85743438) oder schreiben sie eine Mail (mail@heikebehr.de) 

Ich arbeite als Coach und Heilpraktikerin Psychotherapie und begleite Menschen auf ihrem Weg zu mehr Klarheit, Zufriedenheit, Erfolg und Freude.

Mittwoch, 27. März 2013

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Ich habe einen Job, der zwar nicht schlecht ist, aber auch nicht richtig gut. Ich bin hin und her gerissen. Einerseits möchte ich mehr und andererseits habe ich Angst vor einer Veränderung. Was ist, wenn ich mir einen neuen Job suche und der dann sogar schlechter ist als mein derzeitiger Job. Oder sie entlassen mich in der Probezeit aus irgendwelchen Gründen. Abgesehen davon wäre ich immer die letzte, die in das neue Unternehmen gekommen wäre und damit die erste, die gehen müsste. Was würden sie mir raten?


Antwort:
Liebe Leserin, die Frage ist vor allem warum sie etwas tun; unabhängig ob sie bleiben oder gehen. In jedem Job werden sie Momente oder sogar Phasen der Unzufriedenheit erleben. Diese Unzufriedenheit zeigt ihnen, dass etwas nicht stimmig ist. Entweder ist es etwas im Job oder etwas bei ihnen selbst. So kann ein Chef, der ihnen immer mehr Arbeit gibt eine Chance sein zu sich zu stehen und Grenzen zu setzen. Oder eine Arbeit, die langweilig ist kann ein Zeichen sein, dass es die falsche Arbeit ist oder auch nur die falsche Haltung zu der Aufgabe. Erfahrungsgemäß hilft es zuerst die Lösung bei sich selbst zu suchen. Holen sie sich bei Bedarf Unterstützung. Wenn sich dadurch im Job nichts ändert, haben sie etwas für sich selbst gelernt und es entsteht eine innere Klarheit, die ihnen die Entscheidung leicht macht – trotz aller möglichen Probleme, die entstehen könnten. 

Freitag, 15. März 2013

Zitat Khalil Gibran

Bevor ich die Liebe kannte, besang ich sie in meinen Liedern; 
als ich sie kennengelernt hatte, lösten sich die Melodien in Luft auf und die Worte verstummten. 

Mittwoch, 13. März 2013

Das Leben selbst gestalten ... Workshop von Sonntag, den 19. Mai bis Montag, den 20. Mai (Pfingsten)

Weil du dein Leben selbst erschaffst, kannst du es auch verändern

Wir erschaffen unser Leben … bewusst oder unbewusst …. durch das wir tun und das, was wir nicht tun… und noch mehr erschaffen wir unser Leben durch unsere Ängste, unsere Erwartungen und unsere Sichtweisen. Diese haben wir teilweise übernommen– von Eltern, Freunden, Partnern – und teilweise entwickelt, aufgrund von Erfahrungen, die wir gemacht haben. 

Unsere Ängste, Erfahrungen und Erwartungen bestimmen unsere Gedanken und unsere Gedanken bestimmen unsere Realität. Dies passiert auf vielfältige Weise. Hier nur ein Beispiel:
Drei Frauen fahren morgens zur Arbeit. Allen drei Frauen pfeift jemand hinterher.

·     Die eine interpretiert das Pfeifen als Bestätigung für ihre Attraktivität und freut sich.

·     Die Zweite denkt sich „Typisch, jetzt findet mich schon mal ein Mann attraktiv und dann ist immer der Falsche und ist frustriert.

·     Die Dritte empfindet es vielleicht sogar als Unverschämtheit und Diskriminierung, wenn ihr ein Mann hinterher pfeift und ärgert sich.


Alle drei Frauen erleben das Gleiche und alle drei erleben auch etwas anderes – abhängig von dem, was sie über sich glauben und auch über Männer und das Pfeifen. 

Diese Frauen sind geprägt - besonders durch das, was sie bereits früh erfahren haben 
  • Nehmen wir eine Frau, die das Pfeifen als Bestätigung ihrer Attraktivität interpretiert. Sie hatte vielleicht bereits eine Mutter, die es ebenso interpretiert hat. Oder ihr Vater hat ihr immer gesagt wie hübsch sie ist.
  • Eine Frau, die glaubt, dass Männer sie nicht attraktiv finden wird ihre Erfahrungen auch entsprechend interpretieren. Selbst wenn ihr ein Mann deutlich sagt, dass sie hübsch ist, wird sie denken, dass er das nur aus Höflichkeit sagt. Oder sie findet einen anderen Grund das Kompliment zu zerstören um dadurch ihren Glaubenssatz aufrecht zu erhalten.

Jeder von uns hat einige Beispiele in dieser Art – manches ist uns bewusst und vieles nicht bewusst. Dieser Workshop gibt die Möglichkeit sich selbst zu erkennen und wenn man will auch zu verändern.

Erleben sie an eigenen Beispielen wie sie selbst - ohne Veränderung der äußeren Umstände - Bereiche in ihrem Leben verändern können. 


Wann:  19. bis 20. Mai 2013 (Pfingsten)
Wo:      Praxis in der Hauptstraße 15 in Berlin-Schöneberg
Kosten: 150,- Euro
Anmeldung per Mail an mail@heikebehr.de
Rückfragen unter 0175 5461954 oder 030 85743438

Freitag, 1. März 2013

KOLUMNE - Sie fragen ... Heike Behr antwortet


Eine Leserin schrieb:
Ich lebe seit zwei Jahren in einer schönen Wohnung in der ich mich sehr wohl fühle. Nun möchte mein Freund mit mir zusammen ziehen. Ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll. Einerseits mag ich den Gedanken mit ihm zusammen zu leben. Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob das gut geht. Meine Risikobereitschaft wäre größer, wenn ich dafür nicht meine Wohnung aufgeben müsste. Ich habe ein Schreckensszenario in meinem Kopf in dem wir zusammen ziehen und schon nach kurzer Zeit feststellen, dass es nicht klappt und dann habe ich dafür meine Wohnung aufgegeben, die unersetzlich ist. Wie komme ich nur aus diesem Gedankenkarussell raus und finde eine Entscheidung?


Antwort:
Liebe Leserin, ich würde ihnen jetzt gerne sagen ziehen sie mit ihm zusammen und es wird bestimmt alles gut. Aber das kann ich nicht. Es gibt keine Garantien und auch keine Checklisten mit denen man die ideale Lösung findet. Die bekannten Listen mit Pro und Contra sind aus meiner Sicht wenig hilfreich. Manchmal müssen wir etwas tun – ganz egal wie viel dagegen spricht – da wir es sonst ein Leben lang bereuen würden, wenn wir es nicht versucht hätten. Wenn das zusammen leben mit ihrem Freund dazu gehört, werden sie es auch nicht bereuen, selbst wenn es nicht von Dauer ist. Meine Erfahrung ist, dass wir genau wissen, was wir tun wollen. Es sind die Stimmen im Kopf, die uns von der Klarheit abhalten. Manchmal hilft diese einfache Übung. Atmen sie mehrmals tief ein und aus und stellen sich vor, dass die Stimmen im Kopf eine Horde schnatternder Kinder sind, denen sie so wenig wie möglich Beachtung schenken. Nach einiger Zeit werden sie wissen, was sie wollen und dann bleibt nur noch die Frage wann der richtige Zeitpunkt ist.